München kaputt?

onleihe:hilfe
Aktuelle Meldungen zur Onleihe gibt es auf hilfe.onleihe.de.

  • Leider kann ich ich mich via Onleihe App Android nicht mehr anmelden.

    The requested URL was rejected. Please consult with your administrator.

  • Anmelden per Browser geht seit gestern auch nicht.
    Offenbar ein Problem mit dem Anmelde-Server in München.
    Da hilft wohl nur, auf den Dienstbeginn am Montag zu warten.

    Scheint so, denn jetzt um 08:15 Uhr ist es gefixt.
    Ein >Danke< und ein >Guten Morgen< an den Admin. :)

  • Admin ist ein global verwendetes Wort! Ich bin nicht "der Admin" in allen Meldungen "Wenden Sie sich an den Admin". ;)


    Zudem würde es bedeuten, dass die Anmeldung in München mit dem :userforum verknüpft ist ... und das, wo man dort eine Anmeldevariante nimmt, die genau NICHT die Login-Daten innerhalb der Onleihe angibt.

    Aber ... Hauptsache es klappt jetzt.

    Freundliche Grüße und allen einen guten Start in den Montag und die Woche!
    Admin (vom :userforum ^^)

  • München> Mir fiel nur auf, dass ich gestern Abend meine Vormerkung nicht entleihen konnte. „Entleihung nicht möglich“.
    Da ich bereits die volle Anzahl an Titeln hatte, dachte ich, vielleicht liegt es daran. (In der Vergangenheit ist mir das so nie aufgefallen). Nach der vorzeitigen Rückgabe von bereits gelesenen Titeln, funktionierte die Entleihung der Vormerkung.


    😊Super, wenn die „wirklichen“ Probleme schnell gelöst wurden.

  • Eine konkret / de facto zugewiesene Vormerkung sollte immer ausleihbar sein!
    Dies kann daher auch das Max der Anzahl an Ausleihen übersteigen.
    Somit kann der Fall eintretenerst dann wieder "manuell" ausleihen zu können, wenn wieder Platz ist.

    Sind es also 15 bei maximal 10 Ausleihen ... müssten 6 weg, damit wieder "gestöbert und manuell entliehen" werden kann.

    Freundliche Grüße
    Admin


  • Somit kann der Fall eintretenerst dann wieder "manuell" ausleihen zu können, wenn wieder Platz ist.

    Sind es also 15 bei maximal 10 Ausleihen ... müssten 6 weg, damit wieder "gestöbert und manuell entliehen" werden kann.

    Soweit drüber war ich nicht. Es war ein Plustitel über den 10 Maximum,
    möglicherweise kann ich nur bei einer anderen Onleihe drüber… 😉

  • Scheint so, denn jetzt um 08:15 Uhr ist es gefixt.
    Ein >Danke< und ein >Guten Morgen< an den Admin. :)

    Wenn das nicht klappt liegt es hier meist an der lokalen Onleihe, da die dem Server mitteilen muß: dein Ausweis existiert, das Passwort ist korrekt und der Ausweis ist noch aktiv (Nutzungsgebühr bezahlt).

    München hat für alle städtischen Anwendungen einen zentralen ssl Server (ssl.muenchen.de), das sieht kam ganz kurz bei der Anmeldung. Wenn der ausfällt, funktionieren viele Server nicht bei denen man ein Passwort braucht (Parken, Onleihe etc...). Der Vorteil ist, sowas wird schneller gelöst als wenn es einen speziellen Server nur für die Bücherei gibt:-)

    Du siehst zumindest im Browser sehr kurz wo es hängt (sonst mit dem Handy filmen und dann nachschauen wo es klemmt). Wenn es schon "vor" der globale onleihe Seite nicht weitergeht (onleihe - login - login ok - onleihe) also vor Schritt 4 kann die onleihe wenig tun.

  • Der Vorteil ist, sowas wird schneller gelöst als wenn es einen speziellen Server nur für die Bücherei gibt:-)

    Der Nachteil ist, dass mehr betroffen ist, wenn es kaputt geht. Siehe Störung bei der Amazon-Cloud vor ein paar Tagen.

    Komplexe Systeme neigen zur Zentralisierung, weil Effektivität oft kürzere Datenwege erzwingt. Dann weiter zunehmende Komplexität kann aber wieder dazu führen, dass es eben "dezentralisierte Zentralen" gibt, die dann Unterbereiche eigenständig steuern und nur grobe Vorgaben haben.

