Beiträge von Effi_Biest

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onleihe:hilfe
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    Lies Dir bei Interesse mal die Onleihe-App Bewertungen in den diversen Netz-Portalen z.B. Google u.a. durch. Daran wirst Du sehen, dass das Interesse, nun ja, optimierungsfähig ist. Ich glaube z.Zt. liegt die Zufriedenheitsquote bei 2,0 (iOS-App) und 2,5 (Android-App) von 5 max. Punkten.

    Ich vermute, dass darin viele ältere Bewertungen enthalten sind. Aktuell hat die App so schlechte Bewertungen wirklich nicht verdient, auch wenn es stellenweise Optimierungsbedarf gibt.

    Der Umstand, dass über einen Bibliotheksverbund eine sehr große, überregionale Bibliothek entsteht, macht die Sache mit dem fairen Preis echt tricky. Da braucht man digital vermutlich oft viel weniger Exemplare um die Nutzer glücklich zu machen, als für die Standorte insgesamt üblicherweise angeschafft werden müsste. Und das lässt sich noch weiter denken ...

    Stimmt, auch damit ist eine natürliche Begrenzung weggefallen. Muss man auf der Suche nach einem fairen Modell ebenfalls berücksichtigen.

    Gibt es Bücher/Inhalte z.B. nur als eBook? (Als Beispiel fallen mir da nur Fachbücher ein und der „Marsianer“, der nach Erfolg als eBook anscheinend erst in den Druck ging, aber da bin ich kein Experte.

    Es gibt eine gar nicht so kleine und stetig wachsende Selfpublisher-Szene, die nur eBooks veröffentlicht. Ich habe auch schon gesehen, dass ein Papierbuch nur noch antiquarisch zu kaufen war, es aber noch ein eBook gab.

    Ich habe nur Anleitungs-EBooks, aber die drucke ich meistens aus, also die sehe ich in jedem Fall als mein Eigentum an, ich kann diese auch auf unterschiedlichen Geräten aufrufen und es ist mir noch keines abhanden gekommen.

    Rechtlich gesehen ist es dennoch nicht dein Eigentum. Und: Um deine eBooks einigermaßen sicher über die Jahre aufbewahren zu können, brauchst du mindestens zwei Backups auf verschiedenen Speichermedien, die du regelmäßig checkst und gelegentlich erneuerst. Außerdem musst du diese ganze Zeit über ein kompatibles Lesegerät vorhalten. Energiekosten kommen dazu. Wenn du druckst auch noch der Drucker plus Verbrauchsmaterial.


    Das sind alles deine privaten Ressourcen, die du zum Vorteil von Verlagen und Buchhandel einsetzt und die den Preis von eBooks stark mindern müssten - stärker, als es der Fall ist.


    Unter anderem deshalb kaufe ich keine eBooks.


    (Ich schreibe das übrigens aus meiner völlig privaten und fachfremden Leserinnensicht und ausdrücklich nicht in Bezug auf die Preismodelle für Bibliotheken.)


    Wenn Bibliotheken eBooks so oft und so lang wie sie möchten gleichzeitig an verschiedene Leser entleihen könnten (obwohl sie das Buch nur einmal erworben haben) würden sicher die Autoren damit geschädigt.

    Das sehe ich auch so. Irgendeine Art von Begrenzung braucht es.

    Woher kommt diese Ansicht, dass ein eBook soviel billiger sein soll, als das Papierbuch?


    Sagt doch mal eure Begründungen.

    • Ich bekomme beim eBook kein physisches Medium, sondern muss das selbst anschaffen - in meinem Fall ein Reader für knapp 300 Euro (dazu kommt noch einiges an Infrastruktur und Energie, was ebenfalls kostet, ich aber mal nicht mitzähle, und auch nicht meinen Zweitreader 8)
    • Der Verlag/ Buchhandel spart durch die Nutzung meiner Ressourcen jede Menge Aufwand für Druck, Vertrieb etc.
    • EBooks kann ich nicht anonym kaufen
    • Die Anbieter spionieren mich bei der Lektüre für ihre eigenen Geschäftsinteressen aus (mal mehr, mal weniger), mit Papierbüchern geht das nicht (so gut)
    • Ein eBook ist längst nicht so haltbar wie ein Papierbuch
    • Am Papierbuch erwerbe ich Eigentum, am eBook nicht
    • Ich kann ein eBook nicht verkaufen, verschenken oder vererben - ja nicht mal damit Feuer machen, wenn ich es doof fand ;)

    Wobei ich durchaus zugestehe, dass eine komplette 1:1 Gleichstellung von Buch und eBook nicht fair wäre.

    Ja, komplett wird es nicht passen. Das gilt aber auch anders herum - ich finde, dass eBooks im Vergleich zu Papierbüchern zu teuer sind (u.a. deshalb kaufe ich keine, obwohl ich sehr gerne auf dem Reader lese).


    Ein Windowing finde ich schon grenzwertig. Dass Verlage ihre eBooks komplett verweigern dürfen bleibt unfassbar.

