Beiträge von Technikus

onleihe:hilfe
Aktuelle Meldungen finden Sie stets auf der Hilfe-Seite für die Onleihe.

    Ich habe es gerade mal mit einem anderen PDF-Buch getestet (Experimente mit Geigerzählern...) und mit der FAZ und der Süddeutschen:


    Das Beste für dieses Szenario erscheint mir jetzt ein 10" Tablet mit (mindestens) WUXGA-Auflösung (1920 x 1200) und der PocketBook Reader-App neben der Onleihe-App oder der Web-Onleihe.


    Die Flackerei beim Seitenaufbau unmittelbar nach dem Vergrößern von PDFs per Geste, die ich dem PBR anlaste, wo die Tolino-App "nur" eine sekundenlange Unschärfe zeigt, entfällt offenbar fast völlig, wenn man die Vergrößerung per Slider anstatt Geste fest einstellt (bei Bedarf mit zus. Randbeschneidung) und das Blättern durch Rollen ersetzt, sodass sie dann im ganzen Dokument erhalten bleibt. Das Rollen und das seitliche Verschieben (bei den Zeitungen wohl meist nötig) geht verzögerungsfrei, nur beim schnellen Überrollen einer Seitengrenze flackerte es öfter mal, aber nur kurz, kaum störend.


    Das gilt natürlich nicht unbedingt pauschal für alle Tablets. Andere Hardware und höhere Auflösung können das verbessern oder verschlechtern. Aber für mein Brot und Butter Tablet für < 200 Euro trifft es derzeit zu - neben all den Vorteilen, die ein Tablet gegenüber einem Reader hat, aber auch neben den drei Nachteilen, dass es schwerer ist, der Akku nur etwa 12h Dauerbetrieb durchhält und man zum Lesen aus der Sonne gehen muss.


    Es gibt noch größere Android-Tablets, aber die sind vergleichsweise unbezahlbar.


    P.S.: Beim Buch habe ich mich auf Querformat ohne seitliches Schieben beschränkt und nur den Rand beschneiden lassen, weil man natürlich nicht jede Zeile schieben will. Die Zeitungen haben dagegen Spaltenaufbau, da ist nur die Orientierung auf der Seite etwas "hektisch". Wer dauernd die Vergrößerung zur Übersicht (über die Headlines) anpassen will, nimmt vielleicht doch besser die Tolino-App (bzw. nutzt beide). Nachteil ist nur, dass man die Medien zum Zurückgeben zusätzlich in die Onleihe-App laden und sie dann auch zwei mal aus dem Dateisystem löschen muss.


    Der Reader der kommenden neuen Onleihe-App kann hoffentlich mit dem PBR mithalten...

    Ich bin immer noch drin, hatte aber zwischenzeitlich mal ein Buch geladen, was ich sonst nur zum Zurückgeben tue (ich lese i. A. in der Tolino-App).


    Ich werfe mal eine neue Überlegung in die Diskussion (und ansonsten bald das Handtuch): Was wäre, wenn das primär von der Bib-Software abhinge, die ja (über eine Schnittstelle) die Authentifizierung vornimmt und sie nur zur Onleihe weiterreicht? Dann könnte das Verhalten sogar in der selben (Verbund-) Onleihe verschieden sein, wenn sich die App bei jedem relevanten Vorgang erneut die Bestätigung holt, noch angemeldet zu sein. Auch könnte ein unter starker Last zu kurzer Timeout bei dieser Bestätigung zum Rauswurf führen.


    Wie von mir schon öfter anzudeuten versucht, hat vieles womöglich gar nichts mit der App an sich zu tun, sondern spielt sich im "Backoffice" ab. Mir sind nei unserer Bib Verbindungen zu OCLC/EKZ bekannt. Möglich, dass die Onleihe mit deren Software wegen der Verwandschaftsverhältnisse am besten harmoniert. Aber irgendwie ist mir im Zusammenhang mit der Bib auch mal BOND begegnet. Da müsste ich mal fragen...

