Beiträge von Gast77

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onleihe:hilfe
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    Hörbücher von Audible höre ich mit 1,3 - 1,4 facher Geschwindigkeit, ebenso Hörbücher von Overdrive in der Libby-App. Dabei kommt es auf die originale Lesegeschwindigkeit der Sprecher an, gemächlich lesende Sprecher vertragen 1,4-fach.

    Leider hat der Onleihe-Player nicht so viele Geschwindigkeiten, da habe ich permanent 1,25 eingestellt.

    Ich streame oft Hörbücher bei Deezer. Nach der Registrierung hat man Zugang zu fast allen Hörbüchern; manche sind einige Wochen lang für zahlende Kunden reserviert, werden später aber freigegeben.

    Allerdings ist meines Wissens das Streamen auf Android-Hardware sinnlos, da dort nur im Shuffle-Modus abspielbar, was bei Hörbüchern ja ungut ist. Auf meinem Windows PC klappt es wunderbar und ich nutze wegen der Bewegungsfreiheit in der Wohnung Bluetooth-Ohrhörer.

    Ich höre nur deutsch und bin oft enttäuscht, wenn es ein Hörbuch dann nur in der Originalsprache gibt. Ich denke aber, die Auswahl bei englischsprachigen Hörbüchern ist deutlich geringer als bei den deutschen. Ich kenne Deinen Buchgeschmack nicht, aber es gibt einige Hörbücher von Baldacci bis zu Jane Austen


    Vielleicht ist es Dir einen Versuch wert, bis Du eine bessere Quelle gefunden hast. Hier mal einige Links:

    https://www.deezer.com/search/ken%20follett/album

    https://www.deezer.com/de/channels/englishcorner


    Wenn Du Hörbücher gemeinfreier Autoren auch in Betracht ziehst, hier eine Seite, die viele englischsprachige Hörbücher, auch zum Download, im Angebot hat:

    http://www.loyalbooks.com/genre/Fiction

    Die ekz ist ein Bibliotheksdienstleister, der weit mehr als nur die Onleihe anbietet. Das Angebot reicht von Medien über Bibliotheksmaterialien und Möbel bis hin zu Fortbildungen. Deine Annahme, dass das Geschäftsergebnis durch die Gelder für die Onleihe zu Stande kommt, ist falsch.

    Ich war derjenige, der die Zahlen genannt hat. Und es waren nicht die Zahlen der EKZ, die selbst auch alles andere als defizitär arbeitet, sondern es war das Jahresergebnis der Tochtergesellschaft DiviBib. Und die macht ja wirklich zum allergrößten Teil nur Onleihe.

    Also: Jeder kann beim Bundesanzeiger gerne die veröffentlichten Zahlen anschauen, denn sie sind ja öffentlich. Und nicht falsch, es sei denn, die Jahresabschlüsse sind falsch..


    Hier nochmal mein Zitat:

    Naja, wenn ich mir im Bundesanzeiger den Finanzbericht 2018 (2019 gibt es noch nicht) der EKZ Bibliotheksservice GmbH in Reutlingen für 2018 so anschaue, hat ihre Tochter DiviBib ganz schön verdient: letztes Jahresergebnis 1.080.980,29 Euro. Da scheinen die öffentlichen Bibliotheken als Kunden der DiviBib doch deren Leistungen gut und reichlich honoriert zu haben. Wenn ich das Geschäftsmodell richtig verstanden habe, sind die öffentlichen Bibliotheken die wesentliche Kundschaft der DiviBib.

    Wir als Kunden der öffentlichen Bibliotheken wiederum wären besser dran, wenn das Ergebnis nur halb so hoch wäre und eine halbe Million in Serverkapazitäten und IT-Entwickler gesteckt würde.



    Wenn du bei den Fakten bleiben möchtest, dann behaupte nicht solchen Unsinn.

    Na ja, so ganz unsinnig ist das nicht, wenn man sich den Teil über die Gesellschfterstruktur im Wikipediaartikel über die EKZ anschaut.


    https://de.wikipedia.org/wiki/EKZ_Bibliotheksservice


    Bis 2005 waren die Gesellschafter ja alles öffentlich-rechtliche Einrichtungen, welcher Art und Struktur auch immer, also die EKZ war in öffentlich-rechtlicher Hand und die Gesellschafter, wie immer sie auch hießen, waren bibliotheksnah.