    Zudem liegen große Systeme i.d.R. bei einem Anbieter und ich meine, mal in diesem Forum gelesen zu haben, dass Monopol auch nicht das Gelbe vom Ei ist. ^^

    Ist wohl immer eine Abwägung, wann was passender ist. In der Möglichkeit zur Anpassung liegt die Kraft. :D

    Freundliche Grüße und allen einen guten Start in den Tag
    Admin

  • Der Nachteil ist, dass mehr betroffen ist, wenn es kaputt geht. Siehe Störung bei der Amazon-Cloud vor ein paar Tagen.

    Genau, einfach 2 Server hinstellen und zwei kostenlose Loadmaster von KEMP davor, schon hat man einen Single Point of Failure weniger. Ich hatte den Fehler am WE auch gemeldet, am Vormittag hat das wieder funktioniert. Ist IMHO schon ein Armutszeugnis für eine Stadt wie München.

  • Genau, einfach 2 Server hinstellen und zwei kostenlose Loadmaster von KEMP davor, schon hat man einen Single Point of Failure weniger. Ich hatte den Fehler am WE auch gemeldet, am Vormittag hat das wieder funktioniert. Ist IMHO schon ein Armutszeugnis für eine Stadt wie München.

    Ihr habt das Thema nicht verstanden!


    Manche Städte haben einen EIGENEN Server (=FQDN) der NUR der onleihe signalisiert: Ja Ausweis ok und dann kann der Benutzer weiterarbeiten.

    München hat sich entschieden sehr viele Dienste über EINEN Server ssl.muenchen.de abzuwickeln.

    Daraus nun herzuleiten, da wäre kein Loadbalancer im Einsatz finde ich schon sehr gewagt. Ja den gibt es und das kann man auch von außen sehen:-). Es ist ein BigIP von F5 (das ist nun kein Geheimnis da einsehbar).

    Wenn es aber z.B. einen Fehler im Zertifikat oder dahinter gelagerten Systemen gibt, hilft das auch nix.

    Der "Vorteil" ist eben, es kommen soviel Tickets rein, dann wird das bearbeitet. Ganz pragmatisch betrachtet ist es wichtiger, das Parksystem funktioniert als wenn User die Onleihe benutzen können. Hat eine Stadt zwei Server für diese Dienste wird zuerst der mit der höheren Priorität bearbeitet. In dem Fall wird gleich das ganze Cluster wieder in Ordnung gebracht. Bibliotheken kosten Geld, Parksysteme bringen Geld...:-)

    So ganz allgemein... ja das kommt bei denen selten vor, ist ärgerlich war aber dann auch sehr schnell behoben.

  • München hat sich entschieden sehr viele Dienste über EINEN Server ssl.muenchen.de abzuwickeln.

    Und genau das ist einfach nur Mist. ssl.muenchen.de ist in den letzten 2 Monaten schon zweimal ausgefallen.

    BTW: Woher weißt Du dass es nur 1 Server ist?

    Wenn es aber z.B. einen Fehler im Zertifikat oder dahinter gelagerten Systemen gibt, hilft das auch nix.

    Dafür hat man eben auch 2 oder mehr nachgelagerte Systeme. Das nennt man Ausfallsicherheit. Wenn München wirklich nur EINEN Server hat für SSL, dann ist das ein Singel-Point-of-Failure. Falls das so ist, ist das für die große Stadt München eine Schande. Der Loadmaster vorne kann abhängig von Antworten der Systeme erkennen, ob die nachgelagerten Dienste korrekt laufen. Falls die Antworten von einem System nicht passen, wird auf das andere nachgelagerte System umgeschaltet. Und natürlich ist der Loadmaster auch geclustert, d.h. wenn einer ausfällt, springt der zweite, dritte oder vierte ein.

    Manche Städte haben einen EIGENEN Server (=FQDN) der NUR der onleihe signalisiert

    Ein FQDN heißt noch lange nicht, dass es ein EIGENER oder EIN Server ist. Sondern das heißt nur, dass einen DNS-Record gibt, wer oder was dahinter steht, weiß nur die IT.

  • Und genau das ist einfach nur Mist. ssl.muenchen.de ist in den letzten 2 Monaten schon zweimal ausgefallen.

    ja das ist ärgerlich:-)

    BTW: Woher weißt Du dass es nur 1 Server ist?

    es ist EIN Server = ein Name in einem Cluster... da sind schon mehrere Server dahiner (kann man von aussen erkennen). Zumindet wenn man ein telnet-client kann man einiges sehen und nein ich habe kein Login da und habe nix mit der Stadt München zu tun.