    Wahrscheinlich warten, bis alle Server, die im Hintergrund der Web-Onleihe und der Onleihe-App stehen, ihre Daten synchronisiert haben.


    Es wird ja an immer mehr Ecken offenbar, dass es keine gemeinsame Datenbasis gibt, sondern viele Daten(be)stände und etliche Prozeduren, die nicht synchronisiert ablaufen sondern jeweils einzeln und nicht unbedingt in logischster Folge, obwohl sie letztlich das selbe Ergebnis nur in anderer Form und an anderer Stelle repräsentieren. So kommt es z. B. ja auch, dass Zeitungen oder Magazine regelmäßig schon als "verfügbar" angezeigt werden, die noch gar nicht auf die Geräte geladen werden können.


    Das erinnert stellenweise an einen Webshop, der noch wie zu Zeiten der alten Versandhaus-Kataloge funktionieren würde: Bestellen konnte man (per Briefpost) und der Preis lag fest, aber der Liefertermin bzw. die Lieferbarkeit waren bis zum Empfang der ersten Teil-Sendung oder gar nur einer Bearbeitungbestätigung völlig unbekannt und wurden auch dann womöglich noch "unter Vorbehalt" gestellt.

    Das halte ich nun nicht für abnormal. Bei mir hat die App bzw. die Anmeldung allerdings gerade ein testweises [STOPP ERZWINGEN] (über Einstellungen - Apps) überlebt...


    Es ist halt ein Unterschied, ob ein Programm selber abstürzt (während des Änderns von Daten) oder im Zustand des Nichts-Tuns "sauber" abgestürzt wird - auch wenn Android vor Problemen nach diesem Zwangsbeenden warnt. Aber solange man damit keine (Hintergrund-) Aktivitäten abwürgt...

    Also...

    Ich war jetzt gegen 20:15 immer noch angemeldet und hab nun mal den Härtetest gemacht: Sowohl die Anmeldung der Onleihe-App als auch die des Forums blieben über mehrere Wechsel zwischen Mobilfunk (Tethering mittels Phone) und WLAN hinweg erhalten, trotz jeweils diverser kleinerer Aktivitäten in beiden. Die IP hat sich dabei mit Sicherheit geändert, sowohl die innere (des Tablets) als auch die äußere, über die das Tablet ins Internet kam.


    NIX! Meine Spekulatius waren offensichtlich falsch. Ich kann allerdings nicht prüfen, was passiert, wenn Tablet oder Smartphone selbst umswitchen. Für mein Tablet sieht der Mobilfunk per Tethering ja bloß aus wie ein anderes WLAN. Beobachtet es mal selbst.


    Irgendwie gehen mir jetzt die Ideen aus, da das Problem ja für einige wohl immer noch existiert, für andere aber nicht mehr. Hängt es von der jeweiligen Onleihe ab? Dann doch eine Servereinstellung, aber je nach Onleihe verschieden? Ich selber hatte es auch nie so krass bemerkt, bin aber kein Poweruser...

    Früher gab es übrigens die Möglichkeit, eAudios im Browser herunterzuladen. Microsoft hat das damals verwendete DRM aber nicht weiter entwickelt.

    Sag ich doch: Sackgasse! (Und nicht nur dabei.)


    Dazu sehe ich das von der Divibib quasi angemahnte Vorhandensein von komplexen Windows-Routinen, die nur noch von einem Programmierer "zusammengeklickt" werden müssen, als einen der Hauptfehler von Windows. Von massiven Skcherheitsbedenken mal abgesehen, gibt es dann manches eben einfach nicht, was Microsoft nicht unterstützt, weil es ihnen nichts bringt oder irgendwann mit ihnen in Konkurrenz stehen könnte.

    Wenn ich das richtig verstanden habe, naht doch bald Hilfe in Form von Readium JS und dem neuen DRM. Dann sollte "Onleihe" überall laufen, wo es einen Chrome gibt. Hopfen wir mal...


