Bei der Onleihe fallen auch Systeme aus und es passiert dann auch wenig, was auf ein fehlende Monitoring schließen lässt.
Oder das Monitoring wird am WE nicht überwacht, dann passiert auch nichts. 
Überwachen bedeutet, dass am Ende jemand auch "wachen" muss. Und das sind reale Personen.
Ja, man kann das automatisieren und rote Lampen nur dann schicken, wenn auch wirklich wirklich "etwas" passiert.
Aber wo liegt dieser Punkt? Sollen wir Leute am WE wachen lassen, damit wir München Bescheid geben, dass deren Server ggf. nicht tun?
Wen erreichen wir dort? Wenn man dort nicht selbst sieht, dass ein Server - oder was auch immer - hops ging, dann brächte auch ein Anruf nichts.
Sofern ich es recht in Erinnerung habe, monitoren wir einige hundert Ausfälle pro Stunde in den Authentifizierungsschnittstellen über alle 3500 Bibliotheken. Manche nur ein paar Sekunden. Sollen wir anrufen? Ist unsinnig.
WAS wir machen ist, bei persistenten oder wiederholten Ausfällen Kontakt aufnehmen (z.B. ganz konkret ich, die Person hinter dem Admin).
Es gibt Abläufe, es gibt Monitoring, aber am Ende ist es eben weder die Feuerwehr noch der Notarzt.
Schlussendlich ist auch kein System perfekt. Es gibt immer Fälle, die "das System" nicht berücksichtigt.
Freundliche Grüße
Admin - Bearbeiter von Tickets, Nachfrager bei Bibliotheken, Stimme am Telefon, Sender von News und manchmal auch einfach Mensch (z.B. am Wochenende)