Onleihe Ebooks - Kriterien beim Einkauf?

onleihe:hilfe
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  • Hallo in die Runde, ich benutze die Onleihe jetzt schon über 1 Jahr. Mich interessiert, nach welchen Kriterien neue ebooks gekauft werden? Seit über einem halben Jahr gibt es nichts oder sehr wenig neues z.b. vom LYX-Verlag. Allgemein sehr wenig im "New Adult" Bereich. Wie seht ihr das? Auch das einige Buchreihen mit Band 2 in der Onleihe anfangen ist sehr ärgerlich. Liebe Grüße:)

  • Na, vom Himmel fallen die eBooks nicht. Wenn deine Bibliothek selber nicht einkauft, so tut es zumindest jemand aus ihrem Onleihe-Verbund, den sie kontaktieren können.


    Alternativ kannst du natürlich auch mal über die Kontakt-Seite deiner Onleihe (in der Browser-Version) nachfragen.

  • Ich verstehe noch immer nicht, warum ich ausgeborgte ebooks am Handy, Tablet und am Notebook tadellos lesen kann.aber am Pocketbookreader gehts überhaupt nicht. obwohl ich jahrelang nie ein Problem hatte?!


    LG leicht verzweifelnd

    Mary

    :?::?::?:=O:thumbdown:

    Ich kann noch immer ein entliehenes ebook am pocketbookreadernicht öffnen, egal wie

    vom PC überspielen, direkt downloaden...X(

  • Seit über einem halben Jahr gibt es nichts oder sehr wenig neues z.b. vom LYX-Verlag.

    Nun, der Lyx-Verlag gehört zur Bastei Lübbe Verlagsgruppe. Und die sperrt seit Anfang 2017 viele ihrer Neuerscheinungen monatelang für öffentliche Bibliotheken.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von gimiju () aus folgendem Grund: Edit: Zeitangabe ergänzt

  • Und grundsätzlich ist es so, dass es nicht regelmäßig aus jedem Bereich/Verlag interessante Neuerscheinungen gibt (die für die Onleihe gekauft werden können). Mal werden im Shop besonders viele Kinderbücher eingespielt, mal besonders viele Schnulzen, mal mehr Hörbücher. Das kommt immer darauf an, was die Verlage gerade liefern.


    Vom LYX-Verlag kamen seit Anfang des Jahres z.B. nur 3 Titel überhaupt neu in den Shop.

  • Hallo in die Runde, ich benutze die Onleihe jetzt schon über 1 Jahr. Mich interessiert, nach welchen Kriterien neue ebooks gekauft werden? Seit über einem halben Jahr gibt es nichts oder sehr wenig neues z.b. vom LYX-Verlag. Allgemein sehr wenig im "New Adult" Bereich. Wie seht ihr das? Auch das einige Buchreihen mit Band 2 in der Onleihe anfangen ist sehr ärgerlich. Liebe Grüße:)

    Warum schreibst du nicht an deine onleihe (unter Kontakt) welche Titel du dir wünschst? Man bekommt da in der Regel immer eine Antwort.


    Kriterien für den Einkauf sind: Den Bestand durch das verfügbare Angebot zu erweitern. Die zuständigen MitarbeiterInnen sind geschult.

    Sie fangen nicht absichtlich mit Band 2 an, sondern Verlage stellen teilweise nicht anders zur Verfügung.

    Da man hofft, dass der 1. Band nachgereicht wird, kauft man schon mal den zweiten.


    Die MitarbeiterInnen ärgert das auch.

    ;)

  • Nunja, da auch die besten MitarbeiterInnen mal einen Fehler machen können, kann es doch schon mal passieren, dass z.B. ein Band 1 nicht mitbestellt wird. So jedenfalls meine Erfahrung. Dann freuen sich die MitarbeiterInnen bestimmt über einen entsprechenden Hinweis.

  • Das Thema ist zwar schon alt, aber ich hatte vor drei oder vier Wochen auch einen fehlenden Titel in einer Serie angefragt und habe daraufhin folgende Antwort erhalten:


    Zitat

    Wir haben die Info bekommen, dass der Lyx Verlag derzeit keine Medien an unseren Anbieter

    ausliefert.

    Wann die Medien wieder zur Verfügung stehen, konnten wir leider nicht in Erfahrung bringen, der

    Zeitpunkt ist ungewiss.

    Dementsprechend sind derzeit die Medien nicht im Shop.


    Gibt es da eine Chance, etwas daran zu ändern? Ich finde es schade, dass ein Verlag sich der Onleihe komplett entziehen kann. Wenn das weiter Schule machen würde und andere Verlage das ebenfalls machen, dann sieht es düster aus für die Zukunft der Onleihe.

  • Gibt es da eine Chance, etwas daran zu ändern? Ich finde es schade, dass ein Verlag sich der Onleihe komplett entziehen kann. Wenn das weiter Schule machen würde und andere Verlage das ebenfalls machen, dann sieht es düster aus für die Zukunft der Onleihe.