    Und ja, Microzoff war und ist eine Sackgasse wie die Kernenergie. Ich habe damit beruflich schon seit PC-DOS 1.1 zu tun und es hat sich nichts daran geändert. Oder doch: MS-Produkte für wichtige IT einzusetzen, sollte direkt auf eine schwarze Liste führen, damit man im Zweifelsfall die wirklich entscheidenden (sic!) Verantwortlichen für eine spätere Katastrophe dann nicht erst über LOS schickt.


    Emma meint sicher Overdrive und Libby - aber auch das ist nicht nur eine App, sondern auch IT-Hintergrund und Marktmacht.


    Technisch ist vieles möglich, wenn man die Position und das Geld hat, alles selbst in der Hand zu halten oder selbstdefinierte Forderungen nach Lieferung und Leistung stellen zu können. Wir hier in Deutschland erleben stattdessen gerade, wie die Medienlobby betreibt, den reduzierten Mehrwertsteuersatz für die "körperlosen" digitalen Medien durchzupeitschen, aber den Erschöpfungsgrundsatz mit dem Winkelzug der Körperlosigkeit nicht gelten lassen will. Und die Politik "dieselt" mal wieder: Der Markt wird's schon regeln. Nichts wird er regeln. Er wird "unter sich" geregelt. Wunderbarererweise sind auch körperlose Bücher preisgebunden - also auch in diesem Sinne unerschöpflich.


    Onleihe und Overdrive sind zwei verschiedene Welten - bedankt Euch bei Euren Bundestagsfuzzies und bei der Regierung.


    Nichts desto trotz: Wenn die Divibib mit dem neuen DRM und der neuen App nicht auch gewisse Konzepte geändert bzw. stringente entwickelt hat, sehe auch ich wenig Licht am Ende des Tunnels.

    Äußerste Vorsicht! Rrrriiisikoooh!

    Vielleicht verrätst Du hier gerade amerikanische Geheimdienstinformationen und sei es nur eine gelungene Hack-Übung...


    Dann kommt der Onkel Donald und trumpt mal so richtig auf...


    (Ich finde, es sieht mal wieder nach einem Fehler auf bzw. zwischen den Servern aus. Kein Wunder, dass Dein Phone diesen Fehler nicht kennt...)

    Ich bin heute den ganzen Tag im selben WLAN gewesen und komme immer noch per App in die Onleihe, ohne mich neu anmelden zu müssen. Auch mit längeren Pausen. Werde morgen früh noch mal schauen. In meinem WLAN sind die IP-Adressen allerdings fest vergeben - das WLAN des Tablets ist aber im Standby aus.


    Manche Router haben standardmäßig nur Lease-Dauern von einer Stunde. Je nach Vergabeverfahren könnte da eine Adresse beim Wiederaufwachen eines Gerätes längst neu verteilt worden sein und es also eine andere zugeteilt bekommen. Bei Smartphones bin ich mir nicht sicher, was so alles passiert. Einerseits sollten die in WLAN-Reichweite ja Internet darüber beziehen, evtl. sogar als IP-Telefone im Festnetz fungieren, andererseits telefonieren manche im Mobilfunknetz aber auch über LTE anstatt GSM.


    Da ist ein weites Feld für Imponderabilien je nach Gerät, div. Einstellungen desselben, Provider/Vertrag, Netzausbau und Softwarestand und der Situation, ob in der Zwischenzeit ein Anruf kam und/oder telefoniert wurde. Viel Raum, zu beobachten, ob sich die App nur unter bestimmten Umständen abmeldet. Aber meinerseits ist das derzeit Spekulatius - das hat mich noch nicht interessiert und ich habe kein derartiges Phone.


    Wenn man es statistisch greifen wollte, müsste man jedenfalls ziemlich viele Parameter sammeln, nicht nur Gerät und Android/iOS-Version, Router und die eher zufälligen Zeit- und Betriebsbedingungen bzw. -Ereignisse, sondern auch viele Einstellungen usw.


    P.S.: Bin immer noch angemeldet (5.10. 11:00h)

    onleiherin

    Offenbar hast Du noch nichts lesen wollen, das in der Onleihe in zwei Formaten existiert. Ich habe nun keine persönliche Erfahrung mit iThings, aber AD84 hat ja bestätigt, dass es dort hinsichtlich des diskutierten Problems genau so "aussieht" wie bei Android: Die App wählt offenbar das falsche Format, so vorhanden, und kann es weder selbst verarbeiten, noch weiterreichen.