    Dass ein tüchtiger, 2004 von außen kommender Geschäftsführer dann drei Jahre später Hauptgesellschafter ist, passiert wohl nicht alle Tage und bei den wenigsten Gesellschaften ...

    Das sollte kein Maßstab sein. Die SZ wurde mit 24 Exemplaren pro Tag (in meinem Verbund) abonniert und bezahlt, da sollten diese auch täglich in der bestellten Anzahl abrufbar zur Verfügung stehen. Wenn keiner danach fragt, kann man die SZ eigentlich auch abbestellen. Und eine Nachlieferung Tage später macht die betreffende Ausgabe nahezu wertlos. Werden dann auch nicht täglich eingestellte Ausgaben aufgrund von Fehlern vom Abo-Preis abgezogen, den eine Bibliothek oder Verbund an die Divibib zu zahlen hat? Dann würde man seitens der Divibib sicher genauer aufpassen, daß der bezahlte Umfang auch immer bereitgestellt wird.

    Auch da kann man nur spekulieren, wie wichtig es den verantwortlichen Bibliothekaren ist, die eingekaufte Leistung auch einzufordern.

    Wenn ich mir die Likes unter dem obigen Beitrag (manchmal ist etwas eben nicht da) so anschaue, denke ich mir meinen Teil. Kein Lieferant unternimmt Anstrengungen, die Ware pünktlich zu liefern, wenn er merkt, dass er es auch ohne Konsequenzen langsam angehen lassen kann.

    Ist das echt nur bei mir so?

    Nein, das ist bei mir auch so. Und wenn die Onleihe down ist/nicht ereichbar ist, komme ich nicht an die bereits heruntergeladenen Hörbücher, egal ob ich Netz bzw. WLAN habe oder nicht :thumbdown:

    Daher freut es mich, dass in letzter Zeit die Unerreichbarkeit der Onleihen nicht mehr so oft vorkam. Zu den angekündigten Wartungsarbeiten versuche ich es gar nicht erst

    Es würde mich auch nicht wundern, wenn man mit der aktuellen App nach Fälligkeit des Jahresbeitrags nicht mehr an die bereits geladenen Medien rankommt - sofern man nur ein Konto nutzt.

    Da stimme ich Dir zu! Ich denke auch: keine Verbindung zum Onleihekonto beim Start der App - kein Rankommen an die geladenen Hörbücher. So ist es jedenfalls bei mir. Deshalb war das Einrichten dieser 'Empfehlungsseiten' eine der größten Schnapsideen der DiviBib. Dass der 'Rückbau' so schwierig ist dass es ewig dauert, nervt sehr.

    Wenn ich kein Netz habe (oder haben will), tippe ich einfach auf das Burger-Menü

    Das mache ich auch - aber da kommt dann der Kringel, den Effi_Biest oben gezeigt hat.

    Ich habe jetzt "Versteckt" vorgemerkt. Verfügbar ab 04.04.

    Da das Hörbuch nur zweieinhalb Stunden dauert könnten vernünftige Vorleiher ja eine kurze Leihdauer wählen, dann kommst Du auch ohne Nachkäufe deutlich schneller dran. Ich habe in Köln auch vorgemerkt, komme in drei Tagen dran und werde als vernünftiger ressourcenbewußter Ausleiher nur 4 Tage ausleihen.

    Was die Anzeige von Verfügbarkeiten anlangt: die würde ich seit dem letzten Update mit Vorsicht genießen

    AnnaBe : wenn ich zurzeit einen Titel aufrufe, den ich auf meiner Vormerkliste stehen habe, sehe ich keine Angaben zur voraussichtlichen Verfügbarkeit. Wenn ich auf das Cover dieses Titel klicke, bekomme ich die Detailseite angezeigt, dort ist das voraussichtliche Verfügbarkeitsdatum dann zu sehen, siehe angehängte Screenshots...

    Aber dieses angezeigte Datum ist der Tag, an dem ein Leser, der JETZT vormerkt, die Zuteilung voraussichtlich erhält.

    Du hast aber schon vorgemerkt, erhältst das Medium also vorher: leider kannst Du aber nicht sehen, wann (zumindest kann ich das nicht sehen)


    Mich interessiert weniger, wann irgendwer, der jetzt vormerkt, zum Zuge kommt, sondern ich möchte gern wissen, wann ich dran bin bei meinen Vormerkern. Bei neuen Vormerkungen kann ich es mir ja notieren, aber bei den bereits laufenden Vormerkungen stehe ich auf dem Schlauch.


