Beiträge von HansH

16.10.2018 | Nutzung von eAudio in der Onleihe-App und im Web-Browser
Neuigkeiten zu diesem Thema findet ihr HIER.

12.10.2018 | Das Ausrollen der beta-Version verschiebt sich.
Eine ausführlichen Kommentar gibt es HIER.

16.10.2018 | Aktuelle Schwierigkeiten bei der Nutzung von eBooks
Mehr Informationen sind HIER zu finden.

    ThomasK bisher habe ich dich für jemanden gehalten, der ganz gut argumentieren und mit den Mitmenschen recht vernünftig umgehen kann: "ein*gebildeter Bürger" eben. Dein Traktat hat meine Meinung allerdings ins Gegenteil verkehrt. Du scheinst verbohrt und vom Hass getrieben - wie es leider gerade Mode bei gewissen Schichten in Deutschland wird.


    Nein, ich gehöre gar keiner Religionsgemeinschaft an. Ich entstamme aber einer Familie, in der ich es gelernt habe, Menschen nicht verächtlich anzuschauen, nur weil sie religiösen Gepflogenheiten folgen oder auch Dinge für sich selber annehmen, die man als Außenstehender nicht versteht. Insofern sind deine unsäglichen Wertungen zu den von dir zitierten Büchern, wie

    Zitat

    merkwürdigen Geschichten

    Zitat

    ‚Tatsachenberichten‘, die nicht einer gewissen Lächerlichkeit entbehren

    Zitat

    richtig gruselig

    für mich persönlich untragbar.



    Wenn es dann mit Äußerungen weitergeht, die heute dem rechten Rand unserer Gesellschaft zugeordnet werden können, dann wird deutlich, wohin die Reise dieses Threads geht:

    Kritik und das Bestreben, unhaltbare Zustände öffentlich zu machen und dadurch Reaktionen zu erzwingen, Änderungen durchzuführen wird heutzutage leider immer weniger toleriert und noch weniger gewürdigt.


    Mit diesem Hinweis verabschiede ich mich hiermit von einem Thread, der von vorneherein einseitig und von wenig von Vernunft geprägt ist. Schade, denn die Themen "Neutralität erforderlich?", "wer prüft?", "wer entscheidet?" hätte es sicher verdient, einmal ohne Emotionen diskutiert zu werden.

    "Versteht sich von selber" klingt als gäbe es keine Alternative. Ist das so? Es belegt jedenfalls erneut die kundenunfreundliche Grundhaltung.

    Ich verstehe euch nicht - obwohl ich doch immer der böse war:


    Da organisiert sich ein ganz normales Unternehmen. Da gibt es interne Besprechungen. Da gibt es sicher auch die ein oder andere Entscheidung für die Zukunft.

    oziegert , falls du aktiv am Arbeitsleben teilnimmst: Würdest du da erwarten, dass dir das Unternehmen in dem du arbeitest oder gar jedes beliebige andere Unternehmen auf Nachfrage die Protokolle zu jeder von dir angefragten Besprechung zuschickt? Sicher nicht. Aber hier, wo du als Kunde vom Kunden nur Gast bist - ohne unmittelbare Verbindung -, da erwartest du Transparenz bis in die hinterste Ecke? Ich denke, da passt in deiner Erwartungshaltung etwas nicht: Nein, da ist kein Beleg für eine kundenunfreundliche Grundhaltung,


    Im übrigen: Ich fand den Thread anfangs wirklich konstruktiv und interessant und habe hier gern mitgelesen. Jetzt entgleitet er leider in immer gleiches Meckern - ohne auch nur ansatzweise inhaltlich Neues zu bringen - und er ist langweilig.


    Ich denke, es ist von beiden Seiten alles gesagt.

    Annanymous , ich verstehe deine Aufgebrachtheit bei dem Thema. In der Vergangenheit hast du hier offenbar bei Fragen anderer mit eigenem Engagement mitgeholfen - dafür aber auch viel Freiheit genossen, auch mal über die Stränge zu schlagen. Nun wurde einige Posting von dir gelöscht. Das kommt zu Beginn des Threads mit deinem Statement ganz gut zum Ausdruck:

    Zitat

    ... Und deswegen bringe ich meine wertvolle Zeit und mein Wissen dann und nur dann ein, wenn ich etwas davon habe. In diesem Falle wäre es eine Community, in der man keine Schere im Kopf implantieren muß. Bei meinen Stundensätzen kann ich Besseres mit meiner Zeit anfangen, als anderen den Support-Desk zu machen. ...


