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onleihe:hilfe
Aktuelle Meldungen finden Sie stets auf der Hilfe-Seite für die Onleihe.

  • @Mondstrahlen Kennst du die Liste der Onleihen, die es gibt? http://www.onleihe.net/ihre-on…eihen-in-deutschland.html Da würde ich auf jeden Fall mal schauen, welche anderen Verbünde angrenzen. Nicht, dass dann die Wunschbibliothek doch im gleichen Verbund ist wie deine Heimatbibliothek. Die Bibliotheksgröße selber sagt nämlich nicht all zu viel über den Bestand der Onleihe aus, weil kaum noch Bibliotheken die Onleihe im Alleingang betreiben. Je größer ein Verbund, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass es vielleicht auch mal mehr in die Tiefe geht.
    Die Onleihe-RLP hat zum Beispiel auch eine wissenschaftliche Bibliothek mit an Bord, da werden dann auch mal etwas speziellere Themen angeschafft. Den Bestand kann ich aber auch nutzen, wenn ich mich bei einer kleinen Bibliothek anmelde, die angeschlossen ist.

  • Nachdem ich hier gelernt habe, dass man nicht einfach so Mitglied in heimatortfernen Bibliotheken werden kann (ich bin bei zweien angemeldet, am Wohnort und am 25 km entfernten Arbeitsort und damit bei zwei verschiedenen Onleihe-Verbünden), habe ich mich mit kommerziellen Anbietern beschäftigt.
    Für Hörbücher teste ich gerad Deezer (3 Monate kostenlos), die App gefällt mir nicht (aber die Onleihe-Hörbuchapp ist auch nicht so toll), aber die Bücherauswahl ist riesig. Als nächstes kommt noch Napster. Beide kosten 8 - 10 Euro pro Monat.
    Für E-Books gibt es hier einen Vergleich: http://ebook-reader-tests.net/…buechereien-im-vergleich/
    Ein Freundin hat ein Skoobe-Abo (ab 9,99) und ist glücklich damit.
    Wenn ich sehe, dass meine städtischen Bibliothek für aktuelle Hörbücher 2 Euro extra verlangt, dann relativieren sich die monatlichen Preise für Deezer und Konsorten auch recht schnell.


  • Dies betrifft aber nicht die Onleihe.

    Bei meiner Bücherei gibt es einen Aufschlag für stark nachgefragte Bücher :(


    München macht das für die " Bestleiher " im Erscheinungsjahr, hat das jeweilige Medium aber auch ohne Extragebühr, da muss man eben länger drauf warten.
    Ob sich dieser Aufwand wirklich rechnet, würde mich aber interessieren.
    Wir kaufen gefragte Medien mehrmals, die müssen dann schon sehr gefragt sein. ( halbes Jahr Wartezeit z.B. )

  • Extragebühren stellen doch auch ein Extraarbeitsaufwand für die Bücherei da und kosten so indirekt auch Geld. Und ich persönlich würde lieber länger auf ein Buch warten als dafür extra zu zahlen. Oder aber mir das Buch ggf. gleich selber kaufen. Ein Buch, das ich heute ganz toll finde, gefällt mir sicher in ein oder zwei Jahr auch noch.
    Und noch eine kleine Rechnung: Eine Bücherei kauft für 20€ einen Bestseller zusätzlich für Leute die nicht lange warten möchten. Bei einem Zusatzgebühr von 2€ macht die dann einen Verlust, wenn nicht mindestens 10 Leute bereit sind die 2€ extra zu zahlen. Oder aber es wird kein Extra-Exemplar gekauft; dann müssen die Leute, die die Gebühr nicht zahlen können oder wollen, bei 10 Sofortleser wohl noch mehr als ein halbes Jahr länger warten.
    Sinnvoller wäre es m.E. für aktuelle Bestleiher die Leihfrist zu verkürzen.

