Zukunft von E-Book-Downloads bei der Onleihe 3.0: Werden Downloads für Adobe Digital Editions langfristig weiter unterstützt?

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04.05.2026 | Onleihe 3 - Onleihe-Zugang auf E-Readern von tolino
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  • Hallo zusammen,

    ich habe eine Frage zur bevorstehenden Umstellung der Onleihe 3.0, die einige von uns E-Book-Lesern sicher betrifft. Vielleicht kann jemand weiterhelfen.

    1. Bleibt die Möglichkeit bestehen, E-Books im Adobe Digital Edition Format auf den Computer herunterzuladen? Bisher konnte man die E-Books auf verschiedenen Geräten lesen, und gerade diese Flexibilität schätze ich sehr. Die Downloads ins ADE-Format waren ideal, um E-Books auf unterschiedlichen Readern unabhängig vom Internet zu lesen.


    2. Falls die Downloads eingestellt werden: Bedeutet das, dass wir künftig nur noch über den Browser oder eine App (Android- oder Tolino-App) auf die E-Books zugreifen können? Insbesondere frage ich mich, ob wir am PC dann auf eine ständige Internetverbindung angewiesen sein werden, um unsere Bücher lesen zu können.

    Es wäre super, wenn jemand dazu Infos hätte, ob diese Änderungen kommen und wie die E-Book-Nutzung dann genau aussieht.

    Danke im Voraus für jede Info!

    Liebe Grüße,
    Harald

  • synthese 27. Oktober 2024 um 09:45

    Hat den Titel des Themas von „Zukunft von E-Book-Downloads bei der Onleihe 3.0: Werden Downloads für Adobe Digital Editions weiter unterstützt?“ zu „Zukunft von E-Book-Downloads bei der Onleihe 3.0: Werden Downloads für Adobe Digital Editions langfristig weiter unterstützt?“ geändert.
  • Hier https://hilfe.onleihe.de/timeline-onleihe-3-0/c-3739

    kann man schon jetzt vieles über die onleihe 3.0 nachlesen.

    In Dresden hat die 3.0 bereits gestartet.

    Die befürchtete Einschränkung, dass man nur noch mit einem Gerät liest, vermute ich nicht.
    Es gab mal eine erste Online-Infoveranstaltung für Mitarbeiter von Bibliotheken, da war davon nicht auszugehen.

    Unsere Region wird im Sommer 25 umgestellt, deshalb beschäftigen mich derzeit andere Bereiche.

  • 1. Bleibt die Möglichkeit bestehen, E-Books im Adobe Digital Edition Format auf den Computer herunterzuladen? Bisher konnte man die E-Books auf verschiedenen Geräten lesen, und gerade diese Flexibilität schätze ich sehr. Die Downloads ins ADE-Format waren ideal, um E-Books auf unterschiedlichen Readern unabhängig vom Internet zu lesen.

    Die Flexibilität des Offline-Lesens auf mehreren Geräten ist schon lange da (auch in der Onleihe 2.0 und unabhängig von Adobe-Downloads): Onleihe:Reader, Onleihe-App, eReader von Tolino und Pocketbook u.a.) - dazu wird der Download mit LCP/Care-DRM genutzt. Weiteres dazu steht in der Onleihe-Hilfe.
    Diese Flexibilität bietet auch die Onleihe 3.0.
    Ja, auch das Adobe-DRM wird weiterhin angeboten. Langfristig will man sich aber von Adobe-lösen (steht auch irgendwo in der Onleihe-Hilfe). Für die meisten eBooks braucht man das bereits jetzt schon nicht mehr.

    2. Falls die Downloads eingestellt werden: Bedeutet das, dass wir künftig nur noch über den Browser oder eine App (Android- oder Tolino-App) auf die E-Books zugreifen können? Insbesondere frage ich mich, ob wir am PC dann auf eine ständige Internetverbindung angewiesen sein werden, um unsere Bücher lesen zu können.

    Auch das Lesen am PC im Browser (Onleihe:Reader) und die Onleihe-App ermöglichen das Lesen offline. (Die Tolino-App kann schon seit Jahren mangels DRM-Unterstützung nicht mehr für die Onleihe genutzt werden.)
    Du brauchst weder jetzt noch in Zukunft zum Lesen eine ständige Internetverbindung. Die brauchst du weiterhin nur für den Download von Titeln. Danach kann (seit Jahren und in Zukunft) alles offline gelesen werden - unabhängig davon, mit welchem DRM ein Titel verschlüsselt ist.