    Das sehe ich auch so. Auch die Kombination aus beschränkter Ausleihdauer und beschränkter Ausleihzahl in einer Lizenz finde ich nicht in Ordnung, während ich eines von beiden als fair empfinde (ein Papierbuch hält ja auch nicht ewig). Damit könnte auch die Anschaffung etwas abseitigerer Literatur, die nicht ganz so viele Leser hat, wirtschaftlich sein...

    Du meinst vermutlich die Studie, auf die in der Stellungnahme auch Bezug genommen wird und die von Anfang an von den Verlagen und Autorren auf ihre Art interpretiert wurde und wenn man sie genau anschaut (der dbv hatte damals auch Stellung genommen), dann stellt man fest dass eben gerade Bibliothekskunden auch häufig Käufer sind - weil eben eine Affinität zu Büchern besteht. (Auch wenn ich mich selbst da ehrlichg gesagt nicht dazu zähle - seit ich in einer ÖB arbeite kaufe ich kaum noch Bücher)

    An die Studie, und ihre bewusste Fehlinterpretation, kann ich mich auch noch gut erinnern.


    Ich bin da wohl eher typisch - von den letzten drei gekauften Büchern hatte ich zwei schon zuvor als eAudio oder eBook aus der Onleihe. :D


    (Gekauft als gebundene Papierbücher - eBooks kaufe ich gar nicht.)

    Kann es sein, dass dieses Autorennetzwerk die Forderung des dbv überhaupt nicht verstanden hat?

    Mit dieser sollen die Leistungserbringer gezwungen werden, ihre E-Books vom Tag der Veröffentlichung an für eine geringe Entschädigung statt fair verhandelter Lizenzvergütungen allen Bibliotheken zugänglich zu machen.

    Vielleicht nicht verstanden, vielleicht aber auch bewusst ein bisschen missverstanden. Und ja, man kann sich sehr darüber streiten, was fair ist und was nicht.


    Mir ist allerdings schon früher aufgefallen, dass aus dieser Lobbyecke gerne ein falscher Eindruck vermittelt oder unterhalten wurde. ZB den, dass Bibliotheken/ Onleihen lediglich ein elektronisches Exemplar erwerben müssten und dieses dann beliebig oft und lange verleihen könnten - ist ja digital - bzw. dass dies das Ziel der Onleihen sei.


    Dass das so nicht fair wäre müsste eigentlich jedem klar sein, aber tatsächlich stellen sich Leute, die selbst keine Onleihe nutzen, das oft so vor. Wenn man solche Falschannahmen dann nicht richtigstellt oder mit bewusst unklarem Gerede noch unterfüttert, kann man Leute leicht auf die eigene Seite ziehen. Ich hatte diese Diskussion erst kürzlich mit einer Kollegin, die es ganz verständlich fand, dass Urheber sich gegen "diese Konditionen" :rolleyes:wehren würden.

    Mich überraschen gerade die Tipps für neue Geräte etwas. Das von Betinta geschilderte Verhalten ist doch typisch für die aktuelle Tolino-Software und einfach zu beheben. Da braucht es doch kein neues Gerät

    Ich war auf Betintas Frage eingegangen, welches Gerät für ihr Nutzungsverhalten geeignet wäre. Ob sie ein neues Gerät braucht, weiß ich nicht.


    Nachgefragt hatten dann aber andere User, vielleicht können wir das Thema auslagern :/

    Ich hab das gerade mal gegoogelt - du meinst das BOOX tablet, oder? Auf deinen Erfahrungsbericht zum BOOX 2 bin ich gespannt.

    Ja, das kleine Boox meine ich (Poke 2). Ich bekomme es erst morgen, in ein paar Tagen kann ich dann gerne mal meine Eindrücke schildern. Es gibt auch noch andere Hersteller, Likebook zum Beispiel (aber mit älterem Android).


    Bei Youtube gibt es einige Rezensionen und Unboxings (in englischer Sprache).

    Weiß aber nicht, was für ein Gerät ich mir kaufen soll, damit das wieder problemlos klappt. Vielleicht hat jemand hier einen Tipp?

    Kommt bisschen darauf an, in welchen Situationen du liest und ob du auch Hörbücher hören und Filme schauen willst.


    Ich nutze die Onleihe mit drei Geräten. Mit dem Yoga SmartTab geht einfach alles, auch das Lesen finde ich durch die besondere Bauweise sehr komfortabel. Es ist aber durch die Größe (10") kein Gerät für unterwegs.


    Mein Pocketbook ist ein reines Lesegerät, funktioniert problemlos und ist handtaschentauglich. Der Ausleihvorgang ist allerdings umständlich. Ich leihe auf einem anderen Gerät über die App aus und nutze den internen Browser nur zum Download (trotzdem mit der Reader-Onleihe etwas nervig, vor allem wenn man mehrere Onleihen hat).


    Ganz aktuell habe ich mir jetzt den Boox Poke 2 zugelegt, ein kleines 6" Android-Tablet mit eInk-Display. Ist also wie ein Reader, aber durch das aktuelle Android, die Rechenkapazität etc. kann auch die Onleihe-App installiert werden (und andere Apps für Android), was alles ein bisschen einfacher macht. Gibt es derzeit sehr günstig für 150 Euro. Kann dazu aber noch keinen ausführlichen Erfahrungsbericht liefern.