onleihe:hilfe
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06.03.2026 | Tolino mit Englischer Anzeige für Die Onleihe
Auf den Tolino-Geräten der neuen Generation - solche mit der Version 5.15.245253 - wird die Oberfläche der Onleihe im "Beta-Feature"-Webbrowser auf Englisch angezeigt.
Dies ist unabhängig von der sonstigen Geräte-Einstellung.
Wir sind hierzu bereits mit tolino im Austausch.

  • In allen drei Onleihen, die ich nutze, habe ich bisher die Erfahrung gemacht, dass die Sortierung nach "im Bestand seit" vor allem dazu führt, dass neu angeschaffte Titel ratzfatz über mehr oder weniger lange Zeiträume hinweg vorgemerkt sind und ich eh keine Chance habe, solche Titel zeitnah zu lesen.

    Ich sehe darin das die Suchfunktion in allen regionalen Onleihen sehr beliebt beliebt ist. Warum soll sie dann entfernt werden?


    Diese vielen Vormerkungen führen doch nur dazu, dass weitere Ex. angeschafft werden

    Ja, genau deshalb gibt es ja die öffentlichen Bibliotheken!

  • Ja, genau deshalb gibt es ja die öffentlichen Bibliotheken!

    Das sehe ich ein bisschen anders. Bibliotheken sind nicht dazu da, möglichst viele Menschen möglichst schnell mit dem aktuellen Bestsellern zu versorgen, sondern ein dauerhaft attraktives und vielfältiges Angebot vorzuhalten.

    Wie spitzefeder schon geschrieben hat, werden bei langen Vormerkerlisten häufig weitere Exemplare angeschafft, die nach Abflauen des ersten Interesses dann ein Schattendasein fristen, weil sie eben nicht mehr neu sind und deshalb auch nur noch selten ausgeliehen werden.

    Das führt leider dazu, dass das Angebot weniger weit gefächert wird als es sein könnte - denn statt fünf oder zehn Exemplaren eines Titels könnten von dem selben Geld auch fünf oder zehn unterschiedliche Titel angeschafft werden. Aber jeder Euro kann eben nur ein Mal ausgegeben werden.

    Das heißt nicht, dass ich diese Suchfunktion unnötig finde oder gar dafür plädiere, sie tatsächlich unter den Tisch fallen zu lassen. Ich möchte lediglich dazu anregen, nicht immer nur auf die Neuanschaffungen zu schauen, sondern auch mal zu älteren Titeln zu greifen.

  • Tut mir leid, aber das mit "STRG+Linksklick" wird nicht funktionieren. Die Seite ist wohl im Wesentlichen eine Single-Page-App. Da spielt sich alles in einem Tab ab. Es also gibt es keine Links, die in einem anderen Browser-Tab geöffnet werden. Alles was du als Links wahrnimmst, sind Javascript-Aufrufe, vor allem um Daten nachzuladen.

    Es wird offenbar React als Javascript-Framework eingesetzt. Damit kann die Webseite auch in eine "native" iOS- bzw. Android-App umgewandelt werden (...spart Entwicklungszeit), wobei allerdings die Performance schon kritisch sein kann....

    Eine machbare Anforderung ist es, dass man bei der Rückkehr auf eine Liste wieder an der gleichen Stelle landet und die gleichen Suchparameter weiterhin gesetzt sind.

  • Wenn der Rechtsklick (bzw STRG-Links) nicht funktioniert, bleibt dann wenigstens der Workaround, den Tab vor dem Klick zu duplizieren ("Tab klonen" bei Firefox) , damit die alte Umgebung erhalten bleibt?

  • Das sehe ich ein bisschen anders. Bibliotheken sind nicht dazu da, möglichst viele Menschen möglichst schnell mit dem aktuellen Bestsellern zu versorgen, sondern ein dauerhaft attraktives und vielfältiges Angebot vorzuhalten.

    Absolut richtig. Ich finde es gut und wichtig, dass auch ältere Bücher angeboten werden. Da findet ich oft unerwartete "Lese-Perlen" - gegenüber aktuellen Bestseller, die auch schon mal enttäuschen.

    Aber meine Frage ist: Wenn man nur noch nach Erscheinungsdatum sortieren kann: Wie findet man dann diese "älteren" Neuerwerbungen? Man sieht ja nur noch die neuesten, soeben erschienenen Bücher.

    Also das Sortieren nach Erscheinungsdatum statt nach "im Bestand seit" kommt mir geradezu kontraproduktiv vor, wenn man möchte, dass der gesamte Bestand gleichmäßiger benutzt wird.

