Eboook-Reader-Kauf steht an, was ist aktuell zu beachten

04.05.2021 | Wartung des :userforums
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onleihe:hilfe
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  • Wenn die Bücher erstmal drauf sind ist es auch kein Problem, nur wie oben beschrieben ist ihr der Prozess des Suchens, Ausleihens und Ladens von Büchern aus der Onleihe zu kompliziert und langwierig. Auf ihrem (normalen) Tablet mit Onleihe-App geht das alles einfacher und schneller. Es ist auch schon ihr vierter Androide.


    Wie macht deine Mutter das, sucht und leiht sie Bücher über die Reader-Onleihe aus, oder nutzt sie dazu noch ein weiteres Gerät?

    Meine Mutter Hat noch keinen eigenen eReader. Im Augenblick nutzt sie leihweise einen Kindle meines Bruders (der hat leider kein Onleihe-kompatibles Gerät). Damals wollten wir ihr eigentlich ein Tablet schenken; aber beim Ausprobieren stellte sich heraus: diese Dinger sind viel zu (reaktions-)schnell für sie. Ihre Feinmotorik ist nicht mehr so gut, ihre Augen sind es auch nicht mehr...

    Während meines Aufenthaltes hatte sie meinen Shine 3. Das Suchen/Ausleihen/Laden war kein Problem. Suchen = Sparte Mundart & Humor anwählen, Seite für Seite durchblättern (Stift, nicht per Finger) oder Autorennamen eingeben. Rest problemlos (aber mein Gerät macht ja auch keine Probleme). Gerade die Trägheit des Browsers war in diesem Fall das Plus; ebenso die Struktur der eReader-Onleihe (die ich nur im Notfall nutze - ich leihe am PC aus und brauche möglichst viele Filter). Einzig die Displaygröße hat nicht hingehauen (wegen der teilweise sehr kleinen Schrift, deren Größe man an den Punkten auch nicht ändern kann. Im Text selbst ist es dann ja kein Problem.

    Auch beim Blättern ist ihr das Verzögerte entgegengekommen. Alles, was schnell wechselt, macht ihr ebenso schnell Kopfschmerzen.

    Der Kindle ist ihr auch etwas zu schnell :D . Um etwas anderes kümmern wir uns, wenn ich wieder hinkann.


    Ein anderes Gerät hat/will sie nicht. Nicht mal ein Smartphone (viel zu schnell). Sie kommt mit ihrem Seniorenhandy gut klar, durch dessen Menüstruktur sie sich auf ihre eigene Art bewegt - hier fünfmal tippen, dann dreimal auf die Runtertaste, dann dort zweimal... und dann ist die gewünschte Gesprächsteilnehmer:in dran. Die eReader-Onleihe kann man übrigens ähnlich bedienen, haben wir festgestellt.

    Fazit: Was für den einen ein Manko ist, kann für die andere ein Vorteil sein...

  • Ich schätze an meinem Reader dass er recht klein und leicht ist.

    Die eInk-Tablets sind genauso klein und leicht. Du scheinst dir darunter normale Tablets vorzustellen, die nur ein anderes Display haben. Es sind aber tatsächlich einfach Reader mit etwas mehr Rechenpower, auf denen deshalb ein aktuelles Android laufen kann.


    Wenn man natürlich noch irgendwie ein Abo bei einer Tageszeitung hat oder noch Streamingdienste und der gleichen nutzen möchte oder damit auch im Internet surfen will (geht das mit dem eink display vernünftig?) dann kann sowas schon eher interessant sein.

    Gerade dann nicht. Mein eInk-Tablet hat 6", darauf Zeitung zu lesen fände ich ausgeprägt masochistisch :D Es gibt allerdings auch größere bis zu 13".


    Und Filme schauen in schwarz-weiß? Auf eInk? =O


    Die Geräte sind zum Lesen gedacht. Die besseren auch zum Redigieren, Schreiben und Zeichnen. Filme schauen und Surfen macht auf eInk absolut keinen Sinn. Wer das will, sollte ein normales Tablet kaufen.


    Es ist halt irgendwie so ein Kompromiss zwischen EReader und Tablet der bei den größeren Geräten dann schon auch preislich zu Buche schlägt.

    Ein Kompromiss wäre es, wenn man die zusätzlichen Möglichkeiten mit Nachteilen an anderer Stelle erkauft hätte. Aber welche Nachteile siehst du hier? Nichtmal die Akkudauer ist schlechter als bei meinem Pocketbook. Und die Onleihe-Hörbücher laufen auf gar keinem Reader.


    Teurer sind auch nur die mit Wacom-Funktionalität (die allerdings toll ist - noch was, das kein herkömmlicher Reader bietet, soweit ich weiß), die ohne liegen mit herkömmlichen Readern etwa gleichauf. Mein kleines Boox hat 150 Euro gekostet (Sonderangebot, regulär 180 oder so).