    Edit: spitzefeder war schneller. Danke für die Info mit der App. Die nutze ich für Recherchezwecke nie, nur für den Download von Hörbüchern. Aber Du hast recht, da kann ich sehen, wann meine Vormerkungen fällig werden. Na ja, wenigstens ein workaround, obwohl mir die Browserversion schon lieber wäre.

    "wir verdienen unser Geld, wenn alles gut läuft". Wenn das so stimmt, kann da eigentlich nicht viel 'rumkommen.

    Naja, wenn ich mir im Bundesanzeiger den Finanzbericht 2018 (2019 gibt es noch nicht) der EKZ Bibliotheksservice GmbH in Reutlingen für 2018 so anschaue, hat ihre Tochter DiviBib ganz schön verdient: letztes Jahresergebnis 1.080.980,29 Euro. Da scheinen die öffentlichen Bibliotheken als Kunden der DiviBib doch deren Leistungen gut und reichlich honoriert zu haben. Wenn ich das Geschäftsmodell richtig verstanden habe, sind die öffentlichen Bibliotheken die wesentliche Kundschaft der DiviBib.

    Wir als Kunden der öffentlichen Bibliotheken wiederum wären besser dran, wenn das Ergebnis nur halb so hoch wäre und eine halbe Million in Serverkapazitäten und IT-Entwickler gesteckt würde.

    Ist das so üblich ?

    Da kann ich nur aus meiner Erfahrung sprechen und die ist ja verschwindend gering, wenn man die große Zahl der Bibliotheken gegenüberstellt.


    Ich bin vor zweieinhalb Jahren umgezogen und habe deshalb im Laufe der letzten drei Jahre Erfahrungen mit 6 Bibliotheken gemacht. Zwei sind kostenlos, da stellt sich die Frage nicht. Die beiden, die ich aufgegeben habe, verlangten die Jahresgebühr auch persönlich und in bar, ebenso die Stadtbibliothek in meiner neuen Stadt. Da macht es mir nichts aus, da sie nur 400-500m entfernt ist. Die einzige bargeldlose Bibliothek ist wie Deine die Stadtbibliothek Köln. Sie bucht die Jahresgebühr ab und bietet als Dankeschön gegenüber den Barzahlern eine Laufzeit von 13 Monaten. Ich habe damals im Februar angefangen und mich inzwischen bis zum Dezember 'vorgearbeitet'.

    Vor Jahren dachte ich mal darüber nach, mich in Düsseldorf noch anzumelden, da wohnt meine Schwester. Damals wäre das auch nur mit persönlicher Anmeldung und persönlicher Barzahlung bei Verlängerung gegangen.


    Also:

    2 von 6 = 33% kostenlos

    3 von 6 = 50% persönlich bar

    1 von 6 = 16% Abbuchung

    Die Anschaffungen orientieren sich für gewöhnlich an der Nutzung. Bei unserer Onleihe wird einmal jährlich auf die Nutzungsanteile und die Bestandsanteile der verschiedenen Medienarten geschaut und ggf. der Anteil bei den Nezanschaffungen angepasst. Wenn du gerne mehr eAudios hättest, kannst du ja mal anfragen, ob sich da was machen lässt.

    Ist das nicht irgendwie eine 'self fulfilling prophecy'? Wenns nicht da ist, kann es nicht genutzt werden.


    Was die Wartezeiten anlangt: ich glaube, da unterschätzt man die Nutzer, die sind verständiger und toleranter als man annimmt. Helfen würde natürlich eine vorzeitige Rückgabe für eAudios. Ich wünsche mir, dass man nicht so schnell auf die Vormerker schaut und unnötig nachkauft. Lieber weniger Exemplare und mehr Titel. Wenn ich weiß, dass ein Titel vorhanden ist, kann ich warten. Mir ist nur ein paarmal schon passiert, dass er plötzlich weg war (z.B. Melnitz), wahrscheinlich aus K-Lizenz-Gründen.


    Im übrigen bin ich mit der Libelle Süd in Bezug auf Hörbücher sehr zufrieden. Die kaufen auch Exemplare, die die großen Onleihen Hessen und RLP nicht anschaffen. Und sie sind diszipliniert in der Anschaffung von Mehrfachexemplaren.


