Ausleihfrist für das SPIEGEL- Magazin ist zu lang

onleihe:hilfe
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  • Hallo, liebes Forum,


    ich leihe mir regelmäßig das "Spiegel"-Magazin über die Onleihe aus.


    Leider bin ich beim aktuellen Spiegel- Magazin nie der Erste, so dass ich einen Vormerker setzen muss. So kann ich das Magazin erst am darauffolgenden Mittwoch lesen, was etwas schade ist, wegen mangelnder Aktualität.

    Ich möchte daher anregen, dass die Ausleihfrist auf 4 Stunden verkürzt wird, so wie bei der "Zeit". Würde so verfahren werden, könnten mehr LeserInnen schneller in den Genuss des aktuellen SPIEGEL- Magazins kommen. Wenn die Zeit nicht ausreicht, muss man eben noch mal ausleihen.

    Darüber hinaus wäre es angemessen, wenn man nicht zwei Tage Zeit hätte, nach Empfang der Benachrichtigungs- E-Mail mit dem Lesen des Spiegel zu beginnen, sondern wenn der Zeitraum verkürzt würde, innerhalb dem die Ausleihe erfolgen muss.
    Es ist für mich nicht nachvollziehbar, warum die Verfügbarkeit dieser beiden Wochenzeitschriften ( ZEIT und SPIEGEL ) so unterschiedlich ist. Die übermäßig lange Bereitstellungs- und Ausleihfrist für den SPIEGEL führt zu einer geringeren Verfügbarkeit. Die Leser, die gleich am Samstag ein aktuelles Exemplar ergattern, können sich schon Zeit lassen. Die anderen müssen warten.


    Eine Verkürzung der Ausleihfrist, auch für andere Magazine, wäre im Sinne aller Leser, weil einfach gerechter.




    Viele Grüße aus Neumünster



    matthiem

  • Wenn Ihnen der SPIEGEL so sehr am Herzen liegt und eine zeitnahe und unbegrenzte Lesedauer für Sie so wichtig ist, sollten Sie ein Abonnement abschließen. Sie könnten sich aber auch morgens um 6.00 Uhr auf die Lauer legen und den Spiegel abpassen. Frühaufsteher haben nun mal die besseren Chancen, unter den Ersten zu sein.


    "Eine Verkürzung der Ausleihfrist, auch für andere Magazine, wäre im Sinne aller Leser, weil einfach gerechter":
    Also in meinem Sinne wäre eine kürzere Ausleihfrist für eMagazine wie den SPIEGEL nicht. Die Ausleihdauer von einem Tag ist vollkommen gerechtfertigt. Ich gehöre also schon einmal nicht zu der Gruppe "alle Leser".

  • Liebe Maria 66,


    vielen Dank für Ihre nette Anmerkung.

    So wie ich die Sache sehe, wird ein Exemplar des Spiegel für max. 3 Tage "blockiert", weil man ja 2 Tage Zeit hat, die Zeitschrift auszuleihen.

    Das ist zu lang.

    Darf ich Sie fragen, ob Sie einen sachlich gerechtfertigten Grund für die Tatsache sehen, dass die Wochenzeitschrift "Die Zeit" nur 4 Stunden ausgeliehen werden kann, während das Magazin "Spiegel" einen Tag ausgeliehen werden kann? Liegt das daran, dass "Die Zeit" wie eine "Zeitung" aussieht, "der Spiegel" aber wie ein Magazin?


    Mit freundlichen Grüßen


    Matthiem

  • Woran das liegt, wird von uns anderen Usern wohl keiner beantworten können, das muss man schon über den Weg der Anfrage bei der Bibliothek zum Anbieter erfragen.
    Meines Erachtens liegt die lange Wartezeit nicht am bereitliegen über zwei Tage, sondern an vielen Entleihern.

  • charliebrown :

    Es geht mir eigentlich nicht so sehr darum, zu wissen, woran das liegt. Ich wollte nur eine Kritik äußern und die Situation für mich und alle anderen verbessern.


    Wenn Sie / Du mal vom Äußeren und vom Format absehen:

    "Die Zeit" und "Der Spiegel" sind Medien, die wöchentlich erscheinen, und die vom Zeitaufwand (durchblättern und bestimmte Artikel lesen) und von der Bedeutung her vergleichbar sind, also denselben Aufwand erfordern.

    Deshalb gibt es m.E. keinen Grund, warum die Ausleihfrist unterschiedlich sein sollte. Rein äußerliche Kriterien können nicht ausschlaggebend sein.


    Ich habe diesen Thread unter der Rubrik "Anregungen und Verbesserungsvorschläge" gestartet (Anregungen und Verbesserungsvorschläge).

    Deshalb denke ich, er ist dort sehr gut aufgehoben.


  • Es geht mir eigentlich nicht so sehr darum, zu wissen, woran das liegt. Ich wollte nur eine Kritik äußern und die Situation für mich und alle anderen verbessern.