  • Mein kleines Boox hat 150 Euro gekostet (Sonderangebot, regulär 180 oder so).

    Und mein kleiner Shine 3 hat 89 Euro gekostet (regulär 119). Das ist ein für mich gravierender Unterschied zum Boox Poke 2 ;)


    Michael Sonntag hat im Februar hier einen Beitrag zum Boox Air und Note 3 geschrieben:

    --> https://papierlos-lesen.de/ony…test-und-vergleich-69598/

    Finde ich ganz interessant (für mich aber viiiiiel zu teuer).


    (O-Ton meine Mutter: "Wenn man alt ist, möchte man seine restliche Zeit nicht damit verbringen, auf irgendwelche Geräte zu warten")

    Auch da wieder ein Unterschied: alt und relativ fit ist etwas anderes als alt und in mancherlei Hinsicht sehr eingeschränkt (physisch).

    Wer von der Schnelligkeit Kopfschmerzen und Übelkeit bekommt, für den ist Schnelligkeit die Zeitverschwendung, nicht das Warten :)

    (Wobei sich das Warten bei meinem Shine 3 auf Bruchteile von Sekunden (beim Blättern z.B.) oder Sekunden beschränkt. Gerechnet auf die zu erwartende Restlaufzeit nicht so sehr gravierend...). Ach ja - Muttern lädt proTag nicht 10 Bücher runter :D (sondern, wenn es hochkommt, vielleicht 2 im Monat).

  • Und mein kleiner Shine 3 hat 89 Euro gekostet (regulär 119). Das ist ein für mich gravierender Unterschied zum Boox Poke 2

    Mit den Preisen der Tolinos kenne ich mich nicht aus, aber wenn die einigermaßen vergleichbar sind (Bluetooth, USB-C, Audiofunktionen, Smartlight), dann ist das sehr günstig und könnte auch ein Grund sein, weswegen es mehr Tolinos als Pocketbooks gibt.


    Bei den Pocketbooks ist der Poke am ehesten mit dem Touch HD3 für 160 Euro vergleichbar. Da nimmt es sich preislich nicht viel.


    Auch da wieder ein Unterschied: alt und relativ fit ist etwas anderes als alt und in mancherlei Hinsicht sehr eingeschränkt (physisch).

    Genau, deshalb hatte ich dir auch zugestimmt ;)

  • Mit den Preisen der Tolinos kenne ich mich nicht aus, aber wenn die einigermaßen vergleichbar sind (Bluetooth, USB-C, Audiofunktionen, Smartlight)

    Audio, Bluetooth, USB-C: nein. Smartlight: ja :) - und da ich nur das Letztgenannte brauche (wobei ich zu USB-C auch nicht Nein sagen würde, dann bräuchte ich kein zusätzliches Ladekabel mitzu'schleppen'), bin ich ganz froh, wenn ich die anderen Sachen nicht bezahlen muss.

    Audios höre ich ausschließlich über die App(s)/Smartphone.

  • Ich finde die eInk Tablets ebenfalls interessant. Zum einen als eReader, darüber hinaus aber auch zum Lesen von längeren Texten im Browser. Das könnte mir gefallen. Evtl. auch mal zum Schreiben einer Email. Und ganz sicher zum Lesen und Schreiben hier im Forum :D. Da wäre mir und meinen Augen eInk um Klassen lieber als Smartphone oder Laptop. :love:

    Da es sie inzw. mit aktuellem Android und bezahlbar gibt, stellen sie für mich eine echte Alternative zum eReader dar. (Für die allerersten Schritte würde ich allerdings jedem zu einem bereits vorhandenen Gerät raten, selbst wenn dies nur ein Smartphone ist. Oder zu einem Leihreader der Bibliothek.)

  • Es gibt allerdings auch größere bis zu 13".


    Und Filme schauen in schwarz-weiß? Auf eInk?

    Ich hatte mich jetzt eher auf die größeren bezogen, weil ich wie gesagt für mich persönlich bei den kleineren nicht so den Mehrwert sehe in der Nutzung. Mit Streaming meinte ich in dem Fall Musik, da hab ich mich unpräzise ausgedrückt.

    Ein Kompromiss wäre es, wenn man die zusätzlichen Möglichkeiten mit Nachteilen an anderer Stelle erkauft hätte. Aber welche Nachteile siehst du hier?