    In der Onleihe-Hilfe stehen viele Infos dazu, auf welchen Geräte und wie man die Onleihe nutzen kann. Die bisherigen Nutzungsmöglichkeiten bleiben beim Umstieg von Onleihe 2.0 auf Onleihe 3.0. erhalten; mit der Onleihe 3.0 kommen Funktionen hinzu.

    Einmal editiert, zuletzt von spitzefeder (27. Oktober 2024 um 11:21) aus folgendem Grund: Ergänzungen

  • Vielen Dank für die Antwort! Tatsächlich habe ich in den FAQs auch gelesen, dass langfristig die Unterstützung für Adobe Digital Editions beendet werden soll, angeblich aus dem Grund, dass nur noch wenige Geräte dies unterstützen – was allerdings nicht der Fall ist. Damit würde leider auch beispielsweise die Unterstützung für die App PocketBook und TTS unter Android entfallen, was einen großen Nachteil darstellen würde. Zudem würden viele ältere Ebook-Reader dadurch ebenfalls nicht mehr unterstützt.

    Generell (wenn auch ein anderes Thema) ist es problematisch, dass die Onleihe-App keinerlei TTS-Unterstützung bietet und dadurch Menschen mit Sehbeeinträchtigungen, kognitiven Einschränkungen oder Dyslexie ausgeschlossen werden. Es wäre wünschenswert, wenn dies berücksichtigt werden könnte, denn es ist eigentlich nicht mehr zeitgemäß, dass eine Reader-App ohne TTS-Funktion auskommt. Alternative Apps wie Aldiko oder PocketBook bieten dank ADE diese Funktion an.

    Ich fürchte dass die Nutzungsmöglichkeiten durch die Umstellung weiter eingeschränkt werden könnten. Die geplanten Änderungen deuten dies meiner Ansicht nach an.

  • Damit würde leider auch beispielsweise die Unterstützung für die App PocketBook und TTS unter Android entfallen, was einen großen Nachteil darstellen würde.

    Wie ich schon schrieb ... neue Funktionen kommen hinzu.
    Hier ein Zitat aus den FAQ der Divibib zur neuen Onleihe 3.0 (unter "Features und Funktionen":

    Zitat

    Neue Reader-/Player-Optik inklusive Vorlesefunktion der Geräte und Browser

    Wann das kommt, weiß ich nicht; aktuell kann ich diese Funktion in der Onleihe Dresden noch nicht finden. Man kann das in Ruhe abwarten, denke ich - und: die Onleihe wird sich langfristig von Adobe-DRM lösen. Da wird nichts überstürzt.
    Langfristig bedeutet langfristig und nicht mittelfristig oder kurzfristig.

    Auch hier das Zitat aus den Divibib-FAQ:

    Zitat

    Adobe-DRM wird vorerst weiterhin unterstützt. Wir möchten uns davon jedoch langfristig lösen, zumal auch die Nutzung dieses DRMs nachlässt.

  • Der Grund dürfte in erster Linie finanzieller Natur sein, da für die Nutzung von ADE m.W. Gebühren anfallen. Dafür bietet ADE ein wesentlich komfortableres Lesen. Von dem Hin und Her mit dem "Beta-Leseerlebnis" mal ganz abgesehen. ADE hat seine Daseinsberechtigung, wie man jetzt auch wieder sieht; also bitte, auf jeden Fall beibehalten, sonst pasiert damit, was auch mit dem RSS-feed geschah, der ja angeblich auch nicht mehr genutzt wurde. Insofern finde ich die Wortwahl "zumal auch" bezeichnend.

  • Dafür bietet ADE ein wesentlich komfortableres Lesen. Von dem Hin und Her mit dem "Beta-Leseerlebnis" mal ganz abgesehen.

