Corona-Café

onleihe:hilfe
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  • Sie müssen das Geld vor Ort bezahlen". Das hat mich doch seeeehr erstaunt. Erstens finde ich, ist das völlig aus der Zeit gefallen, wobei ich das beim alleresrten Mal verstehe, weil man sich ja ausweisen soll. Aber als Verlängerung ? Und jetzt im Zusammenhang mit Covid 19 eigentlich ein Unding. Ist das so üblich ?

    Ene Verwaltung ist ein komplexes Konstrukt und es wäre zumindest bei uns mit ziemlich viel Verwaltungsaufwand verbunden, wenn wir Gebühren auch per Überweisung annehmen würden. Weil bis man die Meldung von der Stadtkasse bekommt, dass dort Geld eingegangen ist, dann dauert das seine Zeit. So lange ist eine Nutzung des Kontos auch weiterhin nicht möglich. Und je nachdem muss für jede einzelne Überweisung noch eine Buchung im Buchungssystem der Verwaltung erfolgen. Das ist ein Aufwand, den wir im Moment nicht leisten wollen.

    Bankeinzug ist ne andere Möglichkeit, ginge aber auch nur bei Konten die nicht ermäßigungsberechtigt sind. Denn bei allen anderen besteht die NAchweispflicht. Und auch Bankeinzug ist ein Verwaltungsaufwand, da die ganzen Einzugsermächtigungen erstmal erstellt werden müssen.

    Wir für unsere Bibliothek haben jetzt Geld für ein Online-Bezahlsystem beantragt, da dies mit am wenigsten Aufwand verknüpft ist und die Zahlung direkt im Bibliothekssystem gebucht wird. Aber in Zeiten von Corona weiß man auch nicht, ob die Mittel dafür genehmigt werden.

  • Bei der einzigen kostenpflichtigen Bibliothek, bei der ich angemeldet bin, bekomme ich eine Erinnerungsmail, dass mein Beitrag fällig wird und ich überweise den entsprechenden Betrag.

    Zum Schweigen fehlen mir die passenden Worte.

  • Es ist toll wenn das geht, wir würden das auch echt gern machen. Aber wenn dann der Verwaltungsaufwand hinten dran zu groß ist, dann steht es halt in keinem Verhältnis. :-(

    Wir sind letztes Jahr umgezogen und hatten im Zuge dessen überlegt/ausgelotet ob das machbar ist/was die Stadtkasse dazu sagt. Nun ja. Du hast die Liste der Gründe oben ja erschöpfend dargelegt. Wir kassieren weiterhin nur in Bar.

  • Guten Morgen,

    ich häng mich auch mal dran. Auch bei uns kann nur in bar bezahlt werden, da die Geräte ziemlich teuer sind und, wie die anderen Damen schon gesagt haben, der Verwaltungsaufwand zu groß ist. Auch dass das vorher durch den Stadtrat gehen muss, erleichtert die Sache nicht gerade, denn die Politik ist nicht die schnellste und schieben so relativ "unwichtigen" Anfragen erst recht hintendran. "Bar funktioniert doch ausgezeichnet, wieso etwas ändern?" :rolleyes:

  • sascha18 : In der Benutzungs- und Entgeltordnung für die Stadtbibliothek Köln steht, dass eine Dauermitgliedschaft (13 Monate) nur in Verbindung mit einem Lastschriftverfahren erfolgt - welche Mitgliedschaft hast du denn abgeschlossen? Die Dauermitgliedschaft kostet ja genauso viel wie die Mitgliedschaft für 12 Monate...und wie die Bezahlung erfolgt steht dort ebenfalls

    Hi Bettina,

    wie ich in meinem Post schrieb, handelt es sich um die 2. Bib, in der ich Mitglied bin (Verbund Bergisches Land ) und da kann man, wie ich mir heute nochmal bestätigen liess, tatsächlich nur in "bar und vorort" bezahlen. So zumindest die Aussage per mail. Ich bin noch nicht so lange dort Mitglied und war erst einmal da um mich anzumelden. Eine Ermässigung bekomme ich zwar nicht, aber ich musste meinen Perso bei der Anmeldung vorlegen (wurde dann kopiert). Na gut, dann ist das eben so. Etwas lästig, weil schon ein Stück weit weg, aber lässt sich machen. Ich war halt nur verwundert, dass gerade z.Zt., wo jeder Kontakt zu vermeiden sein soll, es eine solche Vorschrift gibt. Habe jetzt gelernt, dass das garnicht so ungewöhnlich ist. In Unkenntnis der Sache, hätte ich gedacht, dass Bargeldverkehr aufwändiger ist.

    Davon mal abgesehen, habe ich in Köln natürlich eine Dauermitgliedschaft, aber um Köln ging's gerade mal nicht.

  • Und dann gibt es noch die Fälle, wo eine Bibliothek ihren Service nur für die eigene Bevökerung anbietet. Da ergibt sich ei der Barzahlung vor Ort gleich die Möglichkeit, den aktuellen Wohnort zu verifizieren.

  • Ich kann bei allen 3 Bibs mit Überweisung/Dauerauftrag meine Gebühren bezahlen, das funktioniert seit Jahren sehr gut; mein Eindruck ist, dass persönlich und bar aber doch lieber gesehen wird, da die Stadt-/Gemeindekassen sich Zeit lassen mit der Info an die Bib.

    Im Moment ist alles geschlossen, da geht Barzahlung gar nicht.


    Wenn auf Barzahlung bestanden würde, würde ich in Norddeutschland ziemlich herumkommen 8|:D

    Besser ein Buch als ein Brett vor dem Kopf! 8)

    :!:Gegen Murks und Userverdummung:!:

  • Da du in deinem Profil nur Köln stehen hast war das für mich nicht ersichtlich;).

    Ich hatte mich dort erst angemeldet, nachdem das neue Layout in Kraft trat, denn die Bergische Onleihe hat noch fast ein ganzes Jahr das alte Layout gehabt. Dort besteht auch ein etwas anderes Einkaufs- und Ausleihverhalten, deshalb möchte ich zusätzlich dort Mitglied bleiben, auch wenn das Layout-Argument nicht mehr zutrifft. Habe einfach versäumt, mein Profil zu aktualisieren.