    Ein FQDN heißt noch lange nicht, dass es ein EIGENER oder EIN Server ist. Sondern das heißt nur, dass einen DNS-Record gibt, wer oder was dahinter steht, weiß nur die IT.

    jein, man kann leider von außen mehr sehen als notwendig.

    Aber das ist hier nun auch egal. Es geht ja daraum. daß eine so große Stadt alle Dienste über einen Servercluster zieht, d.h. wenn der ausfällt ist eben alles weg.

    Meine Argumentation: Ja ist schlecht, wenn das alles über diesen Cluster geht, aber wenn es dann klemmt schaut auch jemand danach. Würde München z.B. für die onleihe einen eigenen Cluster (wenn überhaupt) verwenden und der fällt am Samstag aus, passiert bis Montag nix. Eine Bücherei hat in der Stadt sicher keine hohe Priorität erst recht außerhalb der Öffnungszeiten.

    Naja die Kommunen müssen auch sparen und dann ist das dann wohl die bessere Entscheidung.

    Man müsste eben schauen, warum der Cluster ausfällt und den Fehler bereinigen.

    Bei der Onleihe fallen auch Systeme aus und es passiert dann auch wenig, was auf ein fehlende Monitoring schließen lässt.

  • Man müsste eben schauen, warum der Cluster ausfällt und den Fehler bereinigen.

    Genau deshalb hab ich ja einen Cluster, damit es eben keinen Ausfall des Dienstes gibt. Da ist schon mehr im Argen.

    Bei der Onleihe fallen auch Systeme aus und es passiert dann auch wenig, was auf ein fehlende Monitoring schließen lässt.

    Oder das Monitoring wird am WE nicht überwacht, dann passiert auch nichts. ;)


    BTW: Du kannst mir gerne per PN mitteilen wie man mit einem telnet client da etwas mehr sieht. Interessiert mich.

  • Genau deshalb hab ich ja einen Cluster, damit es eben keinen Ausfall des Dienstes gibt. Da ist schon mehr im Argen.

    Wenn der Fehler z,B. in der Konfiguration enthalten ist, bringt ein cluster auch nix mehr. Wenn z,B. ein Zertifikat ausläuft und das läuft auf den Namen selber, kann der beste Cluster das nicht retten.


    Oder das Monitoring wird am WE nicht überwacht, dann passiert auch nichts. ;)


    BTW: Du kannst mir gerne per PN mitteilen wie man mit einem telnet client da etwas mehr sieht. Interessiert mich.

    Portscan ist ein gutes Stichwort, da werden oft mehr Infos preisgegeben als notwendig:-)

  • Bei der Onleihe fallen auch Systeme aus und es passiert dann auch wenig, was auf ein fehlende Monitoring schließen lässt.


    Oder das Monitoring wird am WE nicht überwacht, dann passiert auch nichts. ;)


    Überwachen bedeutet, dass am Ende jemand auch "wachen" muss. Und das sind reale Personen.
    Ja, man kann das automatisieren und rote Lampen nur dann schicken, wenn auch wirklich wirklich "etwas" passiert.
    Aber wo liegt dieser Punkt? Sollen wir Leute am WE wachen lassen, damit wir München Bescheid geben, dass deren Server ggf. nicht tun?
    Wen erreichen wir dort? Wenn man dort nicht selbst sieht, dass ein Server - oder was auch immer - hops ging, dann brächte auch ein Anruf nichts.

    Sofern ich es recht in Erinnerung habe, monitoren wir einige hundert Ausfälle pro Stunde in den Authentifizierungsschnittstellen über alle 3500 Bibliotheken. Manche nur ein paar Sekunden. Sollen wir anrufen? Ist unsinnig.

    WAS wir machen ist, bei persistenten oder wiederholten Ausfällen Kontakt aufnehmen (z.B. ganz konkret ich, die Person hinter dem Admin).
    Es gibt Abläufe, es gibt Monitoring, aber am Ende ist es eben weder die Feuerwehr noch der Notarzt.

    Schlussendlich ist auch kein System perfekt. Es gibt immer Fälle, die "das System" nicht berücksichtigt.

    Freundliche Grüße
    Admin - Bearbeiter von Tickets, Nachfrager bei Bibliotheken, Stimme am Telefon, Sender von News und manchmal auch einfach Mensch (z.B. am Wochenende)

  • Überwachen bedeutet, dass am Ende jemand auch "wachen" muss. Und das sind reale Personen.

    So ein Unsinn, es gibt schon lange vor Zeiten von KI entsprechende Überwachungstools, die z.B. hängende Prozesse erkennen und Aktionen durchführen können. Die meisten Tools sind auch open source und damit kostenlos.