    Ich denke, da erwartest du zu viel. Deshalb möchte ich deine Liste wie folgt ergänzen/ ändern:


    Zu 3.:

    Ich vermute, dass Posts dann gelöscht wurden, wenn eine Religionsgemeinschaft beleidigt wurde. Oder auch ein ganzer Kreis von interessierten/ engagierten Endkunden. Ich halte das für richtig und verständlich. Viele andere fachliche Foren verbieten im weitesten Sinne politische Äußerungen. Also warum nicht auch hier?


    3.2. ist zu ändern in: Beleidigungen aller Art werden gelöscht

    3.5. ist zu ergänzen: Posts mit politischem oder religiösem Inhalt werden gelöscht.



    Ansonsten:

    Sticheleien gehören nicht ins Forum. Hier hat es in der Vergangenheit oft Neulinge getroffen, die in ihrem ersten Post gleich ihren Frust mitschwingen ließen. Druck erzeugt Gegendruck und schon entgleist da etwas. Ich finde: Das muss nicht sein.

    Ihr scheint mir alle zu übersehen, dass dieses Forum keinen "sozialen" (also keinen Selbst-) Zweck hat. Es ist einerseits mehr so eine Art Horchposten und Hau-den-Lukas zur Beschwichtigung der schlimmsten Frustrationen (seltsamerweise auch mit Produkten anderer Firmen) und dient andererseits auf (manchmal amüsant-) ungeschickte Weise der Unternehmenskommunikation mit Endkunden, zu denen die Divibib eigentlich gar keine Beziehung hat (was man mehr als deutlich merkt). Primär ist es aber ein kostenarmer Helpdesk... (Und für die Onleihen/Verbünde ein Alibi, keine eigenen Foren unterhalten zu müssen?)

    Große Klasse, Technikus - gut und angenehm flapsig auf den Punkt gebracht!


    Ich bin in einigen Foren recht intensiv unterwegs, diese Foren werden von großen Unternehmen, von Fachzeitschriften oder von Internetplattformen angeboten. In keinem habe ich Hausrecht, sondern bin Gast. Entsprechend muss ich - zugegebenermaßen manchmal leider - akzeptieren, dass der Betreiber mittels seiner Mods regelnd eingreift, auch wenn ich es nicht immer für richtig halte. Da muss man doch nicht lange diskutieren?


    Die Betreiber von Foren sorgen schließlich in der Regel auch dafür, dass die Mods das Forum nicht kaputt-regeln. Sie haben sich ja schließlich auch dafür entschieden, per eigenem Forum mehr über eine gewisse Zielgruppe und deren aktuelle Themen zu erfahren und ggf. mit eigenen Statements zu lenken.



    Zu diesem Forum denke ich, dass das Forum in den Monaten der Kriese deutlich gereift ist und - in meinen Augen - heute besser moderiert wird. Wenn ich da noch an die heile-Welt-Zeit zurückdenke, als ich schon angemeckert wurde, nur weil ich wagte, die zweimalige Mail-Account-Eingabe bei der Ausleihe in Frage zu stellen ...

    @EmmaHerwegh, ich habe deine Beiträge zumeist gut gefunden. An dieser Stelle bin ich allerdings ganz anderer Meinung.


    Auch wenn es in Deutschland gerade wieder in bestimmten Kreisen modern wird, einzelne Religionen und die zugehörigen Menschen verbal und manchmal auch körperlich mit Füßen zu treten, so sollten wir alle versuchen, uns gegenüber Menschen - gleich welcher religiösen Haltung - vernünftig zu benehmen.


    Im Übrigen: Selbst wenn der Autofahrer vor dir "idiotisch" Auto fährt darfst du ihn längst nicht als solchen beschimpfen.

    @Bibliotheksmensch, es fällt schon schwer, nur seine Fehler-Info allein los zu werden - ohne den eigenen Frust ein wenig durchschimmern zu lassen. Schon die Fehlermeldung liest sich doch provozierend genug:


    Zitat

    Aktuell treten Störungen in der Onleihe-App auf
    Wir arbeiten selbstverständlich weiter an der Behebung der Störungen.