  • Ja, das macht München ja.
    Es gibt Bestseller sowohl mit verkürzter Leihfrist und Sondergebühr, als auch als "normal entleihbares" Exemplar im Bestand.
    Ich habe schon mal gefragt, wie gut die Exemplare mit Sondergebühr laufen und war tatsächlich überrascht, dass doch so viele Leute zugreifen. Der Stadtteil hier ist allerdings keine "arme" Umgebung...
    Wir grenzen an München und haben Leser die sicher nichts zahlen möchten für die kürzere Leihfrist bei einem Bestseller. ;)
    Wobei einem die geduldigen Leser kaum auffallen, gegenüber denen, die bei jedem Büchereibesuch fragen, wie lang sie denn jetzt noch auf

    xyz

    warten müssen.

  • Es gibt Bestseller sowohl mit verkürzter Leihfrist und Sondergebühr, als auch als "normal entleihbares" Exemplar im Bestand.


    Denke München ist einfach groß genug, um sich das leisten zu können. Wir sind für Merfachexemplare im großen Stil viel zu klein und daher gibts erst bei sehr vielen Vormerkungen ein neues Buch. Und vermutlich decken die Vormerkgebühren nicht die Kosten für ein zweites Exemplar aber es ist so ziemlich die einzige messbare Möglichkeit für starke Nachfrage (bei der Onleihe ja nicht anders). Und was ist in Bibliotheken schon kostendeckend ;-)

  • Für Hörbücher teste ich gerad Deezer (3 Monate kostenlos), die App gefällt mir nicht (aber die Onleihe-Hörbuchapp ist auch nicht so toll), aber die Bücherauswahl ist riesig. Als nächstes kommt noch Napster. Beide kosten 8 - 10 Euro pro Monat.


    Ich habe auch Deezer und Spotify auf meinem Windows-10-PC installiert, allerdings die kostenfreie Version. Das heißt, man kann nur online hören/streamen, aber das ist zu Hause kein Problem. Was allerdings problematisch ist, ist die jeweilige app (ich spreche hier auch von der kostenlosen Version). Während man bei der PC-Version die Hörbücher problemlos streamen kann, geht das bei der app absolut nicht (das Handy wäre im häuslichen WLAN einfach flexibler gewesen als der PC). Die kostenlose App spielt ausschließlich im Shufflemodus ab, auch die Hörbücher :thumbdown: Welch ein Hirnriss!
    Wenn Du Geld für Deezer bzw. Spotify bezahlst, kannst Du downloaden und offline hören. Aber die Hörbuch-Auswahl ist die gleiche wie bei der kostenlosen Version. Die Auswahl von Deezer und Spotify ist in etwa gleich und für mich überhaupt nicht zufriedenstellend. Aber die Hörbuch-Geschmäcker sind ja verschieden, Deezer scheint ja Deinen Geschmack zu treffen. Ich habe die Hörbücher durchforstet und mir Playlists angelegt; mit den für mich interessanten Hörbüchern wäre ich nach wenigen Monaten durch, wenn ich die Hörbuchonleihe und die Bibliothek mit Hörbuch-CDs aufgeben würde. Für mich ist die Hörbuchauswahl jedenfalls keine 8-10 Euro monatlich wert.

  • Ich bin auch noch etwas unentschlossen, ob ich wirklich einen dieser Dienste abonnieren möchte. Wobei man da eben nicht nur Hörbücher hat, sondern auch eine riesige Musikauswahl, auch sehr ausgefallene Sachen (Weltmusik, Klassik).


    Hörbuchmäßig bin ich grad bei den Skandinavien-Krimis unterwegs, Arnaldur Indridason bin ich nun durch (und da hat Deezer fast alles), jetzt bin ich bei Jussi Adler-Olson.
    Tschingis Aitmatov oder James Baldwin sucht man dagegen bei Deezer vergeblich, aber soviel besser sind da die öffentlichen Bibliotheken auch nicht. Da ist mein eigener Bücherschrank besser bestückt, und ich muss wohl doch noch ab und an was selbst lesen. (Bloß gut, dass ich mich nicht von Büchern trennen kann und genug Platz habe.)