    Das "alle" kann erst gültig sein, wenn man "alle" befragen würde.

    Ich leihe Medien mit einer so kurzen Ausleihzeit erst garnicht aus.

    Mir persönlich sind 4 Stunden zu kurz, es mag Menschen mit anderen Prioritäten geben, die damit zufrieden sind.


    Eine gute Tageszeitung habe ich als Digital-Abo.

  • Das "alle" kann erst gültig sein, wenn man "alle" befragen würde.

    Lieber Charliebrown,

    ich denke schon, dass Jede/r sich Gedanken darüber machen sollte, was für alle (zusammen) das Beste ist. Wenn ich Sie danach befragen würde, würden Sie mir ja antworten, was Sie für SICH das Beste finden. Das kann doch aber nicht das Beste für alle Onleihe- Teilnehmer sein, die doch die gleichen Rechte wie Sie besitzen.


    Ein weiterer Aspekt:

    Ich behaupte, dass wenn jemand in die Bücherei geht und den SPIEGEL ausleiht, er dort nicht 8 Stunden sitzenbleibt und im der Zeitschrift liest. Das ist vollkommen fern der Realität. Und wenn jemand 8 Stunden auf dem Spiegel sitzt, währenddessen andere LeserInnen ihn nicht nutzen können, dann muss die Lesezeit stärker begrenzt werden.


    Noch grotesker ist die Situation, wenn man sich eine öffentliche Bücherei vorstellt, die, parallel zur "Onleihe", 24 Stunden am Tag alle Tage in der Woche geöffnet hat. Und dann kommt am Samstagmorgen der Leser X in die Bücherei, leiht sich den aktuellen, gerade erschienenen SPIEGEL aus, lässt ihn sich aber zurücklegen, weil er sich sagt, "Am Wochenende hab ich was anderes vor, ich lese den SPIEGEL erst am Montag. Und er bittet die Bibliothekare am Tresen, die Zeitschrift für ihn bis zum Montag zurückzulegen und ermahnt die Bibliothekare, ja keinen anderen Leser am Wochenende reinschauen zu lassen.

    Das ist in etwa die Situation momentan in der Onleihe.

    Wenn man bedenkt, dass die Onleihe vom Geld der Büchereinutzer und vom Steuerzahler finanziert wird, eigentlich eine unhaltbare Situation. Finden Sie nicht auch? :thumbup:

  • Ich finde die Ausleihzeit für den Spiegel genau richtig. Wer schneller mit Lesen fertig ist, kann den Titel ja vorzeitig zurückgeben.

    Außerdem ist der Spiegel innerhalb von einigen Tagen nicht veraltet.


    Die Leihfristen von Medien sind nun mal begrenzt, da gibt es user*innenseits auch unterschiedliche Präferenzen. Manche hätte die Leihfrist gern kürzer, manche gern länger. Immer wird es wen geben, die/der unzufrieden ist.

  • Ich behaupte, dass wenn jemand in die Bücherei geht und den SPIEGEL ausleiht, er dort nicht 8 Stunden sitzenbleibt und im der Zeitschrift liest.

    Warum soll ich denn, wenn ich in meiner Bücherhalle vor Ort den "Spiegel" in Papierform ausleihe, damit 8 Stunden in der Bibliothek sitzen bleiben? Ich nehme die Zeitschrift mit nach Hause und kann sie dort bis zum Ende der Leihfrist lesen. Ein Vergleich von digitalen Angeboten und den vor Ort vorhandenen analogen Angeboten greift hier meiner Meinung nach nicht.

    "Die Onleihe" gibt es nicht, daher kann auch die Frage, wie sich Bibliotheken, die das digitale Angebot zur Verfügung stellen,finanzieren, nicht so einfach beantwortet werden. Finanziert werden Bibliotheken vom Unterhaltsträger (also Bund, Länder, Gemeinden, Stiftungen etc.) und die Nutzungsgebühr der Bibliotheksnutzer deckt sicher nur einen kleinen Teil der Ausgaben. Daraus einen Anspruch abzuleiten ist meiner Meinung nach nicht richtig, denn auch für Menschen, die keine Steuern zahlen steht die Bibliothek zum Glück zur Verfügung!

  • ich denke schon, dass Jede/r sich Gedanken darüber machen sollte, was für alle (zusammen) das Beste ist. Wenn ich Sie danach befragen würde, würden Sie mir ja antworten, was Sie für SICH das Beste finden. Das kann doch aber nicht das Beste für alle Onleihe- Teilnehmer sein, die doch die gleichen Rechte wie Sie besitzen.

    Das beste für alle Onleiher-Teilnehmer*innen sind Leihfristen, die für alle Teilnehmer*innen gleich sind, und das sind sie.

    Dass einzelne Leihfristen einzelnen Teilnehmer*innen nicht passen, liegt in der Natur der Sache.


    ...