    Wenn man sich das schon nicht leisten will (wie z.B. solarwinds...) dann darf es eben nagios sein. Gibt es seit Jahren, wird auch in der Industrie verwendet und funktioniert.



    Aber wo liegt dieser Punkt? Sollen wir Leute am WE wachen lassen, damit wir München Bescheid geben, dass deren Server ggf. nicht tun?

    Nein, das muss die jeweilige Institution selber machen. Konkret wenn ssl.muenchen.de nicht mehr funktioniert ist das dann Aufgabe der Stadt München und dort gibt es entsprechende Toools im Einsatz. Die müssen das überwachen und entsprechend beheben. Da hier alles drüber lief, ging das auch recht flott.

    Wenn ein Buch nicht ausgeliehen werden kann ist das ärgerlich, aber fehlende Parkeinnahmen kostet richtig Geld. Deswegen wurde das auch relativ schnell behoben.


    Dort wird es zumindest bemerkt, was HIER nicht der Fall ist. Da wird auch bei globalen Probleme immer auf die Heimatbibliothek verwiesen.

    Gutes Bespiel von heute:

    Es fehlt global die Süddeutsche Zeitung und die NZZ. DAS kann ein Tool erkennen und eine Meldung erzeugen "Momentan liegt die Zeitung xxx nicht vor - wir arbeiten dran".

    Dann melden sich nicht dutzende bei den Heimatbibliotheken, die dann die Onleihe anrufen.

    Oder willst du mir ernsthaft sagen, daß ihr nur reagiert und nicht agiert, wenn zentrale Fehler vorliegen?

    Also erstmal selber vor der eigenen Haustüre kehren, die Onleihe hat KEIN Monitoring was effektiv ist und das schon seit Jahren.


    Es gibt Abläufe, es gibt Monitoring, aber am Ende ist es eben weder die Feuerwehr noch der Notarzt.

    Sollte es ein Monitoring geben, ist es katastrophal aufgesetzt. Der Aufwand bei sowas eine entsprechende Meldung zu erzeugen wäre überschaubar. Das passiert aber immer nur manuell.

    Für den Ausfall von ssl.muenchen.de kann die Onleihe nix, nicht mehr irgendwas beseitigen oder eine Fehlermeldung erstellen (die übrigens zu sehen war z.B. bei deren parkapp).


    Damit kommen wir zum zentralen Punkt zurück: Ja ein Ausfall ist immer ärgerlich und im Fall ssl.muenchen.de ging das recht flott, weil zentrale Dienste davon betroffen sind. Andere Städte haben nur einen eigenen Server für die Bibliothek und da bleibt es eben liegen. In beiden Fällen ist das eben Sache der jeweiligen Städte und es erwartet niemand, daß die Onleihe hier den Admin XY anruft.

  • Mit allem Respekt, applepie17 , Du kennst halt auch nicht alle Fakten, Abläufe und Systeme.

    Es ist immer leicht zu sagen, da gibts was, muss man nur einbauen. KI ... easy peazy. Neues Totschlargument der letzten Jahre.

    Aber in real sind es eben Systeme, die konkret programmiert werden müssen und niemals einfach so umgestellt werden können. Weder mit noch ohne KI.

    WENN das so einfach wäre ... warum ist dann die Amazon Cloud (viel dicker geht es fast nicht) ausgefallen? Ich meine, mit ein bissl KI ...

    gibt schon lange vor Zeiten von KI entsprechende Überwachungstools, die z.B. hängende Prozesse erkennen und Aktionen durchführen können. Die meisten Tools sind auch open source und damit kostenlos.

    ... müsste man doch sehen, wann ein System kurz vor dem Abbrauchen steht?

    Es ist immer leichter zu fordern, als es umzusetzen. Deswegen ist Motzen auch leichter als Machen.

    Freundliche Grüße
    Admin

  • Konkret wenn ssl.muenchen.de nicht mehr funktioniert ist das dann Aufgabe der Stadt München und dort gibt es entsprechende Toools im Einsatz. Die müssen das überwachen und entsprechend beheben. Da hier alles drüber lief, ging das auch recht flott.

    Von flott möchte ich nicht sprechen, zweimal ist das in den letzten Monaten passiert, jedesmal am WE, und jedesmal wurde es am Montag in der Früh gefixt. Warum erst Montag in der Früh? ;)


    Es gibt in irgendeiner Ecke etwas zu verbessern/verändern/anpassen. Deshalb geht in der IT die Arbeit auch nie aus. :)