    Selbst herauszufinden, ob schon etwas mit der ACSM-Datei oder erst mit dem Mediendownload schiefgeht, hilft uns Usern nicht weiter - wir können es ja nicht ändern. Den App-Programmierern sollte das eigentlich klar sein, wenn sie sich noch an die entsprechenden Details und Entscheidungen beim Programmieren erinnern oder in die Doku schauen. Ich vermute aber eher eine Situation auf den Servern, die diesen Details und früheren Entscheidungen zuwiderläuft. Dem könnte man dann sicher auch mit Änderungen in der App begegnen (Betatest?).


    AD84

    Du bestärkst meinen Eindruck, dass nicht die App den Fehler "verschuldet", sondern die Server. Oder besser gesagt: Eine nicht konsistent gesicherte Logik zwischen Server und Client. Das wäre dann so ähnlich wie mit der Schein-Verfügbarkeit von Zeitschriften, die dann doch erst später auszuleihen sind. So etwas passiert immer, wenn die einen den anderen hinterherprogrammieren (müssen). Dann gibt es oft Zusammenhänge und Abhängigkeiten, die nur einer im Blick hat (wenn überhaupt) und das ist ganz schlecht, aber heute leider verbreitet, sowohl intentional als auch "bloß" fatalistisch. Mir graut vor dem Internet of Things und autonomem Fahren...


    Meine andere Bemerkung zur Onleihe-App bezog sich nur auf den DRM-Teil und den integrierten Reader. Man kann denen keine ACSM-Datei von außen unterjubeln, womit man die Medien an nur einem Ort haben und sie auch zurückgeben könnte. Mit meinem Tolino klappt das. Aber soweit ich mich richtig erinnere, können Aldiko und Bluefire ja auch "zurückgeben", beim PBR finde ich es hingegen gerade nicht.

    "Ich hätte da mal gerne eine Frage:" ;-)


    Sind die, die mit dem Mehrfachzwangsanmeldungserneuerungsproblem kämpfen, eigentlich ständig im selben WLAN zugange oder nutzen sie wechselnde Hotspots, Accesspoints, Mobilfunkzellen etc. oder gleichzeitige (nicht beendete) Sitzungen auf weiteren Geräten?


    Im einen Fall könnten sich nämlich die Netzwerk-Adressen ändern, eventuell sogar auch im selben Netz bei etwas längerer Inaktivität (WLAN aus im Standby in einem frequentierten WLAN). Und damit eines der Merkmale, an deren mehreren ein Server halbwegs festmachen kann, dass er wahrscheinlich noch mit dem selben Endgerät verbunden ist, bestenfalls, aber keineswegs sicher, auch mit dem selben Nutzer. Oder, Perspektivwechsel, bei deren eines Änderung das eben nicht mehr genügend wahrscheinlich erscheint. Ein weiteres und hier offenbar von vielen als einziges angesehens Kriterium ist die Dauer der Sitzungs-Inaktivität. Im zweiten Fall (mehrfach bestehende Anmeldung) ändern sich die möglichen Kriterien eh. Auch HTTPS (Verschlüsselung!) kann dabei eine Rolle spielen.


    Klar könn(t)en sich Server, Browser und Apps die Credentials und Sitzungsschlüssel merken - aber genauso kann der Betreiber einen Orts- oder eine immerhin zu vermutende Möglichkeit eines Nutzerwechsels als zu kritisch ansehen und dieser Funktion daher lieber entgegenwirken wirken wollen. Andererseits kann er natürlich auch hingehen und das nur für bestimmte, wirklich kritische Funktionen wie einen Passwortwechsel etc. durchsetzen. Oder die Installation eines signierten Zertifikates dafür anbieten, wobei dann der Kunde für die Zugangssicherheit seiner Geräte (und Accounts) voll selbst verantwortlich ist, also eine eigene Zugriffssperre realisieren sollte.