    Lange - auch extrem lange - Vorbestellzeiten halte ich dann für akzeptabler.

  • In allen drei Onleihen, die ich nutze, habe ich bisher die Erfahrung gemacht, dass die Sortierung nach "im Bestand seit" vor allem dazu führt, dass neu angeschaffte Titel ratzfatz über mehr oder weniger lange Zeiträume hinweg vorgemerkt sind und ich eh keine Chance habe, solche Titel zeitnah zu lesen.

    Ja, neu angeschaffte Titel sind sehr beliebt. Sie werden sogar von vielen Nutzern gerne "ratzfatz" ausgeliehen und gerne gelesen. Ich finde das gut. Das ist einer der Gründe warum es Büchereien gibt: damit mehr gelesen wird.

    Aber Sie finden das schlecht und begrüßen es, wenn die neu angeschafften Titel nicht mehr so einfach gefunden werden können? Damit die Bücher immer für Sie verfügbar sind und nicht für "die anderen"?

    Vielleicht überdenken Sie Ihre Argumentation nochmal, ich persönlich finde sie eher schwierig.

    Oder gehören Sie zu den Leuten, die in der "echten" Bücherei neue Bücher absichtlich falsch einsortieren, damit keiner sie findet und vor Ihnen ausleihen kann?

    Übrigens ist in allen Onleihen die ich verwenden darf, die maximale Anzahl an Vormerkungen limitiert. Vormerkungen über mehrere Jahre gibt es dadurch gar nicht.
    Mehrere User hier im Forum haben auch schon darauf hingewiesen, dass bei der Onleihe 3.0 jetzt immer die maximale Ausleihfrist fest voreingestellt ist. Genau diese Änderung wird wohl zu deutlich längeren Wartezeiten für alle User führen, weil wahrscheinlich viele User nicht daran denken werden, bereits gelesene Bücher zurückzugeben.

    Ansonsten: Den Rechtsklick vermisse ich auch.

  • Wenn der Rechtsklick (bzw STRG-Links) nicht funktioniert, bleibt dann wenigstens der Workaround, den Tab vor dem Klick zu duplizieren ("Tab klonen" bei Firefox) , damit die alte Umgebung erhalten bleibt?

    Das funktioniert bedingt und hängt davon ab, wie ich eine Ergebnisliste erstelle. Wenn ich über die Suche gehe, im Suchfeld über * alle Titel anzeigen lasse, diese Titel filtere und dann den Tab klone, bleibt die Ergebnisliste erhalten. Wenn ich aber über z.B. die Entdecken-Seite gehe, dort z.B. die Neuzugänge auswähle und filtere, dann den Tab klone, bleibt die Ergebnisliste nicht erhalten.
    So mein Erfahrungswert.

  • Absolut richtig. Ich finde es gut und wichtig, dass auch ältere Bücher angeboten werden. Da findet ich oft unerwartete "Lese-Perlen" - gegenüber aktuellen Bestseller, die auch schon mal enttäuschen.

    Aber meine Frage ist: Wenn man nur noch nach Erscheinungsdatum sortieren kann: Wie findet man dann diese "älteren" Neuerwerbungen? Man sieht ja nur noch die neuesten, soeben erschienenen Bücher.

    Also das Sortieren nach Erscheinungsdatum statt nach "im Bestand seit" kommt mir geradezu kontraproduktiv vor, wenn man möchte, dass der gesamte Bestand gleichmäßiger benutzt wird.

    Lange - auch extrem lange - Vorbestellzeiten halte ich dann für akzeptabler.

    Ja, dass finde ich beides auch. Sowohl den Hinweis von Kakaokau, dass Büchereien ein "dauerhaft attraktives und vielfältiges Angebot" vorhalten sollen, finde ich genau richtig.

    Aber eben auch der Hinweis von creaphup ist korrekt: bei einer Sortierung nach dem Datum der Veröffentlichung fallen "ältere" Neuerwerbungen nicht mehr auf, bzw. sind sie dann versteckt zwischen anderen älteren Büchern.

    Ansonsten nochmal eine Anmerkung, die ich schon weiter oben geschrieben habe:
    Es sind (nach meiner Erfahrung) insbesondere Kinder, die gerne nachschauen, ob der neue Band der Serie XY inzwischen in der Onleihe angekommen ist. Und wenn wir wollen, dass Kinder mehr lesen, dann sollten wir es ihnen als Zielgruppe in der Onleihe auch möglichst einfach machen, die neu angeschafften Bücher zu finden. Und nicht die neuen Bücher zwischen alten verstecken.

