Beiträge von Holger Liepelt

onleihe:hilfe
Aktuelle Meldungen finden Sie stets auf der :hilfeseite für die Onleihe.

    Im Zitat oben werden Äpfel mit Birnen verglichen. Einen Kaffee mit Sojamilch sollte man mit einem Kaffee mit Kuhmilch (mit gleicher Menge Milch) vergleichen, und nicht mit einem ganzen Glas Kuhmilch. Der Vergleich ist unredlich, egal ob am Ende der Kaffee der klimaschädliche Teil ist oder nicht. Vom Tierwohl mal abgesehen.

    man muss mit dem neuesten Upadate, bei Erstleihe mit LCP/CARE, das "Leseerlebnis" unbedingt anschalten, dann aber bloß nicht vergessen, es vor dem Lesen wieder auszuschalten - exakt dies sind meine Erfahrungen.

    Das ist natürlich doof, aber logisch: um die Bücher zu öffnen/zu entschlüsseln, muss das Leseerlebnis eingeschaltet sein, weil die Fehlerbehebung für die Care-Entschlüsselung darin enthalten ist. Um die noch bestehenden Fehler des Lese-Erlebnisses beim Lesen selbst zu vermeiden, muss man es dann wieder ausschalten. Dabei besteht afaik die Gefahr, dass sich das Buch dann nicht wieder öffnen lässt.


    Mich wundert immer mehr, dass es, angesichts der Erfahrungen der Leser hier, augenscheinlich extreme Unterschiede innerhalb der Tolinos (sogar der gleichen Modelle) gibt. Einige funktionieren über Jahre ohne Mucks, andere muss man monatlich komplett neu aufsetzen. Wie kommt das?


    Ein komplett geschlossenes System wie Amazon/Kindle hat es natürlich immer einfacher. Das ist kein Vergleich.


    Und, @Tequi , wäre Pocketbook eine Alternative? Die laufen runder und haben die Ausleihe und Übertragung mit Care mit der Onleihe-"App" (HTML-Wrapper?) für einige Modelle jüngst komfortabler gestaltet.

    Leider unterhalten wir uns ja über zwei Threads verteilt :D.

    Ich plädiere nicht für Care, sondern dafür, Threads mit Hilfegesuchen nicht zu sprengen mit Hinweisen, die nicht zielführend sind (Auf "Mein direkt heruntergeladenes Buch lässt sich nicht öffnen" antworten mit "Dann lade es nicht direkt herunter" statt mit "Ein direkt heruntergeladenes Buch lässt sich folgendermaßen öffnen").


    bb1898 kann Bücher auf seinen Tolino laden, wie er gerne möchte. Weil er es am liebsten über das Kabel mag, heißt das noch lange nicht, dass das immer und jederzeit für jede Nutzerin "entschieden der bequemste" Weg wäre. bb1898 ging es um den Weg, Bücher per Kabel auf den E-Book-Reader zubringen, was nicht grundsätzlich an die Adobe-Id gebunden ist.


    Ich verstehe Deinen Einwand mit dem Satz, der Dir wichtig ist. Wenn Fragen auftauchen, wie ein Buch zu öffnen ist, würde ich dennoch nicht antworten wollen, dass mit einem anderen DRM-System, dessen Zeit abläuft, der Satz schöner ist.

    Einige benutzen sogar den browser im reader, was ja nun wirklich Körperverletzung ist.

    Die Nutzungsvorlieben anderer zu verurteilen, wenn man sich für den Erhalt eines schlecht gepflegten Systems einsetzt, welches nur Äußerlichkeiten (Satz & Co.) besser kann, ist schwierig.


    Ich wollte darauf hinaus, dass in diesem Forum immer wieder Threads entgleisen, weil sich über den - möglichen, in ferner Zukunft liegenden -Verlust der Adobe-Id beklagt wird, obwohl das einen hilfesuchenden Leser null interessiert. Es ist auch egal, was es für theoretische Möglichkeiten gibt, die alles besser machen würden. Jemand, der sich JETZT für einen E-Book-Reader interessiert, will doch nicht wissen, was Tolinos könnten, wenn die Onleihe bei der Adobe-Id bleiben würde, sondern schaut sich an, was sie aktuell können - mit allen Nachteilen - und möglicherweise können werden. Und entscheidet sich dann vielleicht für ein anderes Gerät, weil die Bücher auf dem T. fies aussehen.

    Das Lesen im Onleihe-Reader innerhalb eines Mobil-Browsers wird nicht offiziell unterstützt. Die Versionen der üblichen Browser für PC und Mobilbetriebssystem ähneln sich technisch, sind aber nicht hundertprozentig gleich. Deswegen ist es Glückssache, wenn es am Mobil-Browser funktioniert.

