Es ist aktuell nur scheinbar billiger, weil die Nutzer den Preis zahlen (in Form von Daten oder indem sie neue Geräte kaufen) und Nutzergruppen ausgeschlossen werden.
Natürlich wäre es schön, wenn die Onleihe-App keine Google Play Services nutzen würde.
Als Android-Nutzerin mit Play Store und aktivierten Google Play Services kann ich aber durchaus auch selbst Einfluss darauf nehmen, wieviele Daten mein mitteilungsintensives Gerät übermittelt... das Betriebssystem selbst bietet Einstellmöglichkeiten, ich muss nicht zwingend alles per App machen, sondern kann zumindest parallel auch Browser nutzen (z.B. Vivaldi; den erwähnte ich neulich mal), ich kann Apps installieren, die den Fluss meiner Daten zusätzlich kanalisieren etc...
Datenschutz fängt bei mir als Nutzerin an; ich kann mich informieren (z.B. bei Heise) und entsprechend handeln, wenn mir der Schutz meiner Daten wichtig ist und ich den Fluss derselben eindämmen möchte.
Apropos Heise: in der c't Ausgabe 6/2026 (in vielen Onleihen vorhanden; ggf. auch bei Genios) geht es auf vielen Seiten um das Thema:
Raus aus der US-Handycloud - Wie Sie sich mit und ohne Custom-ROM aus US-Clouds befreien
Hier ein Screenshot zum Themen-Inhalt:
Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.
Einiges ist auch online abrufbar; kann man sich bei Interesse selbst zusammensuchen.
Vier Seiten allein zum Thema "Android datensparsam einrichten" mit sehr vielen Tipps.
Die Artikel über die diversen Custom-ROMs sind ebenfalls sehr interessant; ich kann das Lesen nur empfehlen.
Das ändert natürlich nichts daran, dass die Onleihe 3-App so ist wie sie ist. Mit MicroG ( beedaddy hatte es bereits im Februar erwähnt) steht zumindest ein Werkzeug zur Verfügung, wenn man etwas kompromissbereit ist. Oder man sucht/findet während des Wartens auf eine bessere Welt Workarounds , die man - mit Abstrichen - nutzen kann.