  • Lange - auch extrem lange - Vorbestellzeiten halte ich dann für akzeptabler.

    Das Problem der langen Vorbestellzeiten kann man ganz schnell lösen - die Berliner Onleihe z.B. hat irgendwann die Anzahl der möglichen Vormerkungen pro Nutzerkonto drastisch reduziert. Früher konnte man 20 Titel vormerken - nach der Reduzierung auf 5 mögliche Vormerkungen pro Nutzerkonto gab/gibt es nur noch in Ausnahmefällen lange Wartezeiten. Wenn man nur wenige Vormerkungen vornehmen kann, überlegt man sich eben etwas genauer, was man vormerkt und was nicht.

  • Das Problem der langen Vorbestellzeiten kann man ganz schnell lösen - die Berliner Onleihe z.B. hat irgendwann die Anzahl der möglichen Vormerkungen pro Nutzerkonto drastisch reduziert. Früher konnte man 20 Titel vormerken - nach der Reduzierung auf 5 mögliche Vormerkungen pro Nutzerkonto gab/gibt es nur noch in Ausnahmefällen lange Wartezeiten. Wenn man nur wenige Vormerkungen vornehmen kann, überlegt man sich eben etwas genauer, was man vormerkt und was nicht.

    Genau, das ist ja das was ich oben schon geschrieben habe:

    brigens ist in allen Onleihen die ich verwenden darf, die maximale Anzahl an Vormerkungen limitiert. Vormerkungen über mehrere Jahre gibt es dadurch gar nicht."

    Und auch die Anzahl der Vormerkungen pro Buch ist limitiert. Wenn die Anzahl der Vormerkungen für ein Buch einen Grenzwert erreicht hat, sind keine weiteren Vormerkungen mehr möglich. Also jedenfalls in der Onleihe 2.0. Wie das in der Onleihe 3.0 geregelt ist, kann ich nicht sagen.

  • brigens ist in allen Onleihen die ich verwenden darf, die maximale Anzahl an Vormerkungen limitiert. Vormerkungen über mehrere Jahre gibt es dadurch gar nicht."

    Die Anzahl der max. Vormerkungen ist in allen Onleihe limitiert - nur eben in unterschiedlichen Größenordnungen - manche limitieren auf 5, andere auf 10, andere auf 20 ... Selbstverständlich gibt es Onleihen, in denen es Vormerkungen über Jahre hinweg gibt. Wenn deine Onleihen davon nicht betroffen sind, umso besser für dich.

  • Es gibt Einstellunden des Limits auf 999 ... also quasi unendlich (auch wenn ich durch die Wort-Kombo ein paar Mathematiker gekillt habe).
    Wir, divibib, haben uns diese Einstellungen nicht eingemischt.
    Wir schreiben den Bibliotheken auch nicht vor, wie lange physische Medien ausgeliehen werden können.

    Das ist alleine eine Entscheidung der Verbünde oder eben der Bibliotheken gemeinsam in einem Verbund.

    Freundliche Grüße
    Admin

  • Das sehe ich ein bisschen anders. Bibliotheken sind nicht dazu da, möglichst viele Menschen möglichst schnell mit dem aktuellen Bestsellern zu versorgen, sondern ein dauerhaft attraktives und vielfältiges Angebot vorzuhalten.

    Wie spitzefeder schon geschrieben hat, werden bei langen Vormerkerlisten häufig weitere Exemplare angeschafft, die nach Abflauen des ersten Interesses dann ein Schattendasein fristen, weil sie eben nicht mehr neu sind und deshalb auch nur noch selten ausgeliehen werden.

    Meines Wissens - und so wurde es von Euch Mods hier kommuniziert - werden doch in den meisten Fällen die Lizenzen, insbesondere für Neuerscheinungen, auf xx Ausleihen bzw. Vormerkungen limitiert. Wenn also z.B. 50 Vormerkungen vorhanden sind und man demzufolge xx zusätzliche Exemplare anschafft, damit die Leser nicht bis zum St.-Nimmerleins-Tag warten müssen, dann dümpelt da garnichts rum, und wenn der Hauptrun auf diesen Titel vorbei ist, muss die Lizenz ja nicht verlängert werden bzw. nur noch 1 Exemplar im Bestand belassen werden.

    Also dieses Argument kann ich nicht nachvollziehen, dass es dem Leser möglichst schwer gemacht werden soll, neue Bücher zu entdecken. Man wird ein Buch doch nur ausleihen, wenn man das Genre/den Autor/das Thema mag und nicht weil es neu im Bestand ist. Vllt kann man durch das Sichtbarmachen von Neuzugängen auch neue Kunden gewinnen, die sich vorab über die Onleihe informieren bevor sie Mitglied werden.