    Es ist doch nicht neu, dass sich Verlage entweder ganz entziehen, Neuerscheinungen nur sehr verzögert anbieten oder die Lizenzmodelle für Leihbücher sehr teuer gestalten (vielleicht für manche Onbleihe auch zu teuer). Die wollen eben Geld verdienen, und am verkauften Buch verdient man deutlich mehr.


    Diese Erfolgsmeldung der Onleihe: --> Onleihe - Die erste Million ist aus Sicht von Verlagen und Autoren nicht unbedingt eine gute Meldung.

    Lies z.B. hier: --> Erfolg der Onleihe macht Verlagen und Autorinnen und Autoren Sorgen


    Für mich ist die Lösung: Auch mal ein Buch kaufen, wenn man es sich leisten kann.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von spitzefeder () aus folgendem Grund: Ergänzung

  • Für mich ist die Lösung: Auch mal ein Buch kaufen, wenn man es sich leisten kann.

    Natürlich kaufe ich auch ab und zu ein Buch. Aber bei der Menge, die ich lese, bin ich schon froh über die Onleihe und Büchereien. Ich kaufe auch gerne mal gebrauchte Bücher, da diese günstiger sind, obwohl ich aus verschiedenen Gründen eBooks bevorzuge. Deshalb lese ich auch öfter englische eBooks, da die deutschen Bücher oft mehr als das Doppelte kosten, insbesondere bei etwas älteren Büchern.

  • Ich habe mich wohl etwas stark verkürzt ausgedrückt - ab und zu ein eBook zu kaufen ist das, was man als Endverbraucher aktuell machen kann, finde ich.


    Ich finde, dass das eBook als solches irgendwie ein Problem ist - ich kann es, nachdem ich es gelesen habe, nicht weiterverschenken, ich kann es nicht gebraucht verkaufen etc. - und ich kaufe ja nicht mal ein Buch, sondern nur eine (teure) Lizenz...

    Das alles regt nicht gerade zum Kaufen an...


    Deshalb finde ich, dass es sich die Verlage teilweise auch etwas einfach machen. Leihen und Kaufen geht ja parallel, wenn Kaufanreize geschaffen werden - z.B. bezahlbare Bücher. Die deutschen Preise sind schon ziemlich horrend.

  • Ich finde, dass das eBook als solches irgendwie ein Problem ist - ich kann es, nachdem ich es gelesen habe, nicht weiterverschenken, ich kann es nicht gebraucht verkaufen etc. - und ich kaufe ja nicht mal ein Buch, sondern nur eine (teure) Lizenz...

    Das alles regt nicht gerade zum Kaufen an...

    Ich finde, dass die Vorteile des e-books deutlich überwiegen.

    Ich habe immer viel gelesen. In meiner Freizeit eben auch sehr viel "Trivialliteratur", in der Regel als Paperback gekauft. Teilweise konnte man die an Freunde/Kollegen weitergeben aber die meisten füllten dann irgendwann eine Menge Bücherkisten in Speicher und Keller, denn die stellt man sich weder in die Vitrine, noch liest man sie öfter und sie weg zu werfen scheut man sich auch irgendwie. Die örtlichen, kleineren Büchereien, von der Kirche z.B. winken ab. Wenn man die Resourcen zudem noch bedenkt, spricht eigentlich alles fürs e-book. Vom bequemeren Lesen und dem Ballast auf Reisen mal ganz zu schweigen. Und wirklich "schöne" Bücher kauft man sich als gebundenes Exemplar ohnehin, weil man es bestimmt mehrfach lesen möchte.

    Deshalb finde ich, dass es sich die Verlage teilweise auch etwas einfach machen. Leihen und Kaufen geht ja parallel, wenn Kaufanreize geschaffen werden - z.B. bezahlbare Bücher. Die deutschen Preise sind schon ziemlich horrend.

    Soviel ich weiss, unterliegen in DE die Buchpreise einer Preisbindung, ist also politisch anscheinend so gewollt. Allerdings finde ich den minimalen Preisunterschied zwischen Buch und e-book schon merkwürdig oder machen die Anteile Material, Herstellung und Lagerung, Transport und Bevorratung nur einen so kleinen Anteil am Buchpreis aus ?

    Auf der anderen Seite, sollte ein Autor auch vernünftig für seine Arbeit entlohnt werden.

  • Soviel ich weiss, unterliegen in DE die Buchpreise einer Preisbindung, ist also politisch anscheinend so gewollt.

    Es ist richtig, dass für Bücher (sowohl für gedruckte als auch eBooks) die Buchpreisbindung besteht, siehe z.B. hier im Gesetz über die Buchpreisbindung oder hier im Artikel des Börsenverein des Deutschen Buchhandels, dies dient dem Schutz des Buches als Kulturgut, aber das hat doch mit der Preisgestaltung der Verlage nichts zu tun, schließlich wird der Buchpreis vom Verlag und nicht vom Gesetzgeber festgelegt.