    Seit Tagen (um nicht seit Monaten zu sagen) läuft es nicht. Aber "selbstverständlich" arbeitet man "weiter" an der Behebung ....

    Es ist schon seit November mehr als peinlich, was die divibib für Böcke schießt. Das sie aber bei dem Desaster erkennbar immer noch nicht am Wochenende versuchen, ihre Probleme zu fixen, das wäre wohl zu viel verlangt. Heute geht bei mir die Reservierung neuer Zeitschriften nicht. Alles andere habe ich gar nicht erst versucht.



    Statt endlich massiv an der Fehlerbehebung zu arbeiten, setzt die divibib lieber ihre Ressourcen dafür ein, dass der schöne neue Traffic der durch die gefrusteten Bibliothekskunden hier im Forum herrscht, durch Werbung zu barer Münze wird.


    Mit öffentlich-rechtlichen Institutionen kann man es ja treiben wie man will: Ein armseliges Bild, das die Bibliotheksverbände und die divibib da abgeben.

    Technikus ich denke, du machst gedanklich den gleichen Fehler, wie einige andere:


    Nicht jedes gespendete Medium - egal ob Hörbuch, Buch oder Zeitung - wird auch automatisch von den Bibliotheksnutzern zur Kenntnis genommen und ist deshalb per se "böse". Eine Indoktrination allein durch das Spenden von Medien ist nicht sehr effizient. Literatur jedweder Glaubensrichtung würde ich persönlich zum Beispiel gar nicht zur Kenntnis nehmen.



    Glaube bitte nicht, dass nicht schon durch die Mitarbeiter der Bibliotheken/ Bibliotheksverbände eine - oftmals vermutlich nicht bewusst eingesetzte - Beeinflussung bzw. Bevormundung der Nutzer stattfindet. Das müssen nicht nur die großen Themen wie Glauben oder Politik sein. Das fängt im kleinen schon an. Ein kleines Beispiel: Da findet eine Bibliothekarin vegane Ernährung persönlich sehr wichtig - schon gibt es (im Vergleich zu Bibliotheken ohne solche Mitarbeiter) tendenziell mehr Literatur über das Thema, obwohl medizinisch die extreme Essgewohnheit kritisch gesehen wird.



    Ich glaube, man kann an dieser Stelle die Kirche im Dorf lassen.

    Super Beitrag - Daumen hoch! Ich finde, den Moderatoren-Job füllst du richtig gut aus: Persönlich, kompetent und deeskalierend.



    Nur "wir Modsen" passt nicht ganz. :D:D:D

    Die heutigen Zeitschriften können nicht genutzt werden. Die heutigen Zeitschriften können zwar ausgeliehen und heruntergeladen, jedoch erneut nicht genutzt werden. Für den Fehler bei unserem technischen Partner bitten wir um Entschuldigung.


    Ich empfinde ja die regelmäßige Ausrede mit dem "technischen Partner" als sehr unprofessionell, liebe divibib.


    Wenn bei Mercedes die Einspritzpumpe versagt, dann ist das ein Problem von Mercedes - und nicht vom Zulieferer. Damit mich keiner falsch versteht: Die Onleihe halte ich in ihrer Qualität keinesfalls für vergleichbar mit Mercedes. Anders ausgedrückt: Die divibib verantwortet nicht nur ihren eigen Kram sondern hat ihre billigen Nachunternehmer, Zulieferer, Dienstleister so zu führen und zu überwachen, dass nicht ständig neue Hiobsbotschaften fällig sind.


    Es sind Fehler der divibib: Ob vom "Partner" oder nicht spielt keine Rolle.

    Ich finde den hier von einigen gezeigten Hass gegen Religionsgemeinschaften gleich welcher Art ganz schlimm.


    Da werden Scheinargumente gegen das Einstellen von religiösen Büchern in die Onleihe gebracht, dass es einem fast den Magen umdreht:

    - Was hat die Religionsfreiheit mit dem Einstellen von Bücherin in eine Onleihe zu tun?

    - Was haben die Menschenrechte mit dem Einstellen von Büchern in eine Onleihe zu tun?