    Großes Fragezeichen. Meinst Du das Lesen im Programm ADE auf dem PC? Stimmt schon, wenn man auf dem PC lesen will, dann ist ADE ganz komfortabel - aber primär geht es doch eigentlich darum, mittels ADE oder auf anderem Weg das heruntergeladene EBook vom PC auf den Reader zu bringen. Und wie komfortabel dort das Lesen ist, hat m.W. mit ADE im Wortsinne nichts zu tun, oder irre ich mich da? Entscheidend ist doch, dass das Herunterladen auf dem Weg über ADE eben bei weitem nicht immer klappt und zu Umwegen zwingt.

    Die Sache mit dem "Beta-Leseerlebnis" habe ich immer für ein Tolino-Problem gehalten. Da ich aber selbst keinen Tolino habe, hat sie mich nicht gekümmert.

  • Entscheidend ist doch, dass das Herunterladen auf dem Weg über ADE eben bei weitem nicht immer klappt und zu Umwegen zwingt.

    So ist es. U.a wegen der Probleme mit ADE und rund um das Adobe-DRM herum sind die meisten deutschen Verlage mittlerweile dazu übergegangen, das Adobe-DRM nur noch selten einzusetzen (statt dessen wird 'weiches' DRM genutzt - Wasserzeichen). Im Leihbetrieb braucht es aber ein DRM, deshalb sind alle Titel u.a. der Onleihe mit DRM verschlüsselt. Die meisten Titel mit beiden DRMs (Care-DRM und Adobe-DRM); einige wenige, z.B. englischsprachige Titel eines bestimmten Lieferanten, dürfen aus rechtlichen Gründen nur mit Adobe-DRM verschlüsselt werden.

    Care-DRM: Das Beta-Erlebnis ist eine Tolino-Unzulänglichkeit (Fehlprogrammierung seitens Tolino) und hat nichts mit der Qualität des Care-DRMs an sich zu tun.
    Pocketbook hat seine eReader-Software deutlich besser programmiert als Tolino; deshalb kann man auf Pocketbook-eReadern Titel mit Care-DRM sehr gut lesen.

    Ich lese auf meinen Tolinos die Titel der Onleihe mit Care-DRM ziemlich störungsfrei. Das Beta-Leseerlebnis braucht man für die meisten Titel nicht zu aktivieren.

    Für das Lesen am PC (z.B. Zeitungen/Zeitschriften) nutze ich den Onleihe:Reader (Lesen im Browser; funktioniert auch offline). ADE mit all seinen Macken (z.B. den ganzen Autorisierungsproblemen) brauche ich überhaupt nicht.

    Einmal editiert, zuletzt von spitzefeder (2. November 2024 um 21:06) aus folgendem Grund: Ergänzungen

  • Die Aussage der Divib GmbH, dass die Nutzung von Adobe Digital Editions (ADE) nachlasse, ist für mich nicht nachvollziehbar und entbehrt fundierter Faktenbasis. ADE ist international die am weitesten verbreitete Plattform für digitales Medienmanagement und Loyalty Management und wird weltweit von zahlreichen Bibliotheken und Bildungseinrichtungen eingesetzt. Diese Behauptung widerspricht der aktuellen Realität und steht im Gegensatz zur breiten Nutzung und Unterstützung durch eine Vielzahl an Geräten und Anwendungen. Genauer gesagt, existieren acht verschiedene Hersteller und 5 Apps auf den Plattformen Android und iOS, die die Nutzung von ADE ermöglichen. Gerade die Funktionen, die durch diese Apps auf den genannten Plattformen bereitgestellt werden, bieten einen erheblichen Mehrwert, der sowohl gegenüber der veralteten Online-App 2.0 als auch gegenüber der neuen Online-App 3.0 heraussticht.

    Die Funktionsvielfalt der ADE-unterstützenden Apps ist umfassend und schließt wesentliche Features ein, die in der Online-App fehlen. Hierzu zählen die Möglichkeit, im Dokument zu suchen, Notizen und Markierungen zu teilen, Textteile in Wörterbüchern nachzuschlagen, Übersetzungsfunktionen wie DeepL oder Google Übersetzer zu nutzen, Begriffe in Wikipedia zu recherchieren, Zitate über Readwise zu teilen und Texte mittels Text-to-Speech (TTS) vorlesen zu lassen. Besonders die Vorlesefunktion ist für viele Nutzer von zentraler Bedeutung. Menschen mit Sehbehinderung, ältere Menschen oder Personen mit sprachlichen und kognitiven Einschränkungen sind auf diese Vorlesefunktion angewiesen, um Texte barrierefrei konsumieren zu können. Diese Zielgruppen profitieren also erheblich von Geräten und Apps, die Adobe Digital Editions unterstützen. Die aktuelle Online-App hingegen weist eine Funktionalität auf, die bestenfalls als basal und in vielerlei Hinsicht nicht mehr zeitgemäß bezeichnet werden kann.