    Beim kleinen Tablet ist es wohl recht ebenbürtig, als ich geschaut hatte war aber das genannte 6" nicht mehr erhältlich. Ob es ein neueres Modell gibt hab ich nicht gesehen gehabt. Und ein größeres Gerät wäre eben für mich uninteressant weil es eben dann doch nicht die Möglichkeiten wie ein vollwertiges Tablet bietet - die ich dann bei einem größeren Gerät dann haben wöllte. Aber das ist wie gesagt mein persönliches Empfinden oder ich habe mir einfach die zu teuren Geräte angeschaut für die ich definitv keinen Nutzen hätte weil ich weder Zeichne noch redigiere oder sowas mache.

  • Da es sie inzw. mit aktuellem Android und bezahlbar gibt, stellen sie für mich eine echte Alternative zum eReader dar.


    Ich vermute, dass die eInk-Tabs die herkömmlichen Reader verdrängen werden, aber es wird noch einige Jahre dauern. (Oder vielmehr: dass die Reader sich in Richtung der Tabs entwickeln werden. Tolino hat ein Uralt-Android als Grundlage, das wird man nicht ewig so lassen können.)


    (Für die allerersten Schritte würde ich allerdings jedem zu einem bereits vorhandenen Gerät raten, selbst wenn dies nur ein Smartphone ist. Oder zu einem Leihreader der Bibliothek.)

    Unbedingt! Vor allem, wenn ein Tablet schon vorhanden ist. Bester Tipp für alle, die noch gar keine Erfahrung mit eBooks haben!

  • Ich vermute, dass die eInk-Tabs die herkömmlichen Reader verdrängen werden, aber es wird noch einige Jahre dauern.

    Ich vermute, dass »Lesebrillen« mit Textprojektion auf das Brillenglas die herkömmlichen Reader verdrängen werden, aber es wird noch einige Jahre dauern. ;)



    Vorteil: Man muss zum Lesen nix mehr in der Hand halten und kann per Augenzwinkern umblättern.


    Ich werde es noch erleben. :)

    Für auszufüllende Pflichtfelder ONLEIHE und MOBILE GERÄTE bei der Anmeldung im Forum!

    Das würde die Arbeit aller Helfer und Ratgeber enorm erleichtern.

  • Mit Streaming meinte ich in dem Fall Musik, da hab ich mich unpräzise ausgedrückt.

    Ach so, klar - ich hätte mir auch denken können, dass du auf eInk keine Filme streamen willst (vielleicht Gothic-Musikvideos oder so :P)


    Musik kann natürlich abgespielt werden, sogar die Hörbücher in Lobby funktionieren erstaunlicherweise (auch wenn die App auf eInk wirklich nicht hübsch aussieht). Bei denen in der Onleihe-App scheitert es leider an der fehlenden Widevine-Umgebung.

    Ich vermute, dass »Lesebrillen« mit Textprojektion auf das Brillenglas die herkömmlichen Reader verdrängen werden, aber es wird noch einige Jahre dauern.

    Gut möglich, die Technik ist ja fast dieselbe ;)


  • Ein Reader, der bei jedem Zwinkern blättert =O? Für Kalendereinträge, Memos und Spione sind die Brillen sicher prima, für Menschen mit entsprechenden Einschränkungen ein Segen, aber für den Rest? Zum Lesen eines Buches wäre das nicht meine Wunschvorstellung. Vermutlich wäre es auch nicht allzu gut für die Augen. Die mögen es überhaupt nicht, wenn man zu wenig zwinkert. Und das ganze Fehlblättern, das trotzdem entstehen würde, erinnert mich stark an die Auswirkungen des jüngst grassierenden Tolinobugs. Man müsste vermutlich auch einäugig lesen ...

  • ich hätte mir auch denken können, dass du auf eInk keine Filme streamen willst

    Kein Problem, hatte es ja wie gesagt nicht konkretisiert. Für so n kurzvideo kann man das tatsächlich irgendwie mal machen aber alles was sich irgendwie schneller bewegt macht da wirklich keinen Sinn.

    Ich vermute, dass »Lesebrillen« mit Textprojektion auf das Brillenglas die herkömmlichen Reader verdrängen werden, aber es wird noch einige Jahre dauern.

    Ich trage zwar eine Brille, aber wenn ich es nicht müsste würde ich jetzt ungern eine zum Lesen aufsetzen wollen. Ich bin eher an dem Punkt, dass ich die Brille zum Lesen ausziehe...

  • Diejenigen, die so ein Gerät ins Auge fassen, kommen ja auch nicht in die Bücherei, um sich beraten zu lassen.

    Doch, ich wollte mich vor meinem ersten Readerkauf im Herbst in der Stadtbibliothek beraten lassen. Wo auch sonst? In den Läden gibt es ja meist nur Tolino, und mit der Onleihe haben die auch nichts zu tun. Mir kam dann allerdings ein Lockdown dazwischen... Wäre es zu der Beratung gekommen, hätte ich mich über einen Hinweis auf die Geräte sicher gefreut.