Beiträge von Effi_Biest

onleihe:hilfe
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    Das mit dem smartie hat ja den Nachteil u.a. dass Du damit draussen quasi nicht lesen kannst, wenn auch nur ein bischen die Sonne scheint.

    Das gleiche gilt fürs tablet. Deshalb sind das für mich wichtige Kriterien, und da würde es mich natürlich interessieren, wie sich das boox da verhält.

    Genauso wie andere eInk-Displays auch. Kein Vergleich mit einem Smartphone.

    Die korrekte Darstellung der Empfehlungsseite der onleiheApp ist für dich das wichtigste? 8|

    ;)8)

    Klar, du weißt ja, wie sehr ich die Rubrik "Neu" liebe... X(:D


    Die Darstellung von nicht für eInk optimierten Drittapps fand ich vor dem Kauf tatsächlich am interessantesten, die Seite mit meine Ausleihen oder mein Merkzettel waren mir aber zu intim 8)

    Ich möchte gern wissen, in welcher Bibliothek/ welchen Bibliotheken ein bestimmtes Werk zur Onleihe verfügbar ist.

    Direkt über die Onleihen geht es nicht, wie Bettina schon schrieb. Als Workaround kannst du mit einer Suchmaschine nach "Onleihe" und dem Buchtitel suchen: https://duckduckgo.com/?q=Onle…Aus+hartem+Holz%22&ia=web


    Bei kurzen Titeln kann man noch den Autor dazu nehmen, hat dann aber auch Ergebnisse von Amazon etc dazwischen.

    Bei dem Versuch die Onleihe-App auf dem Gerät zu installieren kommt immer der Hinweis: "Dein Gerät ist nicht mit dieser Version kompatibel". Eine Installation ist damit unmöglch. Wer kann mir da einen Tip geben, was ich mit dem Tablet machen soll.

    Du könntest den Cache vom Playstore löschen, anschließend das Tablet neu starten und es dann nochmal versuchen.


    Wenn das nicht hilft, könntest du den Aurora-Store installieren und es darüber probieren.


    Mit 7.1.1 sollte die App ja eigentlich noch kompatibel sein...

    Wie gesagt, es geht auch ohne ADE durch direktes Überspielen der heruntergeladenen .acsm-Dateien in den "Books"-Ordner des tolino. Keine Extrasoftware nötig! Aber es ist und bleibt ein Workaround ...

    Falls du es kabellos lieber magst, gibt es auch dafür Workarounds:


    Du könntest einen Messenger oder Mailclient nutzen, der auch auf dem Uralt-Android des Tolino läuft, und dir die acsm-Datei darüber direkt auf den Reader schicken. (Deltachat oder Blabber könnten sich dafür eignen. Auch Briar, insbesondere wenn beide Geräte im selben WLAN sind. Oder ein kleiner FTP-Server.)


    Oder die Methode von nika : URL der acsm-Datei bei t1p.de eingeben und dann den Kurzlink wiederum auf dem Tolino (sind nur vier Zeichen, wenn man die Seite schon in den Favoriten hat).

    ich höre Audios deutsch bis zu 2,5 fach, englisch bis 2,0 fache Geschwindigkeit.

    Sachbücher oder auch Belletristik?


    Bei Sachbüchern könnte ich mir das vorstellen, wenn ich nebenher nichts anderes machen würde (die lese ich dann aber lieber). Bei Belletristik geht es mir aber weniger um Informationsvermittlung... die höre ich auch meist neben einer anderen Tätigkeit oder abends beim Einschlafen, da wäre ein gesteigertes Tempo nicht gut :)


    Hört sonst noch jemand "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit", gelesen von Peter Matic? (Gibt es seit Anfang des Jahres von rbb, auch als Podcast, jede Folge 30 Tage ab Sendedatum). Der liest so schön - hier die Geschwindigkeit zu ändern wäre schon fast frevelhaft.


    Nein, aber mir geht es mit manchen Sprechern ähnlich, das wäre dann, als würde ich Musik schneller stellen.


    Ok, ich passe schon auch bei Belletristik manchmal die Geschwindigkeit an, aber nur ein kleines bisschen - wenn mir jemand doch zu hektisch liest oder allzu getragen.

    Aber, wie schon gesagt, ist dieses kleine boox ja recht vielseitig.

