Ich würde gerne meine ausgeliehenen Sachen irgendwo lesen - ist das denn wirklich so schwer?

  • . Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

    Da braucht man gar kein Schelm zu sein. Mit diesem Verfahren hat Amazon sichergestellt, dass derjenige, der sich einen Kindl-Reader kauft, der ja nach allem, was man so hört, ein gutes Produkt ist, sicherstellt, dass der Kindle-Käufer in der Zukunft all seine e-books bei Amazon kaufen muss. Das weiss aber eigentlich auch jeder. Meine Freundin hat auch einen Kindle und ist sowohl mit der Hard- als auch der Software sehr zufrieden, wobei es auch bei Amazon günstige Angebote in Form von Flatrates/Kindle unlimited u.Ä. gibt. Ein weiterer Vorteil könnte sein, dass dieses System nahezu fehlerfrei funktioniert, wie man allenthalben hört. Das ist ja auch viel wert.

  • Ich kann mir durchaus vorstellen, dass Kindle dank der immensen Marktmacht von Amazon deutlich verbreiteter ist, das nützt aber nur Amazon und weder dem unabhängigen Buchhandel noch den Onleihe-Nutzern.

    Amazon ist auch ein unabhängiger Buchhändler, der die reduzierte Umsatzsteuer an seine Kunden weitergibt.

  • Amazon ist auch ein unabhängiger Buchhändler, der die reduzierte Umsatzsteuer an seine Kunden weitergibt.

    Der Ladenpreis (immer inkl. Mehrwertsteuer) wird vom Verlag festgelegt. Bücher, die der Buchpreisbindung unterliegen, kosten in jeder Buchhandlung (auch bei Amazon) gleich viel. Buchhändler (egal wie groß) können keine eigene Preisgestaltung vornehmen.

  • Ein weiterer Vorteil könnte sein, dass dieses System nahezu fehlerfrei funktioniert, wie man allenthalben hört. Das ist ja auch viel wert.

    Da der Kindle nur mit einem System funktionieren muss, also mit den Amazon-eigenen Büchern klarkommen, ist das nicht so arg schwer. Unabhängige Reader müssen sowohl mit den verschiedenen Kauf-eBooks als auch mit der Onleihe, etc zurecht kommen. Da wird das Zusammenspiel schon schwieriger. Vor allem, da ja nicht nur verschiedene Systeme sondern auch unterschiedliche Firmen/Anbieter eingebunden sind, die alle unter einen Hut gebracht werden müssen.

    Zum Schweigen fehlen mir die passenden Worte.

  • Wie meinst Du das ? Welche Care Problematik kann/soll wo und von wem zur Kenntnis genommen werden

    Ich meine, dass die Tolino-Nutzer aufgrund der Care-(Anfangs?)-Problematik dazu tendiert haben, sich neue Geräte anzuschaffen in der irrigen Meinung, dass es damit besser funktioniert. Erst wenn die Nutzer einsehen, dass es wohl weniger am Gerät sondern eher an der Tolino-Software liegt, sie ernüchtert sind und bei den Tolinos Kaufzurückhaltung üben, werden die Tolino-Macher sich mit dem Problem beschäftigen. Im Moment bescheren ihnen die Schwierigkeiten ja eher ein Umsatzplus; jedenfalls sehe ich das in meinem Umfeld so, da werden neue Tolinos gekauft, weil die 'alten' rumzicken.

    Du selbst hast ja vom Tolino-Service aus erster Hand erfahren, dass nicht daran gedacht wird, etwas zu ändern. Die bewegen sich erst, wenn die Verkaufszahlen einbrechen.

  • Du selbst hast ja vom Tolino-Service aus erster Hand erfahren, dass nicht daran gedacht wird, etwas zu ändern. Die bewegen sich erst, wenn die Verkaufszahlen einbrechen.

    Die haben nicht gesagt, dass sie nicht daran denken, etwss zu ändern. Sie haben gesagt, "der Ball liegt bei der Divibib" und es sei in erster Linie deren Problem (also das der Divibib ).

    Es ist ja auch völlig egal, wer an der Misere schuld ist. Wie ich schon zuvor geschrieben habe, werden wohl BEIDE etwas tun müssen. Solange da jeder auf dem Standpunkt steht "ich nicht, soll der andere mal machen "wird es hier kein Weiterkommen geben. Für meine unmaßgebliche Meinung ist es ein Unding, dass so ein Zustand MONATELANG bzw. jährt es sich ja schon, anhält und es passiert nichts. Man stelle sich so etwas mal in einem anderen Geschäftszweig vor. Es wird ja noch mehr Geschäftsfelder geben, wo zwei oder mehr Partner/Firmen/Institutionen geben, wo es mal hakt. Dass dann von Dritten ( in unserem Fall dann eben der Leser ) erwartet wird, sich soooo lange mit Behelfslösungen herum zu schlagen, davon habe ich noch nie gehört.

  • Ok, das hast du jetzt davon :

    Bitte leih mal testweise ein oder zwei Hörbücher aus und teste ob diese in deiner App unter LineageOS gestreamt werden können bzw. ob die offline-Wiedergabe nach dem Download funktioniert. Idealerweise ist eines dieser kleinstteiligen Audios mit mind. 100 Tracks dabei. Man erkennt diese oft daran, dass sie nach 2017 erschienen sind und recht groß sind ( 》0,9 GB). Das wäre sehr nett von dir und zumindest tosch350 wird sich ebenfalls für das Ergebnis dieses Tests interessieren. .

    Hat etwas länger gedauert, aber jetzt ist alles bereit. :)


    So, Geräte liegen bereit, Thread ist erstellt: S5 mit LineageOS zum testen von allem möglichen :)

    Bitte schreib mir in im Thread möglichst genau, was ich wie testen soll.