    Ich zitierte bereits den DVB (Bibliotheksverband) mit seinen eigenen Kernaufgaben für die künftige Ausrichtung:

    -> "Transformation von einer reinen Kultureinrichtung zu einer Kultur- und Bildungseinrichtung."

    -> "Künftig wird vor dem Hintergrund des digitalen Wandels der Bedarf an neutraler, qualitätsgesicherter Information und kompetenter Beratung noch weiter steigen."


    Danach finden Religionen selbstverständlich ihren Platz in der Onleihe, nämlich als Teil der Kultur unseres Landes bzw. der dort lebenden Bürger. Natürlich ausgewogen ("neutral") was die breite Palette an Religionen angeht. Das ist der einzige Punkt, an dem ich beim betreffenden Onleiheverbund nach den Diskussionen hier im Forum Nachholbedarf sehe.



    Ich würde mir an dieser Stelle und bei diesem Thema des Forums mehr Gelassenheit und Zivilisiertheit im Umgang mit anderen wünschen. Und ich würde mir ein Eingreifen der divibib wünschen, wenn hier gegen religiöse Literatur agitiert wird. Die Zeiten der Bücherverbrennung sind zum Glück vorbei - auch wenn einige offenbar etwas anderes wünschen.

    Zunächst solltet ihr euch klar sein, was denn der Auftrag der Bibliotheken ist - und nicht was eure ideologische Wunschvorstellung ist: Wenn man mal auf der Plattform des DBVs (Deutscher Bibliotheksverband) danach sucht, was denn aktuell die Werte und Ziele der mit öffentlich/rechtlichen Geldern geförderten Bibliotheken sind bzw. sein sollten (es gibt sicher kein Weisungsrecht des Verbands), so fallen mir zwei Kernaussagen auf:


    -> Transformation von einer reinen Kultureinrichtung zu einer Kultur- und Bildungseinrichtung.

    -> Künftig wird vor dem Hintergrund des digitalen Wandels der Bedarf an neutraler, qualitätsgesicherter Information und kompetenter Beratung noch weiter steigen.


    Wenn ihr nun noch akzeptieren könnt, dass Religion unzweifelhaft mit Kultur verbunden ist, ergibt sich folgendes:

    Also 1.) nicht einfach alles religiöse aus dem Verleih herausnehmen, sondern im Sinne des Kultur- und Bildungsauftrages pflegen und ggf. (leicht) ausbauen.

    Und 2.) auf Neutralität und Qualität achten. Das darf keine Zensur werden, wie sie sich das hier der ein oder andere vielleicht vorstellt. Aber Voraussetzung vor dem Einstellen einer religiösen Schrift ist sicher, dass ein Bibliothekar sich zuvor mit dem Buch befasst hat. Und dass vereinfachend gesagt, der Buchbestand in der Anzahl zumindest die Verbreitung der Religionen in D widerspiegeln sollte.

    Ich glaube aber nicht, dass viele Leute gerne ein Großbikldschirm mit sich herumschleppen, wie ein Smartphone oder Tablet. ...

    Das hast du richtig vermutet, meisje . Den Großbildschirm tragen die Leute meist nur zweimal rum: Bei der Anschaffung zum ersten mal und bei der Entsorgung zum zweiten mal.


    Aber du solltest wissen: Der Großbildschirm ist immer weiter verbreitet - am Schreibtisch! Die Zeiten der 15" Bildschirme ist vorbei, heute sind 24 oder 27" die gefragten Display-Größen. Und an so einem 27" Bildschirm lese ich - wie viele andere Menschen auch - meine Tageszeitung und nutze z.B. die Mediathek der öff./rechtl. Fernsehanstalten. Letztere versuchen ja immerhin, den Zug der Zeit gerade noch so eben zu erwischen.


    Klar kann man bei der Onleihe auf die Zielgruppe der Tageszeitungsleser verzichten. Warum also nicht konsequent gleich die Onleihe ganz abschaffen: Schließlich hat die Zielgruppe der Jugendlichen von heute ja ohnehin keinen Bezug mehr zum Buch?

    @Bibliotheksmensch ich habe deinen Beitrag mit einem Dislike versehen:

    Ich finde, Moderatoren sollten - selbst wenn sie genervt sind - die Kontenance behalten und nicht die Stimmung weiter anheizen.