    Für einen Reader - definitiv. Ansonsten nicht wirklich. Bedenke, dass du damit kein normales Tablet bekommst. Den Messenger zB nutze ich nur, um den Poke mit Lektüre zu versorgen, und das mit dem Telefonieren (Voice Chat) hab ich einmal gemacht, weil es halt geht und ich gerne Sachen ausprobiere. Es ist und bleibt ein Lesegerät.


    Ich wundere mich allerdings, dass es nur im online-Handel zu kaufen ist. Woran das wohl liegen mag ?

    Die üblichen Reader sind im Grunde ja auch Nischenprodukte, nur dass sie vom Buchhandel stark verbreitet werden. Sonst gäbe es die vielleicht auch nicht im Laden.

    Welches Pocketbook wolltest du denn kaufen? Reichen dir die 6 Zoll des Boox aus?


    Ich habe meinen Poke 2 für 150 Euro inklusive Cover in einem deutschen Online-Shop (Ereader-Store) gekauft. Im Laden wirst du diese Geräte kaum finden.

    In einem anderen Thread hatten sich einige User an einem Erfahrungsbericht zu meinem kleinen Onyx Boox-Tablet mit eInk-Display (Poke 2) interessiert gezeigt. Den will ich hiermit nachreichen. Ich verzichte auf technische Spezifikationen usw, die man bei Interesse auch andernorts nachlesen kann.


    Vorweg: Die Bezeichnung "eInk-Tablets" für diese Geräteklasse ist leicht misszuverstehen. Es handelt sich dabei um Lesegeräte wie andere Reader auch, mit dem Unterschied, dass sie aufgrund eines aktuellen Android-Betriebssystems und leistungsfähigerer Hardware deutlich erweiterte Möglichkeiten bieten. Sie sind genausowenig wie andere Reader zum Filmeschauen, Fotografieren oder Telefonieren gedacht (obwohl zwei dieser Dinge damit funktionieren, wenn man unbedingt will. ;-) Also nochmal: Es sind Reader. Bloß mit einem aktuellen Android als Betriebssystem. Die teureren Modelle mit Wacom-Funktionen sind dazu noch zum Schreiben und Zeichnen geeignet.


    TL;DR-Zusammenfassung:

    Pro: EInk-Display mit 300 ppi, Onleihe-App direkt auf dem Reader, sehr anpassbar und vielseitig, schick, leicht, günstiger Preis

    Neutral: 6"-Display (mir ein bisschen zu klein, dafür handtaschenfreundlich)

    Contra: kein Gyroskop, kein Widevine, keine Blättertasten, Google


    Zur Hardware: Der Poke 2 ist ein schickes Gerät und hochwertig verarbeitet, dabei sehr leicht. Blättertasten gibt es keine. Wenn ich das Gerät genauso wie einen Reader benutze (offline und nur zum Lesen), ist die Akkudauer mit einem herkömmlichen Reader vergleichbar, mit eingeschaltetem WLAN und/oder hungrigeren Apps eher mit der eines normalen Tablets oder Smartphones. Es gibt leider kein Gyroskop (G-Sensor). Die Ausrichtung lässt sich zwar schnell umschalten, aber es ist trotzdem nicht dasselbe, finde ich. Das Display ist eInk-typisch angenehm, komplett plan, gut ausgeleuchtet, mit einem leicht helleren unteren Rand. Smartlight-Funktion. Es gibt keinen Lausprecher, man braucht Kopfhörer mit Bluetooth oder einen USB-Adapter.


    Der für mich größte Vorteil ist, dass ich auf dem Android 9 die Onleihe-App sowie alternative Reader-Apps wie Pocketbook installieren kann, was das Herunterladen und Lesen einfach und komfortabel macht. Ich muss mich weder mit lahmen Reader-Browsern und umständlichen Logins herumärgern noch irgendwelche Dateien per Kabel übertragen. Außerdem läuft alles flüssiger als auf einem herkömmlichen Reader.


    Zum Ausleihen, Herunterladen und Lesen von eBooks muss ich wohl nichts weiter erklären - es funktioniert genauso wie auf Tablets und Smartphones auch. Lediglich Hörbücher lassen sich in der Onleihe-App nicht abspielen, da es am Widevine-Modul für das DRM fehlt. Hörbücher ohne DRM laufen in dem vorinstalliertem Player problemlos. Getestet habe ich das aber nur mit einem minderwertigen Headset, weshalb ich zur Audioqualität nicht viel sagen kann.


    Man kann alle Apps aus dem Play-Store installieren, der sich bereits auf dem Gerät befindet und nur noch aktiviert werden muss. Ebenfalls vorinstalliert ist der Appstore von Onyx, der allerlei Lese-, Bibliotheks- und Textverarbeitungs-Apps bietet. Die Onleihe-App war hier aber noch in der Vorversion enthalten.