  • Soviel ich weiss, unterliegen in DE die Buchpreise einer Preisbindung, ist also politisch anscheinend so gewollt. Allerdings finde ich den minimalen Preisunterschied zwischen Buch und e-book schon merkwürdig oder machen die Anteile Material, Herstellung und Lagerung, Transport und Bevorratung nur einen so kleinen Anteil am Buchpreis aus ?

    Auf der anderen Seite, sollte ein Autor auch vernünftig für seine Arbeit entlohnt werden.

    Die Preisgestaltung ist wirklich seltsam. Letztens war ich an einem Hörbuch interessiert, der Download war teurer als die Ausgabe auf 11 CDs, Versand kostenlos.

    Bei einem anderen Hörbuch war die ungekürzte Version auf mehreren CDs ca. 2 Stunden länger und sollte das dreifache des gekürzten Downloads kosten. Da verzichte ich dankend auf beide Versionen und schaue nach einem Jahr nochmal nach, wie die Preise dann gestaltet sind oder ob es in der Onleihe zu bekommen ist.


    Ein Sachbuchautor hat mir vor ein paar Jahren mal erzählt, dass er für ein verkauftes Buch nur 1,50 € erhält, der Verkaufspreis seiner Bücher liegt um 30 €. Dass die Autoren sich beschweren kann ich verstehen.


    Wenn ich einer Serie folge, kann es auch sein, dass ich mir ein Buch kaufe, wenn mir die Wartezeit in der Onleihe zu lange dauert.

    Zur Studienzeit habe ich oft reduzierte Remittenden und noch fehlende Bücher einer Serie regulär dazu gekauft. Auch von Flohmärkten habe ich kiloweise Bücher nach Hause geschleppt.


    So ähnlich mache ich es mit eBooks auch. Ich lese mich in der Onleihe ein und kaufe dazu. Sich gar nicht an der Onleihe zu beteiligen finde ich ziemlich dumm von Verlagen. Kein Wunder, dass Autoren im Selbstverlag publizieren, was man dann am fehlenden Lektorat merkt. Aber ich habe auch schon erlebt, dass das Buch schlecht war, die Handlung so vorhersehbar, platt und klischeehaft, dass Lesegenuss gar nicht aufkam. Und die Autoren haben sich noch ausdrücklich beim Lektorat bedankt. Um so etwas zu Ende zu lesen, dafür muss man dann schon Hardcore-Fan sein. Nach knapp einem Drittel hatte ich aufgegeben und nur noch auf den letzten Seiten nachgeschaut, ob das Ende wirklich so eintrat, wie es von Anfang an abzeichnete: Jupp, keine Überraschung am Schluss, gähn.... Vermutlich waren die Lektoren noch vor mir eingeschlafen.:sleeping: Statt die Autoren vor solchen Plattitüden zu warnen. Falls ich da noch weiterlesen will, wird nur noch geliehen. ;)


    Hier in der Gegend gibt es zunehmend "Büchertelefonzellen" und Bücherkisten in Einkaufszentren, da kann jeder Bücher hinbringen und mitnehmen, was interessiert. Die werden rege genutzt, gerade Belletristik und Krimis sind begehrt.

    Besser ein Buch als ein Brett vor dem Kopf! 8)

    :!:Gegen Murks und Userverdummung:!:

  • Soviel ich weiss, unterliegen in DE die Buchpreise einer Preisbindung, ist also politisch anscheinend so gewollt.

    ...

    Auf der anderen Seite, sollte ein Autor auch vernünftig für seine Arbeit entlohnt werden.

    Die Buchpreisbindung bedeutet nur, dass der Verlag einen festen Preis vorgeben muss, der dann in allen Endverkaufsstellen gleich ist. Buchpreisbindung bedeutet nicht, dass Bücher zwingend teuer sein müssen ;) Insofern verstehe ich deinen Einwand nicht.

  • Hier in der Gegend gibt es zunehmend "Büchertelefonzellen" und Bücherkisten in Einkaufszentren, da kann jeder Bücher hinbringen und mitnehmen, was interessiert. Die werden rege genutzt, gerade Belletristik und Krimis sind begehrt.

    Eben. Kannste nur mit Papierbüchern machen. eBooks kannst du nur leihen oder kaufen - nicht verschenken, nicht tauschen, nicht gebraucht weiterverkaufen. Deshalb denke ich, dass sich Verlage eBooks betreffend vielleicht mal was anderes überlegen sollen. Wenn Verkaufszahlen nicht wie gewünscht generiert werden, liegt es vielleicht nicht nur daran, dass immer öfter Bücher geliehen werden (z.B. Onleihe, aber auch weitere Plattformen), sondern u.U. auch daran, dass man als Endverbraucher mit einem einmal gekauften eBook nichts weiter anfangen kann als es immer wieder selbst zu lesen (Gekaufte Bücher mit Wasserzeichen darf man privat verleihen, habe ich mal gehört; aber ganz sicher weiß ich es nicht...)