    Was die von Luppola angesprochene Anschaffung von bereits vorhandenen, aber neu aufgelegten Titeln anlangt: da wäre eine bessere Kontrolle durch die Anschaffenden wünschenswert. Oft sind die neuen mehrfach vorbestellt und die früher angeschafften sind mehrfach verfügbar.


    Ich würde mir auch sehr wünschen, die K-Lizenzproblematik allen Nutzern sehr viel deutlicher als bisher zu erklären und diese Lizenzen auch zu kennzeichnen.

    in RLP liegt der eAudio-Anteil bei ca.14%

    Das finde ich sehr bedauerlich. Als ich 2012 begann, die Onleihe zu nutzen, waren bei meinen Onleihen ca. 25% der Medien Hörbücher. Leider hält die Anschaffung neuer Hörbücher nicht annähernd Schritt mit der Anschaffung von ebooks. An den Problemen, die die Medien verursachen, kann es nicht liegen, denn auch bei den ebooks (epub3) gibt es zur Zeit Nutzerprobleme.

    Seit ich gelesen habe, dass zukünftig die eAudios nur noch als Gesamtdatei ausgeliefert werden sollen, mache ich mir etwas Sorgen. Bisher konnte mein Smartphone (motorola) alle ausgeliehenen eAudios bewältigen, manchmal brauchte es dazu einen zweiten Anlauf, aber idR klappte es sofort.

    Zu Testzwecken habe ich mir soeben ein älteres Hörbuch ausgeliehen: die Flamme von Jamaika, Laufzeit 23:31 Std., ausgeliefert als Gesamtdatei (onleihe Hessen). Es ging erfreulich schnell (weniger als 20 Minuten).

    Wenn es nun nur noch Gesamtdateien gibt, wird das mein Smartphone auch bewältigen, aber der Onleiheplayer ist meines Erachtens dafür viel zu einfach gestrickt. In einem anderen Thread werden ja schon differenziertere Abspielgeschwindigkeiten gewünscht (das hat jetzt nichts mit den Gesamtdateien zu tun) um ihn etwas komfortabler zu machen.

    Ich wünsche mir, dass zeitgleich mit den Einzeldateien auch der Player modernisiert wird. Im Moment kann man an den Anfang und ans Ende des Tracks bzw. der Datei springen oder 30 Sekunden vor und zurück spulen. Bei Einzeltracks von 2 oder 5 Minuten prima, bei Tracks von 2 Stunden erträglich, bei 23 Stunden eine Plage. Der Zeitstrahl beim Abspielen misst 45mm, soweit ich das sehen kann, ist er bei jedem Hörbuch gleich lang. Wenn man nun bei einem 23-Stunden-Track 10 Minuten oder eine halbe Stunde zurückspulen will (weil man unaufmerksam war, weil man eine bestimmte Stelle wegen neu gewonnener Erkenntnisse nochmal hören will, weil man die Stopp-Taste nicht ordentlich betätigt hat usw.) ist das sehr unschön. Ich schaffe es bei besagtem Hörbuch nicht mal, gezielt 30 Minuten zurückzugehen, geschweige denn 10 Minuten. Deshalb wäre es schön, wenn es neben den 30-Sekunden-Schritten auch noch einen (oder gar 2) größere Schritte gäbe; 5 Minuten wären schon gut.

    Wie seht ihr anderen Hörbuchkonsumenten das? Wie kommt ihr mit dem Spulen bei den Hörbüchern zurecht?


    Edit:

    ich habe gerade gesehen, dass bei den Gesamtdateien anwählbare Einzeltracks vorgesehen sind. Damit erübrigt sich meine Frage; tut mir leid, dass ich das übersehen habe.

    Gutgläubige, naive, sehr ehrliche Menschen mögen daran glauben, dass Rakuten halt wieder mal eine Panne passiert ist.

    Nicht ganz so naive Menschen glauben eher, dass Methode dahintersteckt mit dem Ziel, die Onleihe mit CARE zu sabotieren (und die Kunden weg von der Onleihe, hin zum Kauf von ebooks zu lotsen). Denn wenn ich es recht sehe, funktionieren gekaufte Titel unter ADE problemlos.

    Und nebenbei wird es auch wieder viele Onleihenutzer geben, die ihre fast nagelneuen Tolinos zur Seite legen, weil sie 'kaputt' sind und sich den neuesten Shine, Vision oder Epos kaufen, um festzustellen, dass die auch nicht besser funktionieren.