    Du siehst ja:

    Deine Reaktion zieht nur Trolle an.



    per Edit

    Dies darf jedoch keinesfalls als Freikarte für andere Provokation gelten und das wird hier im :userforum leider allzuoft getan.

    divibib-Support und Administration

    Gut auf den Punkt gebracht. Da schreibt einer super verständnisvoll über ein Versagen der divibib, dessen Auswirkungen er selber auf - zumindest - 5 Monate Ausfall prognostiziert (Nov bis "Frühjahr") und meint, wir sollten uns alle lediglich in "etwas in Geduld üben". Alles easy? Dabei können die Bibliotheken am Ende vermutlich ein halbes Jahr oder mehr einen Teil ihrer Leistungen nicht erbringen. Die Leser für die tagesaktuelle Presse werden den Bibliotheken als Kunden abspringen.


    Zu den drei Fragen: Zumindest wird der verständnisvolle Kollege @Timmey bisher über die Onleihe keine Tageszeitungen gelesen haben. Zusammen mit anderen beschönigenden Formulierungen entsteht der darüberhinaus Eindruck, dass da jemand der divibib sehr nahe steht ...


    Frage zwei erübrigt sich dann. Frage drei: Ein Versorgungsauftrag dt. Bibliotheken ist mir auch nicht bekannt. Dann hätten wir sicher schon eine zweite GEZ ;)

    HansH, dein Punkt 2. stimmt so nicht, es liegt an den Verlagen, in welchem Format sie liefern. Und so wie ich die Sache sehe, gibt es durchaus die "Premium"-Variante für die eigenen Zeitungs-/Zeitschriften-Abos für zahlende Kundschaft und die "Friss-oder-stirb"-Variante, die zähneknirschend für z.B. die Divibib rausgegeben wird. Ist auch nur eine Vermutung meinerseits und gilt möglicherweise auch nicht für _alle_ Zeitschriften/Zeitungen, aber ich hab schon an einigen Stellen (nicht nur hier im Forum) gehört, dass das digitale (Einzel-)Abo hervorragend zu lesen/zoomen/scrollen ist und die Divibib-Ausgabe eben nicht. (Gibt allerdings auch digitale Einzel-Abos, die eher ungut zu lesen ist).


    Adobe ist da auch nicht ganz unschuldig dran - also somit liegt die "Schuld" maximal zu einem Drittel bei der Divibib.

    Vor dem Crash war die FAZ per Onleihe super zu lesen! Ich halte es für äußerst unwahrscheinlich, dass die FAZ gerade in dem Moment des Crashs die Vertragsbedingungen hin zu schlecht lesbaren Varianten verändert hat.


    Daher meine Einschätzung: "Schuld" zu 100% bei der divibib.


    Es wurde in einem der Threads zu diesem Thema auch der entsprechende Link eingestellt, der zeigt, dass Adobe tatsächlich die DRM-Unterstützung für Adobe-Reader einstellen wird. Ich persönlich vermute, dass sich nach dem Crash gezeigt hat, dass der Aufwand für die Wiederherstellung nicht in Relation dazu steht, dass ab März eh umgestellt werden muss und dann hat man sich entschieden das alles etwas schneller in die Wege zu leiten.

    Das mag schon richtig sein, dass Adobe irgendwann mal etwas umstellt. Aber in so einem Fall hätte ich mir als Bibliotheksbetreiber (und Auftraggeber der divibib) gewünscht, dass die divibib eine funktionierende alternative Lösung anbietet, bevor (!) Adobe irgendeinen Schalter umlegt. Die Situation sieht doch so aus:


    Ein "technischer Partner" im Verantwortungsbereich der divibib hat versagt und die Wiederherstellung des funktionierenden Systems ist für die divibib schlicht zu teuer/ zu aufwendig - so deine Vermutung, @Bibliothekarin. Falls Ende März für eine Anpassung bei Adobe richtig sein sollte (einige bestreiten die kurzfristige Umstellung), so hat die divibib 5 Monate einseitig ihren Auftraggebern, den Bibliotheken, eine lesbare Ausleihe von Tageszeitungen schlicht nicht geliefert - um selber Kosten zu sparen. Du weißt, dass ich da etwas voreingenommen bin, mit dem öffentlichen Dienst: Mit dem kann man das ja locker machen. Schade.