    In Anbetracht der Tatsache, dass Menschen mit spezifischen Bedürfnissen durch den eingeschränkten Funktionsumfang der Online-App von der kulturellen Teilhabe und der intensiveren Nutzung digitaler Texte ausgeschlossen werden, besteht dringender Handlungsbedarf. Die Online-App muss dringend weiterentwickelt werden, um eine umfassende und sinnvolle Nutzung digitaler Texte zu ermöglichen. Dazu gehört nicht nur das Lesen, sondern auch das Arbeiten mit und der tiefere Umgang mit den Texten. Andernfalls bleibt die Argumentation für die Einschränkungen der Online-App wenig überzeugend.

    Diese Umstände werfen Fragen nach den eigentlichen Gründen hinter der Umstellung und der angekündigten langfristigen Abschaltung von ADE auf. Die Vermutung liegt nahe, dass es hierbei weniger um eine tatsächliche Nachfrageregelung als vielmehr um eine Einschränkung der Nutzungsfreiheit der Anwender geht. Möglich ist, dass die Divib GmbH mit der Einschränkung verhindern möchte, dass E-Books die Online-App verlassen und dadurch „verloren“ gehen. Auch eine Beschränkung auf weniger Geräte, um die Nutzung gezielter zu kontrollieren, scheint denkbar. Eine solche Einschränkung der Gerätekompatibilität könnte nicht nur die Nutzungsmöglichkeiten für Anwender, sondern auch die Zufriedenheit der Verlage und Gerätehersteller beeinflussen, die möglicherweise eine gesteigerte Kontrolle und Sicherheit begrüßen.

    Solange die Online-App nicht die Funktionen und die Flexibilität bietet, die von Adobe Digital Editions gewährleistet wird, muss ADE weiterhin als Alternative bestehen bleiben. Der Zugang zu digitalen Texten und deren komfortabler Nutzung sollte an den Interessen und Bedürfnissen der Nutzer orientiert sein und nicht an potenziellen Vorteilen für Hersteller oder Verlage. Eine moderne, barrierefreie und vielseitig einsetzbare App ist daher nicht nur ein Wunsch, sondern eine notwendige Voraussetzung für eine zukunftsfähige digitale Lesekultur.

  • Die Aussage der Divib GmbH, dass die Nutzung von Adobe Digital Editions (ADE) nachlasse, ist für mich nicht nachvollziehbar und entbehrt fundierter Faktenbasis.

    Es geht nicht um ADE (das ist nur eine Anwendungssoftware). Es geht um das Adobe-DRM. Das Lesen von Adobe-DRM-geschützten Inhalten ist auf vielen eReadern ohne ADE möglich; ebenfalls in Apps, die mit dem Adobe-DRM umgehen können (z.B. die Pocketbook-App, Bluefire ...).
    Die Divibib hat ganz genaue Zahlen, was DRM-Downloads der Onleihe betrifft (schon allein deshalb, weil dafür gezahlt wird), und nur um diese Zahlen geht es hier. Es geht nicht um die weltweite Nutzung des Adobe-DRMs; es geht um die Nutzung des Adobe-DRMs in der Onleihe. Da kann die Divibib aufgrund der Downloads genau sagen, ob die Nutzung nachlässt oder nicht:

    Wie sehen also, dass Moby Dick soundso oft mit Adobe genutzt wurde, weil Adobe genau DAFÜR Geld bekommt.

    Wieso ist das in deinen Augen keine fundierte Faktenbasis?

  • Die Aussage der Divib GmbH, dass die Nutzung von Adobe Digital Editions (ADE) nachlasse, ist für mich nicht nachvollziehbar und entbehrt fundierter Faktenbasis.


    Das Adobe-DRM wird übrigens auch von Google Play Bücher verwendet. Wenn man E-Books herunterladen und auf einem externen Reader laden will, bekommt man eine acsm-Datei. Ich nehme mal stark an das Google weltweit nicht beabsichtigt auf das Care der Divibib aus Kostengründen zu wechseln.