    Administrator : Beides wäre doch eine Überlegung für die neue App wert, oder?

    Du hast alle Berechtigungen/Einstellungen der Onleihe-App in den Nutzerprofilen verglichen und das Bibliothekskonto Deiner Tochter in der Onleihe-App innerhalb ihres Android-Profils nochmal neu angelegt?


    Ich würde mal ausprobieren, ob und unter welchen Bedingungen die Onleihe-App bei Eurer Bib evtl. keine Fehlermeldung zurückgibt (z. B. gar kein Kennwort oder gar kein Nutzerkonto eingegeben etc.). Daraus lässt sich dann ggf. rekonstruieren, was Android-seitig schief geht und so ein Workaround versuchen (z. B. im ursprünglichen Konto der Tochter die Nutzernummer oder Bib ändern und dann zusätzlich ein neues, korrektes anlegen. Danach evtl. das verstrubbelte löschen oder ignorieren).

    ACSM-Dateien können durch geeignete Software geöffnet werden, die das Adobe Content Server Management und ADEPT (Adobe Digital Experience Protection Technology) beherrscht, also kurz das Digital Rights Management von Adobe. ACSM-Dateien sind letztlich Download-Anweisungen für geschützte Inhalte, die von solcher Software ausgeführt werden können.


    Im Umfeld der Onleihe als brauchbar erwiesen (mit ihren jeweiligen Vor- und Nachteilen) haben sich Aldiko, Bluefire Reader, Pocket Book Reader, Tolino App, Onleihe App und, für PCs, Adobe Digital Editions. Die meisten davon bieten sich bei einem ACSM-Download automatisch zum Öffnen an, die Onleihe App leider nicht, die funktioniert blöderweise nur mit sich selbst. Wohin man alternativ eine ACSM-Datei kopieren kann, damit sie wie ein Download innerhalb der Onleihe App wirkt, habe ich bisher nicht herausfinden können.


    Während man nun bei einem Download per Browser (aka Web-Onleihe) das richtige Format anstelle eines veralteten wählen kann, sucht sich die Onleihe-App offenbar immer das veraltete aus, wo vorhanden. Das ist wohl auf den Servern verbockt worden, denn es soll vor Kurzem noch funktioniert haben und seitdem gab es kein App-Update mehr. Mag sein, dass das eine (unvermeidbare?) Nebenwirkung der DRM-Umstellungs-Vorbereitungen bzw. derer auf den Betatest einer redesigneten Onleihe App ist.

    Das sollte besonders für Only aussagen, dass eine solche App kein monolithisches Werk ist, für das man den Produzenten alleine verantwortlich machen kann, wie z. B. für ein Haushaltsgerät, dessen Haltbarkeit sich als durch "Sollbruchstellen" sehr vordergründig und recht genau begrenzt erweist, während sich an den Aufgaben und Betriebsbedingungen nichts geändert hat, oder dessen Qualität im Zuge des Vermarktungszyklus typischerweise bewusst reduziert wird - oder bei China-Importen sogar schon nach der Erstlieferung, wenn nicht Bemusterung.


    Das Bibliothekswesen hat es dagegen mit intentionalen Behinderungen zu tun, die, wie bei den Dieseln, nicht nur den Sinn spezieller Vorschriften, sondern sogar grundgesetzlich verankerter Rechte unterlaufen, während die Rechte der Produzenten ausgeweitet werden sollen. Dazu kommen noch die typischen ungewollten (oder bloß als solche getarnten) Nebenwirkungen der im Zuge der "Digitalisierung" ständig wachsenden Komplexität und die immer weiter wachsenden nachträglichen Beeinflussungsmöglichkeiten und -begierden der Produzenten.


    In einem Satz und etwas anders pointiert: Technikgläubigkeit ist die Religion der Zeit mit allen seit Jahrhunderten zu beobachtenden Voraussetzungen und Wirkungen.


    Ist es so klarer?