    :/Verständnisfrage:

    Weiter ausgeführt, würde das bedeuten: die divibib möchte, dass die FAZ und Co. schlecht bzw. nicht lesbar sind ...

    Was wäre denn der Grund dafür?

    Weiter oben gab es Posts, dass der vorzeitige Entfall der pdf-Lösung alleine mit dem Crash in Verbindung mit einem "technischen Partner" zu tun haben könnte.


    charliebrown ich bin nicht Insider genug, um das zu verifizieren, lies deshalb bitte weiter oben selber nach. Es sticht aber sehr wohl ins Auge, dass die pdf-Lösung mit dem Crash verschwand. divibib schrieb damals nach dem Crash im wörtlichen Zitat: "Wir können aktuell lediglich unser Adobe DRM System speziell für PDFs (Policy-Server) nicht wieder in Betrieb nehmen." Und dabei ist es geblieben. Später war der Grund zum Entfall der pdf-Lösung laut Statement der divibib sinngemäß "eine weitere Pflege der pdf-Lösung wird nicht mehr durchführt, weil Adobe diesen Weg über kurz oder lang nicht mehr unterstützt".

    Ich lese die FAZ täglich, ich war mit dem Acrobat Reader absolut glücklich, ...


    Mein Eindruck ist, dass die Benutzerfreundlichkeit absichtlich eingeschränkt wurde, also max. 60 min und die Bedienung grausam langsam. Vielleicht auf Druck der Verlage ...


    Ich lese die Zeitung auf zwei 24Zoll-Monitoren nebeneinander, sodass ich links die obere Hälfte der Seite habe und rechts die untere. Kann man bei besseren Grafikkarten einstellen. Würde mich über Berichte ähnlicher Tricks freuen.

    1) Auch ich war glücklicher FAZ-Leser mit der alten Lösungen vor Abschaltung durch die divibib.


    2) Die Verlage machen ihre Preise selbst - ist ja keiner gezwungen irgendwo mitzumachen. Also gibt es keinen Grund für einen Verlag die eigene Zeitung schlicht unlesbar zu machen. Das ist im Moment allein Sache der divibib (und ggf. erst zukünftig auch von Adobe - wenn überhaupt). Zur Erinnerung: divibib sieht die alte Lösung nicht als zukunftsfähig an und hat selbst nach ihrem großen Crash die pdf-Lösung sterben lassen. Warum das so ist? Spekulationen gibt’s reichlich - weiter oben.


    3) Meine Art FAZ zu lesen: 27" Bildschirm. Die Einzelseite ist so breit wie im Original. Ok, ich muss runterscrollen, aber das schaffe ich noch ;)


    Und: Nachdem die Onleihe ihren Geist aufgegeben hat, habe ich ein Digital-Abo direkt von der FAZ. Läd rasend schnell und ist top zu lesen, kostet mich als Einzelperson halt mehr als früher über die Onleihe. Und: Falls die divibib jemals wieder eine lesbare Alternative anbietet, ist das Online-Abo monatlich kündbar.

    @Guenni47 das hatte ich auch. Neuer PC und sogar 27" Display um (neben Grafikbearbeitung) die FAZ im Vollformat zu lesen. Und: Nichts geht mehr. :cursing:


    Zu dem Thema hat der Betreiber, die divibib, einen Hinweis eingestellt. Steht ganz oben auf den Forumsseiten:

    "Adobe Digital Editions, aktuelle Version 4.5.7 Die Version 4.5.7 ist aktuell nicht für alle eMedien der Onleihe geeignet, mehr Informationen gibt es HIER"


    Ich habe mich allerdings entschieden, den neuen PC möglichst "sauber" zu halten und habe nicht die alte Version der ADE aufgespielt - und statt dessen die FAZ digital abonniert.

    @Bibofee hat ja ihren betreffenden Post noch mal zitiert und bleibt stehen. Damit soll's von meiner Seite gut sein.



    Weil es mir wichtig war, also nochmal das Lob:


    @Bridgeelke Hut ab für das Engagement und die klaren Worte.

    @ssb_gun und vielleicht einige andere Moderatoren: Hut ab, für die Stärke, den einmal geschlossenen Thread doch noch mal aufzumachen.