  • Das Adobe-DRM wird übrigens auch von Google Play Bücher verwendet. Wenn man E-Books herunterladen und auf einem externen Reader laden will, bekommt man eine acsm-Datei. Ich nehme mal stark an das Google weltweit nicht beabsichtigt auf das Care der Divibib aus Kostengründen zu wechseln.

    Und was hat die Aussage der Divibib mit Google Play Büchern zu tun? Es geht um Downloads der Onleihe. Und da hat die Divibib genaue Zahlen, u.a. für Adobe-Downloads, um die es hier geht.
    Auch wenn noch tausend Leute schreiben, wo oder von wem das Adobe-DRM Onleihe-unabhängig verwendet wird: Das ist völlig irrelevant bzgl. der Onleihe. Es geht um die Nutzung des Adobe-DRMs seitens Onleihe-Nutzer*innen, wenn sie aus der Onleihe Titel mit Adobe-DRM herunterladen/nutzen. Um nichts anderes.

    Da die deutschen Verlage die meisten Bücher mittlerweile mit Wasserzeichen versehen und nicht mehr mit dem Adobe-DRM verschlüsseln, hat natürlich auch die allgemeine Nutzung des Adobe-DRM nachgelassen. Wie z.B. auch beim Konkurrenz-Anbieter Overdrive. Die Libby-App nutzt ebenfalls kein Adobe-DRM (die Overdrive-App, die das Adobe-DRM noch genutzt hat, wurde eingestampft) - das mal nur so nebenbei.

    2 Mal editiert, zuletzt von spitzefeder (3. November 2024 um 20:42) aus folgendem Grund: Ergänzungen

  • Und wenn ich an die vielen Probleme zurückdenke, die hier im Forum mit ADE gemeldet wurden, bin ich heilfroh über CARE, das im Allgemeinen wesentlich problemloser läuft.

    Das soll ADE-Fans nicht davon abhalten, weiter damit zu lesen - momentan sehe ich persönlich noch kein Ende der ADE-Nutzung bei der Onleihe. CARE erleichtert aber vielen die Nutzung der eBooks aus der Onleihe.

    Einmal editiert, zuletzt von Kakaokau (3. November 2024 um 21:34)

  • Es geht nicht um ADE (das ist nur eine Anwendungssoftware). Es geht um das Adobe-DRM. Das Lesen von Adobe-DRM-geschützten Inhalten ist auf vielen eReadern ohne ADE möglich; ebenfalls in Apps, die mit dem Adobe-DRM umgehen können (z.B. die Pocketbook-App, Bluefire ...).
    Die Divibib hat ganz genaue Zahlen, was DRM-Downloads der Onleihe betrifft (schon allein deshalb, weil dafür gezahlt wird), und nur um diese Zahlen geht es hier. Es geht nicht um die weltweite Nutzung des Adobe-DRMs; es geht um die Nutzung des Adobe-DRMs in der Onleihe. Da kann die Divibib aufgrund der Downloads genau sagen, ob die Nutzung nachlässt oder nicht:

    Wieso ist das in deinen Augen keine fundierte Faktenbasis?

    Ohne die Offenlegung konkreter Nutzungsstatistiken von Adobe Digital Editions (ADE) und dem CARE Digital Rights Management (DRM) durch die Divib GmbH bleibt jede Aussage über deren tatsächliche Nutzung unbelegt. Transparente Daten sind essenziell, um fundierte Aussagen treffen zu können.

    Und zu einem weiteren Post:

    Overdrive verwendet sehr wohl ADE.

  • Und zu einem weiteren Post:

    Overdrive verwendet sehr wohl ADE.

    Overdrive verwendet das Adobe-DRM (ADE ist etwas anderes). Ich habe nirgendwo geschrieben, Overdrive nutze kein DRM!
    Ich habe geschrieben, dass auch dort die Nutzung des Adobe-DRMs nachlässt! Das ist inhaltlich etwas völlig anderes.

    ADE ist einfach nur eine Software, mit der du Adobe-DRM-verschlüsselte Titel lesen kannst. ADE ist nicht das Adobe-DRM!