    Für unerfahrene Nutzer: Wer ein Smartphone oder Tablet mit Android bedienen kann, kommt definitiv auch mit einem Boox zurecht. Die Original-Oberfläche ist im Vergleich eher reduziert, aufs Lesen ausgerichtet und versteckt viele der Android-Funktionen im Hintergrund.



    [Jetzt kommt der Teil für Nerds - all das muss man nicht machen, aber man kann ;)]


    Ich habe auf den Playstore verzichtet und mir stattdessen den F-Droid-Store sowie den Aurora-Store (letzteren für die Onleihe-, Libby- und Pocketbook-App) installiert. Außerdem einen alternativen Launcher (Lawnchair), um meine gewohnte Oberfläche und ein Pocketbook-Widget zu haben, sowie eine Firewall für mehr Datenschutz.


    Für die unkomplizierte Übertragung weiterer eBooks, Dokumente, Links usw. habe ich mir einen XMPP-Messenger (Conversations) installiert und dem Poke ein eigenes Konto eingerichtet, so dass ich von jedem anderen Gerät aus Sachen an den Poke schicken kann. Telefonieren kann man damit dann auch ^^


    Ein RSS-Reader (NiceFeed) erweitert meine Lektüre um Blogs und Nachrichten (per WLAN aktualisieren, offline lesen). Das empfinde ich gegenüber meinem Inkpad als echten Mehrwert.


    Für nachinstallierte Apps gibt es ziemlich umfangreiche Anpassungsmöglichkeiten, damit diese auch auf einem eInk-Display gut aussehen. Meist sind Anpassungen aber nicht wirklich nötig.



    Persönliches Fazit:


    Den Poke 2 finde ich als vielseitigen Handtaschenreader optimal, zumal er mir das Gefummel mit der Übertragung der Onleihe-Bücher abnimmt, das mich auf dem Inkpad (Pocketbook) schon etwas nervt. Sind die Bücher erstmal auf dem Reader, finde ich mein Inkpad aber doch komfortabler, was vor allem an der Größe von 7,8", aber auch an den Blättertasten und am Gyroskop sowie dem Origami-Cover liegt. Der Vergleich ist allerdings ein bisschen unfair, da das Inkpad 3 Pro auch deutlich teurer ist - gehobene Mittelklasse vs. Einsteigermodell.


    Ich könnte mir vorstellen, an einem größeren eInk-Tablet (dann mit Gyroskop und Wacom-Funktionalität) für Zuhause viel Freude zu haben.


    +++++


    Ergänzung: Das aktuelle Android als Betriebssystem ist Vorteil und Nachteil zugleich. Vorteil, weil es so viele Möglichkeiten bietet, Nachteil wegen Google und Datenschutz. Ich würde empfehlen, es ohne Google-Konto und mit/hinter einer Firewall zu betreiben.



    PS: In den nächsten Tagen werde ich noch ein paar Fotos/Screenshots nachliefern.

    Ich glaube, die wenigsten Onleihe-Nutzer wissen, dass die eBook-Lizenzen völlig anders als gedruckte Bücher behandelt werden.

    Nein, woher auch. Ohne dieses Forum wüsste ich es wohl auch nicht.


    Eine Bekannte von mir dachte letztens, die Mitarbeiter ihrer Stadtbibliothek würden die Hörbücher einzeln von CD rippen und dann in die Onleihe hochladen... Akademikerin, nutzt die Onleihe seit einem knappen Jahr. Ich will mich darüber gar nicht lustig machen, sondern zeigen, dass wir nicht sonderlich viel an Hintergrundwissen voraussetzen können. Es muss den Leuten erklärt werden.


    Daraus ergibt sich dann vielleicht auch mehr Verständnis für die Relevanz von Bibliotheksprivilegien für eMedien.

    Diejenigen, die so ein Gerät ins Auge fassen, kommen ja auch nicht in die Bücherei, um sich beraten zu lassen.

    Doch, ich wollte mich vor meinem ersten Readerkauf im Herbst in der Stadtbibliothek beraten lassen. Wo auch sonst? In den Läden gibt es ja meist nur Tolino, und mit der Onleihe haben die auch nichts zu tun. Mir kam dann allerdings ein Lockdown dazwischen... Wäre es zu der Beratung gekommen, hätte ich mich über einen Hinweis auf die Geräte sicher gefreut.