    Ich finde es schade, dass ich nicht sehen kann, ob ein Buch oder Hörbuch eine limitierte Anzahl von Ausleihungen hat oder ein Ablaufdatum, ab dem es nicht mehr ausgeliehen werden kann. Das würde ich bei meinen Entscheidungen dann berücksichtigen können.

    Das möchte ich ganz dick DREIMAL unterstreichen!


    Im Mai/Juni konnte ich zufälligerweise an dem Merkzettel einer meiner Onleihen sehen, dass 'Nächsten Sommer' von Edgar Rai ausgelaufen war. In der anderen Onleihe war es zehn Tage später in den Bestand gekommen und ich konnte es noch ausleihen. Danach war es auch da weg. Wäre schön, wenn man sowas planen könnte und nicht auf einen wirklich sehr zufälligen Zufall warten müsste.

    Es wäre ja schon mal ein Fortschritt, wenn man allgemeine Infos über die Verlage erhielte, die K-Lizenzen ausgeben, seit wann (seit 2016??) und wie lange die K-Lizenzen bei diesen Verlagen laufen.

    Wie meinst Du das ? Welche Care Problematik kann/soll wo und von wem zur Kenntnis genommen werden

    Ich meine, dass die Tolino-Nutzer aufgrund der Care-(Anfangs?)-Problematik dazu tendiert haben, sich neue Geräte anzuschaffen in der irrigen Meinung, dass es damit besser funktioniert. Erst wenn die Nutzer einsehen, dass es wohl weniger am Gerät sondern eher an der Tolino-Software liegt, sie ernüchtert sind und bei den Tolinos Kaufzurückhaltung üben, werden die Tolino-Macher sich mit dem Problem beschäftigen. Im Moment bescheren ihnen die Schwierigkeiten ja eher ein Umsatzplus; jedenfalls sehe ich das in meinem Umfeld so, da werden neue Tolinos gekauft, weil die 'alten' rumzicken.

    Du selbst hast ja vom Tolino-Service aus erster Hand erfahren, dass nicht daran gedacht wird, etwas zu ändern. Die bewegen sich erst, wenn die Verkaufszahlen einbrechen.

    dass auch Tolino ein gewisses Interesse daran hat was vom Onleihe-Kuchen abzugreifen.

    Ich sehe im Moment nur, dass Tolino Reader verkaufen will. Und das klappt ja auch hervorragend, wenn ich lese, wie viele neue Modelle die Foristen hier nutzen. Ob die Onleihe gut oder mäßig funktioniert, ist für Tolino nicht relevant. Vielleicht bewegen sie sich, wenn die Care-Problematik endlich überall zur Kenntis genommen wird und die Tolinos keine Selbstläufer mehr sind.

    Wenn Tolino das nicht unterstützen würde, dann wären vermutlich doch mehr Kunden weg als ihnen lieb wäre.

    Wie schon gesagt, Tolino muss sich da gar keine große Mühe geben. Die Tolinos werden ihnen so oder so aus den Händen gerissen; wenn ich sehe, dass die meisten Tolino-Besitzer hier den Vision 4 oder 5 haben, verstehe ich, dass Tolino keinen Aufwand in die Verbesserung der Onleihetauglichkeit stecken will. Da braucht es schon erhebliche Käuferzurückhaltung, um bei den Tolino-Machern was zu bewegen. Erst wenn die Käufer merken, dass der neue Vision 5 dieselben Probleme wie das vier, fünf Jahre alte Modell hat, besteht Hoffnung.

    Mir persönlich kommt kein Tolino mehr ins Haus. Eine Übertragung per Computer ist mit meinem Vision 2 nicht möglich, da er nicht (noch nie) vom Computer als Tolino erkannt wurde; also bleibt nur der Direktdownload und ab und zu die Notwendigkeit eines Workarounds (die leidige email-Schickerei).


    Diese Care-Geschichte tritt auf der Stelle. Um weiterzukommen, bräuchte es einen zweiten Hersteller, der sich rantraut und es vielleicht gar besser und damit Tolino Beine macht. Aber solange Pocketbook zögert, was man denen ja nicht wirklich vorwerfen kann, wird es nicht vorwärts gehen. Die Onleihe täte gut daran, da den Hebel anzusetzen, wenn sie weiterkommen will.

    Vielleicht wäre es sinnvoll, wenn die Onleihe Verbünde die Mitarbeiter der beteiligten Bibliotheken regelmäßig schulen oder zumindest ab und zu 'aus gegebenem Anlass' Rundschreiben rausschicken.