Bücherregal/-Auswahl seit Onleihe 3.0

onleihe:hilfe
Aktuelle Meldungen zur Onleihe gibt es auf hilfe.onleihe.de.

  • Einige gibt's ja noch - z.B. Holtzbrinck, Bonnier, Klett, dtv...

    Das ist nun wirklich nicht viel. So kann man die Onleihe systematisch kaputt machen. Abgehängt werden diejenigen, die einen weiten Weg zur nächsten physischen Bibliothek haben. 😢

  • Schlägt jetzt die Stunde für Kleinverlage aus Deutschland? Ich meine, da gibt es ja gar nicht so wenige von! ;)

    Die kleinen und mittelgroßen Verlage im Überblick – Die Vielfalt der Bücher

    Die Schattenseite: welche Bibliotheksangestellte wollen sich zur Bestellung neuer Bücher schon durch hunderte Verlagsangebote durcharbeiten? :(

    Wenn die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten. (Karl Kraus)

  • Schlägt jetzt die Stunde für Kleinverlage aus Deutschland? Ich meine, da gibt es ja gar nicht so wenige von! ;)

    https://kleinfairlage.de/die-kleinen-un…grossen-verlage

    Die Schattenseite: welche Bibliotheksangestellte wollen sich zur Bestellung neuer Bücher schon durch hunderte Verlagsangebote durcharbeiten? :(

    Dotbooks wird sehr viel in unserer Bibliothek gekauft. Das wird sich in Zukunft noch verstärken.

  • Es läuft darauf hinaus, dass man abgeschnitten wird von den populären Büchern, die man beispielsweise auf den Bestenlisten, den Longlists etc. findet. Irgendwie wird man abgehängt.

  • Die Schattenseite: welche Bibliotheksangestellte wollen sich zur Bestellung neuer Bücher schon durch hunderte Verlagsangebote durcharbeiten? :(

    Je nach finanzieller Ausstattung nutzt man den Besprechungsdienst und bekommt eine Vorauswahl - kostet Geld ist aber nicht so zeitintensiv. Aber natürlich sind da nicht alle Verlage abgedeckt...

    Bei der Onleihe geht es ja eh nur was schon im Shop ist - aber die Divibib müsste mit allen Kleinverlagen entsprechende Verträge abschließen, wenn sie nicht irgendwo dazu gehören. Und das ist natürlich viel Arbeit.

  • Bei der Onleihe geht es ja eh nur was schon im Shop ist

    Stimmt, dass alle Bestellungen über den Shop abgewickelt werden müssen hatte ich als einfacher Leser ganz vergessen.🫤

    Wenn die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten. (Karl Kraus)

  • Jemand hatte hier kürzlich nach den Krimis von Robert Galbraith gefragt und ich hatte geantwortet, dass diese bisher ca. ein Jahr nach Veröffentlichung in die Onleihe gekommen seien. Das ist jetzt vermutlich auch Geschichte, da diese bei Blanvalet veröffentlich werten und die zu Penguin Random House gehören.

  • Aber es scheint wohl eine Testphase zu sein, wenn ich das hier aus dem Netz lese


    Die Penguin Random House Verlagsgruppe und die Onleihe möchten gemeinsam mit den Bibliotheken neue Lizenzmodelle erproben, um Novitäten direkt zum Erscheinen zugänglich zu machen.

    Ab voraussichtlich März 2026 startet daher in der Onleihe ein Pilotprojekt mit dem "Preis pro Ausleihe"-Modell (PPA) für ausgewählte E-Books der Verlagsgruppe. Im Rahmen des Pilotprojekts werden über 150 neue Titel, die normalerweise im Windowing wären, direkt zum buchhändlerischen Erstverkaufstag im PPA-Modell angeboten.

    Nach Ablauf der jeweiligen Windowingfrist stehen die Titel dann wie gewohnt als Standard-Lizenzen zur Verfügung. „

  • In Post #6 dieses Threads wurde folgendes genannt:
    "Aktuelles Beispiel: Ostseehölle von Eva Almstädt kostet aktuell im Medienshop € 59,95 und kann insgesamt genau 5x ausgeliehen werden - dann ist die Lizenz futsch. Jede einzelne Ausleihe kostet also € 11,99. Du kannst dir also an den Fingern einer Hand abzählen, dass sich das keine Bibliothek leisten kann."

    Das sind keine Verhandlungen auf Augenhöhe.

  • Das war ich. Wie schade. Dann muß ich es wohl kaufen

    Das eBook kostet aktuell 26,99 €, das gebundene Buch 32,00 €. Da kommt man mit Kauf, Lesen und Weiterverkauf günstiger weg. Es sei denn, Du willst das Buch mehrmals lesen und es länger behalten.

  • Bei den neuen Lizenzbedingungen von Random House, Harper Collins und Co. (24 Monate/26 Ausleihen) bezweifel ich stark, dass Titel dieser Verlage noch groß gekauft werden.

    Das angesprochene PPA-Modell (Preis pro Ausleihe) dass gerade getestet wird, ist in der Theorie sehr schön, denn es beendet das Windowing, aber bei Preisen von ca. 5-6 EUR pro Ausleihvorgang werden sich die Bibliotheken sehr stark überlegen, ob sie damit ihre Budgets einschmelzen wollen.

  • Aber es scheint wohl eine Testphase zu sein, wenn ich das hier aus dem Netz lese


    “Die Penguin Random House Verlagsgruppe und die Onleihe möchten gemeinsam mit den Bibliotheken neue Lizenzmodelle erproben, um Novitäten direkt zum Erscheinen zugänglich zu machen.

    Ab voraussichtlich März 2026 startet daher in der Onleihe ein Pilotprojekt mit dem "Preis pro Ausleihe"-Modell (PPA) für ausgewählte E-Books der Verlagsgruppe. Im Rahmen des Pilotprojekts werden über 150 neue Titel, die normalerweise im Windowing wären, direkt zum buchhändlerischen Erstverkaufstag im PPA-Modell angeboten.

    Nach Ablauf der jeweiligen Windowingfrist stehen die Titel dann wie gewohnt als Standard-Lizenzen zur Verfügung. „

    Ein Beispieltitel dazu:

    Eric Berg: Rote Sonne kostet als Softcover im Handel € 18,00, als eBook € 12,99.

    Die PPA-Lizenz für Bibliotheken kostet € 6,43 pro Ausleihe.

    Das ist keine Testphase, das ist Augenwischerei.

  • Okay, dann hege ich die Hoffnung, daß es ganz vielleicht nach Ablauf dieser Testphase doch wieder wird wie vorher…..

  • Das eBook kostet aktuell 26,99 €, das gebundene Buch 32,00 €. Da kommt man mit Kauf, Lesen und Weiterverkauf günstiger weg. Es sei denn, Du willst das Buch mehrmals lesen und es länger behalten.

    Ich muß Bücher nicht unbedingt sofort bei Erscheinrn lesen, es reicht mir auch , aufs Taschenbuch zu warten. Klang vielleicht anders.
    Dann warte ich aufs Taschenbuch, lese es, mein Mann liest und dann weiter verschenken an lesebegeisterte Freunde