    Ohne die Offenlegung konkreter Nutzungsstatistiken von Adobe Digital Editions (ADE) und dem CARE Digital Rights Management (DRM) durch die Divib GmbH bleibt jede Aussage über deren tatsächliche Nutzung unbelegt.

    Du verwechselst immer noch ADE (= Software, die das Adobe-DRM nutzten kann) mit Adobe-DRM (verbunden mit der Adobe-ID).
    ADE ist kein DRM! Es geht um die Nutzung des Adobe-DRMs, nicht um die Nutzung von ADE.
    Viele Nutzer*innen (nicht nur der Onleihe) verwenden ADE überhaupt nicht für Adobe-DRM-Downloads! Ich nutze Onleihe und Overdrive seit Jahren und verwende ADE nicht. Trotzdem nutze ich das Adobe-DRM, wenn ich z.B. *.acsm-Dateien direkt auf meinen eReadern oder in der Pocketbook-App öffne. Ohne ADE. Wenn du den Weg der Nutzung ohne ADE nicht kennst, ist das dein Problem.

    Nutzungsstatistiken von ADE willst du? Die hat die Divibib nicht. Selbst wenn ich eine *.acsm auf meinen Laptop downloade, weiß die Divibib nicht, ob ich sie mit ADE öffne oder sonstwie damit verfahre ;) .
    Downloads mit ADE bilden nur einen Teilbereich der Downloads mit Adobe-DRM.

    Es gibt in der Onleihe das Care-DRM und das Adobe-DRM. DRM steht in beiden Fällen für "Digital Rights Management".
    ADE ist kein "Digital Rights Management".

    Wie willst du korrekt über die Verwendung des Adobe-DRMs diskutieren, wenn du das Adobe-DRM mit ADE verwechselst?

    Einmal editiert, zuletzt von spitzefeder (3. November 2024 um 23:58)

  • 1. Bleibt die Möglichkeit bestehen, E-Books im Adobe Digital Edition Format auf den Computer herunterzuladen? Bisher konnte man die E-Books auf verschiedenen Geräten lesen, und gerade diese Flexibilität schätze ich sehr.

    Ja, die bleibt ersteinmal weiterhin bestehen. "Langfristig" bedeutet nicht "nur noch ein paar Wochen oder Monate".
    Wie auch schon einige Male erwähnt wurde ist ADE (Adobe Digital Editions) nicht gleichzusetzen mit dem "Adobe DRM".

    Die Downloads ins ADE-Format waren ideal, um E-Books auf unterschiedlichen Readern unabhängig vom Internet zu lesen.

    Ideal meinetwegen, obwohl das "gusto" ist, aber nicht die einzige. Aktuell bieten wir zwei DRM-Systeme an. Also mehr Flexibilität als vorher.

    2. Falls die Downloads eingestellt werden:

    Nein, werden Sie nicht. Du beziehst Dich sehr fixiert auf eine Dir wichtige Funtkion. Das ist grundsätzlich zwar verständlich, aber das bedeutet nicht, dass es die einzige Option ist, nur weil Dir ad hoc keine andere bekannt ist.
    Was Du meinst ist "Falls die Downloads mit ADE (oder dem Adobe DRM) eingestellt werden" ... aber wie gesagt, langfristig ist das geplant, aber wir beobachten die Zahlen und entscheiden das nicht aus dem hohlen Bauch heraus, auch wenn uns das immer wieder vorgeworfen wird.

    Bedeutet das, dass wir künftig nur noch über den Browser oder eine App (Android- oder Tolino-App) auf die E-Books zugreifen können?

    Kurze Rückfrage aus Neugier - wie macht es denn Kindle?

    Insbesondere frage ich mich, ob wir am PC dann auf eine ständige Internetverbindung angewiesen sein werden, um unsere Bücher lesen zu können.

    Nein, wirst Du nicht. Sowohl mit ADE als auch mit dem LCP/Care kann man am PC lesen, auch wenn man offline ist.
    Irgendwo im Ablauf, muss man ins Netz, klar, denn man muss das Medium ja runterladen.
    Im Grunde läuft es aus nach meinem Verständnis darauf hinaus, dass Du ADE besser findest, als unsere Reader und hier müssen wir, divibib, einfach schauen, dass wir Verbesserungen aufnehmen, wo immer das sinnvoll ist.