    Ich glaube, dass oft noch ein falsches Verständnis von "App" besteht. Viele Apps und die Onleihe-App im besonderen sind nur die Spitze eines Eisberges. Die wirklichen Probleme schwimmen und lauern darunter, In und auf den für den User unsichtbaren, beliebig großen und beliebig komplexen Server- und Datenstrukturen. Insbesondere, wenn die nicht mal unter der selben Entwicklung und Verwaltung stehen. Dann gibt es Änderumgen und entwickeln sich Abhängigkeiten, die man sonst niemals so entwerfen würde. Außer, man hieße Microsoft...

    Denzenauer

    Nur der Vollständigkeit halber: Beim Galaxy Tab A 10.1 gehe ich davon aus, dass der Akku bei einer für Kinder verträglichen Nutzungsdauer pro Tag mehrere Tage durchhält. Je nach Alter ist vielleicht ein eingeschränktes Nutzerprofil schon sinniger als der Kindermodus. Dazu gibt es viele Infos im Netz, unter anderem auch bei Heise: https://www.heise.de/tipps-tri…g-einrichten-3984668.html


    Ich finde es halt schade, wenn Bücher oder Magazine mit Bildern schlecht bis kaum und Audios und Videos gar nicht zu nutzen sind und auch die Kindermedien des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks, die ja nun eine besonders verlässliche Qualität bieten, außen vor bleiben. Wir leben nun mal in einer Zeit von Multimedia, also brauchen die Kinder auch eine Multimedia-Kompetenz.


    Medienkompetenz erlangen sie eh nicht, indem man sie einfach in bzw. mit eingeschränkten Settings alleine lässt und früher oder später wollen sie oder sollen sie sogar ein Smartphone haben - da ist es sicher günstig, wenn die Eltern sich mit den Kindersicherungen bereits auskennen - auch eine Form von Medienkompetenz.


    Andererseits denke ich, dass Kinder, die selbst unter elterlicher Anleitung noch "zu klein" für ein speziell eingerichtetes Tablet sind, auch eher in "haptischen" Bücher lesen sollten, als auf einem eReader - von wegen "Erfahren" und "Begreifen", "Zeit und Raum"... Vielleicht sind ja Eltern hier oder BibliothekarInnen, die Empfehlungen dazu und Erfahrungen damit haben, je nach Alter der Kinder?

    *LOL*


    Ich hatte mir gerade dazu die Ergänzung ausgemalt "... und den hat 'Cheffe' deshalb sofort rausgeschmissen und deshalb bleibt das jetzt leider erstmal so!"


    Aber Du hättest das wahrscheinlich richtig in den falschen Hals gekriegt...


    P.S.:

    Ansonsten d'accord: Leider ist die Unfähigkeit Vorgesetzter zur Personalführung selten ein Kündigungsgrund, es sei denn einer für die oder der Mitarbeiter.

    Ein Tolino ist eine in Hardware gegossene App und die Onleihe funktioniert da nur über den Browser, für den die Divibib aber gerätespezifische Anpassungen ihrer Web-Onleihe gemacht hat. Man kann darauf dann ein (Web-) Lesezeichen anlegen.


    Wenn man sich auf einem Tolino nicht bei Thalia et al. anmeldet, kann man auch keine Bücher kaufen. Oder man gibt dort jeweils nur eine Geschenkkarte als Zahlungsweg ein - dann wissen die Verwandten auch, was sie schenken können...


    Leider habe ich nur einen alten "shine" - aber die Möglichkeit, ein Adobe DRM Konto einzurichten, muss sich auf jedem Tolino finden. Sie wurde nur je nach Firmwarestand in den Menüs verschoben bzw. anders zusammengefasst.


    Wäre für ein Kind ein Tablet mit eingeschränktem Kindermodus (z. B. a la Samsung) nicht sinniger? Man könnte es darüber auch an andere Medien heranführen, z. B. an den KiRaKa über die ARD Audiothek und ihm z. B. die Maus- oder Elefanten-App zum Spielen geben. Allerdings habe ich mich damit nicht explizit beschäftigt, da meine Kinder bereits älter und absolut medienkompetent sind. Da wird man sich intensiv reinknien müssen...