    Und er bittet die Bibliothekare am Tresen, die Zeitschrift für ihn bis zum Montag zurückzulegen und ermahnt die Bibliothekare, ja keinen anderen Leser am Wochenende reinschauen zu lassen.

    Das ist in etwas die Situation in der Onleihe.

    Nein, so ist die Situation in der Onleihe nicht. Es gibt, wie auch in der Bibliothek vor Ort, Medien in begrenzter Zahl und festgelegte Leihfristen. Einige Leser*innen können sofort ausleihen, so lange ein Titel verfügbar ist. Der Rest stellt sich hinten an, merkt vor... Und jede*r kann das ausgeliehene Medium bis zum Ende der Leihfrist behalten. Gleiches Recht und gleiche Bedingungen für alle (bezogen auf die jeweilige Onleihe).

  • Zitat: "Wer bezahlt denn keine Steuern?" Zitatende.


    Schüler, Studenten, um mal zwei Gruppen zu nennen...


    Fakt ist, dass diese Beschwerde von zu langer Leihfrist für z.B. ein eMagazin äußerst selten ist, eher liest man das Gegenteil.

    Auch ist das dann evtl. notwendige, mehrfach erneut ausleihen, weil man etwas noch nicht geschafft hat zu Ende zu lesen, wieder den Lizenzen abträglich.

    Die beste aller Möglichkeiten ist tatsächlich die vorzeitige Rückgabe.

    Hier kann man vielleicht intensiv dafür werben, dass Leser das auch wirklich tun.

  • Lieber Charliebrown und Bettina,


    ALLE bezahlen irgendwie Steuern:

    Mehrwertsteuer, Tabaksteuer, Mineralölsteuer, Studenten bei Nebenjobs auch Einkommenssteuer usw.usf.

    Das vergisst man nur manchmal

  • charliebrown:

    Mein Intro macht ganz deutlich, dass es mir primär darum geht, dass mehr LeserInnen in den Genuss der aktuellen SPIEGEL- Ausgabe kommen. Das müsste eigentlich auch im Interesse des Verlages liegen (Werbung für das Blatt). Ich hatte als Grund für die mangelnde Verfügbarkeit die zu lange Leihfrist und die zu lange Zeit ausgemacht, die der SPIEGEL für Leute, die an der Reihe sind, vorgehalten wird, ohne dass ihn jemand ausleihen kann. Deshalb habe ich mich dafür eingesetzt, dass die Leihfrist verkürzt wird.

  • Wie kommst du auf die Idee, es wäre im Interesse des Verlags, dass möglichst viele Menschen ein einziges verkauftes Exemplar lesen? Das halte ich für sehr unwahrscheinlich. Viel lieber möchte der Verlag doch jedem Leser ein Abo verkaufen.

  • Wie kommst du auf die Idee, es wäre im Interesse des Verlags, dass möglichst viele Menschen ein einziges verkauftes Exemplar lesen? Das halte ich für sehr unwahrscheinlich. Viel lieber möchte der Verlag doch jedem Leser ein Abo verkaufen.

    Das sehe ich aber ganz genau so. Wie schon ein anderer User schrieb, bin ich auch der Auffassung, wenn ich eine Zeitung/ein Magazin gerne immer bzw. regelmässig zur Verfügung habenmöchte, abonniere ich es für meinen Briefkasten oder als online- Abo.

    Jede Woche das Lotteriespiel, ob ich das Magazin (zeitnah) bekomme, oder nicht, wäre mir zu blöd.

    Wie schon in einem ähnlichen Thread bemerkt, ist die Zurverfügungstellung von e-paper und Magazinen ein netter Onleihe-Service aber zuviele Mittel sollten, durch den Erwerb zusätzlicher Exemplare, nicht gebunden werden. Das scheint mir auch nicht der vordringliche Zweck einer Online-Bib zu sein.

  • Wie kommst du auf die Idee, es wäre im Interesse des Verlags, dass möglichst viele Menschen ein einziges verkauftes Exemplar lesen?

    Äh, bin ich gemeint? Wie kommst du darauf, dass ich das gesagt habe? Zitat bitte.

  • Mein Intro macht ganz deutlich, dass es mir primär darum geht, dass mehr LeserInnen in den Genuss der aktuellen SPIEGEL- Ausgabe kommen.


    Dein Intro macht ganz deutilch, dass DU gerne primär als Erster an alle tagesaktuellen Medien kommen möchtest. :whistling:


    Wenn dir gewisse Tageszeitungen und Wochenmagazine für deine Lebensqualität so wichtig sind, dann abonnier sie persönlich, und verlass dich nicht auf den glücksspielartigen Zugriff in Konkurrenz mit vielen, vielen anderen Lesern.

    Für auszufüllende Pflichtfelder ONLEIHE und MOBILE GERÄTE bei der Anmeldung im Forum!

    Das würde die Arbeit aller Helfer und Ratgeber enorm erleichtern.