  • Ein Rechenbeispiel:

    50 Vormerkungen bedeuten bei 3 Wochen Leihfrist ca. 3 1/4 Jahre Wartezeit bei einem Exemplar. Bei drei Exemplaren sind wir immer noch bei mehr als einem Jahr Wartezeit.

    Nehmen wir also an, der Verbund kauft 6 Lizenzen, dann sind wir bei einem guten halben Jahr Wartezeit. Mit 6 K-Lizenzen sind 6x52 Ausleihen = 312 Ausleihen bezahlt und möglich. 50 Leute haben das Buch vorgemerkt, weitere 50 wollen es vielleicht noch später lesen. Macht 200 Ausleihen, die dann noch übrig bleiben. Die verteilen sich relativ gleichmäßig auf die 6 eingekauften Lizenzen, weil die Zuteilung der Vormerkungen immer mit dem nächsten zurückgegebenen Exemplar erfolgt.

    Im Bestand sind also nach etwa einem Jahr 6 Exemplare eines Buches, für das sich im schlimmsten Fall niemand mehr interessiert, weil der Hype nach einem Jahr vorbei ist und sich alle wieder nur für die Neuerscheinungen interessieren.

    Das nur als Hintergrundinfo, nicht als Argument gegen die Sortierung nach Zugangsdatum!

  • Macht 200 Ausleihen, die dann noch übrig bleiben. Die verteilen sich relativ gleichmäßig auf die 6 eingekauften Lizenzen, weil die Zuteilung der Vormerkungen immer mit dem nächsten zurückgegebenen Exemplar erfolgt.

    Ich bin nun leider eher der IT-Dummie, aber ich frage mich, ob es da nicht die Möglichkeit gibt, die Anzahl der Exemplare nach einer gewissen Zeit zu reduzieren, so dass eine zumutbare Wartezeit besteht um eben zu vermeiden, dass wie in diesem Beispiel nach 1 Jahr noch 200 Lizenzen "übrig" bleiben.

    Was bedeutet "K-Lizenz" ? Gibt es noch andere Arten von Lizenzen, vllt auch solche, die dieses Problem beherrschen ?

  • Ich schließe mich mit großer Vehemenz all denen an, die die Sortierung nach Zugangsdatum für eine der wichtigsten Funktionen einer jeden Bücherei halten. Als jahrelanger Onleihe-Nutzer und Schnell- und Vielleser habe ich in den Unterkategorien „Biografien & Erinnerungen“ und „Romane & Erzählungen“ schon alles gelesen, was mich interessiert (das Meiste interessiert mich eh nicht, wenn z.B. insgesamt in allen Genres 200 neue Medien auf einen Rutsch eingestellt werden, sind für mich vielleicht zwei oder drei dabei). Ohne diese Sortierungsmöglichkeit habe ich keinerlei Überblick, was ich schon gelesen habe bzw. was ich schon geliehen und wegen Nichtgefallens wieder zurückgegeben habe, und die Onleihe ist so für mich komplett nutzlos.

    Die Argumente von Kakaokau (Vermeidung von langen Vormerklisten durch „Ich habe was Neues, aber ich sag’s dir nicht, damit der Letzte auch mal der Erste sein kann“, Vermeidung von Mehrfachlizenzen trotz hoher aktueller Nachfrage) kann ich überhaupt nicht nachvollziehen (danke aber trotzdem an Kakaokau für die Mühe, für uns „Ich-will-die-Zugangsdatum-Sortierung-wieder-haben“-Nutzer das Rechenbeispiel zu erstellen):

    Meldet man sich z.B. auf der Homepage seiner lokalen Bücherei an, springt einem für die analogen Medien ja auch sofort der Reiter „Neuerwerbungen“ mit Sortiermöglichkeit nach Datum und Vormerkoption ins Auge, natürlich auch nach dem „first come, first served“-Prinzip und bei großer Nachfrage eben auch mit langen Wartezeiten (oder einer Mehrfachanschaffung) - so war und ist das nun mal Usus im Medienverleih und auch im richtigen Leben in vielen anderen Situationen.

    Dass die divibib sich über die in der Medienverleihbranche seit Jahrzehnten übliche Vorgehensweise der nach Zugangsdatum sortierten bzw. sortierbaren Titel erhebt und Neubestände vor dem interessierten Leser jetzt im hintersten Regal „versteckt“, kann und will ich nicht glauben…