    Es wäre super, wenn jemand dazu Infos hätte, ob diese Änderungen kommen und wie die E-Book-Nutzung dann genau aussieht.

    Es gibt hierzu noch keine konkreten Informationen. Wie gesagt, formal ist es einfach so, dass wir irgendwann das Adobe DRM nicht mehr anbieten und unsere Medien dann nicht mehr mit dem Adobe DRM nutzbar sind. Der Rest bleibt, wie jetzt auch ... zuzüglich einiger Verbesserungen bis dahin. ;)

    Aber Adobe wird nicht mehr überall einfach so voll unterstützt, wie z.B. auch jetzt schon in der Tolino-App.
    Strömungen in diese Richtung gibt es also nicht nur bei uns, auch schon bei Tolino und sofern ich es richtig erinnere, kann man die Adobe ID nicht mehr in den neuen Tolinos eintragen, aber eben per PC übertragen.

    Lange Rede, kurzer Sinn. Ja, es ist der Plan, das Adobe DRM nicht mehr anzubieten, aber weder gibt es einen konkreten Termin, noch wird das in den nächsten Monaten passieren. Ich rechne da ehrlich gesagt nichtmal in 2025 mit. Wir müssten es so oder so auch entsprechend ankündigen.

    Freundliche Grüße
    Admin

  • Großes Fragezeichen. Meinst Du das Lesen im Programm ADE auf dem PC? Stimmt schon, wenn man auf dem PC lesen will, dann ist ADE ganz komfortabel - aber primär geht es doch eigentlich darum, mittels ADE oder auf anderem Weg das heruntergeladene EBook vom PC auf den Reader zu bringen. Und wie komfortabel dort das Lesen ist, hat m.W. mit ADE im Wortsinne nichts zu tun, oder irre ich mich da? Entscheidend ist doch, dass das Herunterladen auf dem Weg über ADE eben bei weitem nicht immer klappt und zu Umwegen zwingt.

    Die Sache mit dem "Beta-Leseerlebnis" habe ich immer für ein Tolino-Problem gehalten. Da ich aber selbst keinen Tolino habe, hat sie mich nicht gekümmert.

    Nein, ich rede von der Übertragung vom PC auf den - in meinem Falle Tolino - Reader. Ich suche niiie im reader nach e-books; das ist mir viel zu beschwerlich, sondern stöbere ganz komfortable in der web-onleihe. Dann übertrage ich das gewünschte e-book mit genau 3 Klicks auf meinen Tolino. Ich habe noch nie Probleme damit gehabt und das der Lesekomfort ist M.M. auch besser und schneller.

  • Nein, ich rede von der Übertragung vom PC auf den - in meinem Falle Tolino - Reader. Ich suche niiie im reader nach e-books; das ist mir viel zu beschwerlich, sondern stöbere ganz komfortable in der web-onleihe. Dann übertrage ich das gewünschte e-book mit genau 3 Klicks auf meinen Tolino. Ich habe noch nie Probleme damit gehabt und das der Lesekomfort ist M.M. auch besser und schneller.

    Wenn bei Dir jedes, auch neu erschienene, EBook aus der Onleihe nach der Übertragung von ADE auf den Reader tatsächlich dort lesbar ist, ist das hoch erfreulich. Bei mir ist es eben nicht so, und die Tricks aus der Onleihe-Hilfe zeigen mir, dass es oft nicht so ist. Welche ADE-Version benutzt Du?

    Wieso der Lesekomfort auf dem Reader davon abhängig sein soll, auf welchem Weg das Buch übertragen wurde, ist mir rätselhaft.

  • Overdrive verwendet das Adobe-DRM (ADE ist etwas anderes). Ich habe nirgendwo geschrieben, Overdrive nutze kein DRM!
    Ich habe geschrieben, dass auch dort die Nutzung des Adobe-DRMs nachlässt! Das ist inhaltlich etwas völlig anderes.

    Das interessiert mich jetzt: was bedeutet das genau? Sind manche Overdrive-Titel mit anderem DRM versehen - und wie würde man das merken? Wie bringt man gegebenenfalls solche Titel auf den Reader? Oder ist das genau nur der Weg über Libby und damit eben nicht über einen vernünftigen Reader?