    Darum ist es sowohl richtig, dass der Onleihe-Reader an sich für das Lesen von Zeitschriften am PC gemacht ist, aber trotzdem einen Versuch wert, es am Mobil-Browser auszuprobieren, ohne Garantie, dass es funktioniert.


    Zum grundlegenden Problem kann ich Dir leider nichts sagen. Im Übrigen sind hier alle Laien in dem Sinne, dass hier keine Entwickler Support geben, sondern "nur" Nutzer mit viel Erfahrung. Wenn es ein echter technischer Fehler ist (und nicht nur ein Schluckauf, der umgangen werden kann), sind die Möglichkeiten hier begrenzt. Deiner Bibliothek den Auftrag zu geben, sich bei der Divibib über die mangelnde Unterstützung bei Ipads zu beschweren, ist der richtige Weg, um Druck zu machen (die Bibliotheksmitarbeiter können da auch nichts für).

    Der Weg per Kabel, ohne das Reader-WLAN zu bemühen, ist entschieden der bequemste, wenn der PC sowieso läuft. Und ganz nebenher wird noch der Akku geladen, statt dass das WLAN zusätzlich Ladung verbraucht.

    Das ist ja nun völlig subjektiv. Hätte ich einen (eigenen) Tolino, würde ich ich ausschließlich direkt herunterladen (und auf einen leistungsfähigeren Reader umsteigen, bei dem das nicht ewig dauert).


    Davon mal ab: Natürlich wäre es zu begrüßen, wenn bei der Abschaffung der Adobe-ID die Möglichkeit erhalten bliebe, E-Books per Kabel zu übertragen. Der Kabelweg ist aber nun prinzipiell nicht an Adobe gebunden. Mit anderen Worten: es sollte technisch kein Ding der Unmöglichkeit sein, Ebooks auch mit Care-Verschlüsselung per Kabel auf den Reader zu bringen (ich bin aber auch kein Experte). Dafür ließe sich ja werben.

    Das mag ja durchaus möglich sein, da ich aber in meinem Reader lesen möchte und weder auf dem smartie noch auf dem tablet und auch nicht stundenlang am PC sitzen möchte, ist es für mich absolut uninteressant, ob dieses Care per webreader oder app problemlos läuft.

    Das ist vollkommen verständlich. Warum aber schreibst Du hier mit einiger Energie gegen Care an, wenn dies an sich funktioniert, Du aber Probleme mit Deinem Endgerät hast? Wäre das in einem Tolino-Forum/dem Support nicht besser aufgehoben, weil man sich da dann verstärkt drum kümmern könnte?

    Schließlich gibt es in diesem Forum nicht nur Nutzer auch der Web- und Mobil-App, sondern auch eines Tolinos, bei denen Care keine Schwierigkeiten macht.

    Verlage sind natürlich Wirtschaftsunternehmen und somit keineswegs der Kultur oder Bildung verschrieben. Es ist wirtschaftlich sehr vernünftig, zu verlangen, dass die für physische Bücher entwickelte Buchpreisbindung auch für E-Books gilt, und gleichzeitig zu behaupten, dass die ebenfalls für diese entwickelte rechtliche Grundlage für Anschaffung und Verleih durch Bibliotheken sie sofort in die Insolvenz treiben würde.

    "Schonfrist" ist begrifflich schon deshalb nicht richtig (Beitrag nicht gelesen, Asche auf mein Haupt), weil für die Lizenzen bezahlt wird. Digitaler Verleih heißt ja nicht, dass die Verlage die Bücher verschenken, genausowenig, wie sie ihre physischen Bücher verschenken.

    So, wie ich es kenne, gibt es auch keine Leihgebühren, Bibliotheken zahlen für zeitlich begrenzte Lizenzen. Pro Lizenz immer ein Leser, deswegen der Krampf mit dem DRM. Überträgt man das auf physische Bücher würde das bedeuten, das man die Bücher nach X Monaten an den Verlag zurückgibt, und zwar in druckfrischem Zustand.

    Hallo Teresa_Leser ,


    Die Onleihe ist keine öffentliche Einrichtung, sondern eine Marke der divibib, Tochtergesellschaft der Ekz, einem Bibliotheksausstatter, also einem privatwirtschaftlichem Unternehmen. Die öffentlichen Bibliotheken kaufen die Onleihe sowie Lizenzen für die auszuleihenden Titel als Dienstleistung bei der divibib, haben aber ansonsten keinen Einfluss auf die Betrieb der Onleihe.


    Möglicherweise ist auch noch dieser Onleihe-Hilfe-Artikel zu Widevine hilfreich. Wenn ich ihn richtig verstehe, sollten sich die Probleme mit heruntergeladenen Hörbüchern & angepassten Energieoptionen beheben lassen.