Onleihe Ebooks - Kriterien beim Einkauf?

  • Darüber musst du dich bei den Verlagen beschweren. Ich wüsste im Übrigen nicht, wer einen Verlag dazu verpflichten könnte, ein Ersterscheinungsdatum anzugeben. Auch wenn ich mich regelmäßig über alte Schinken im Medienshop ärgere, wenn ich sie denn erkennen kann.

  • Für die Erwerbung in der Onleihe ist es aber trotzdem ärgerlich, wenn dann uralt-Titel neu aufgelegt werden und man es wirklich nicht gut sieht. Durch die zum Teil zeitverzögerte Bereitstellung ist es ja eh schon schwierig und lang nicht so einfach mit der Erwerbung wie bei den gedruckten Büchern.

    Das verstehe ich gut. Mir ging es nur darum festzustellen, dass das Erscheinungsjahr nicht willkürlich gehandhabt werden kann. Ein Verlag kann nun mal nicht reinschreiben "Erscheinungsjahr 1995" wenn das betreffende Medium 2018 erschienen ist (gleichgültig, ob es 1995 zum erstenmal rauskam).

    Teilweise klang es in diesem Thread so, als ob Verlage genau das tun sollten.


    Dass das Erscheinungsjahr für alle ein Problem darstellen kann (Bibliotheken, Leserschaft...), ist mir klar. Ich kenne das Problem nur zu gut aus dem Wissenschaftsbetrieb - gerade aus dem Bereich Sekundärliteratur. Teilweise zitieren sich die Leute gegenseitig und hat man u.a. das Problem, die richtige Reihenfolge herzustellen (da z.B. das Erscheinungsjahr div. Werke da absolut nicht weiterhilft). oder, wie Kakaokau geschrieben hat, alte Forschungsstände unter dem aktuellerem Jahr. (Andererseits kann das aktuellere Jahr auch Hinweis auf eine Überarbeitung sein...). Man muss eben jedes Impressum genau ansehen und manchmal auch weitergehendes Quellenstudium betreiben - ein Kreuz.

  • Man muss eben jedes Impressum genau ansehen und manchmal auch weitergehendes Quellenstudium betreiben - ein Kreuz.

    Das ist halt für die Erwerbung in der Onleihe zum Beispiel schwer möglich... und es ist eben auch gängige Praxis nur das ebook dann eben regelmäßig neu aufzulegen, was ohne Änderung des Inhalts halt irgendwie wirklich sinnbefreit ist. Denn ein eBook hat ja keine begrenzte Stückzahl die irgendwann ausverkauft ist...

  • Das ist halt für die Erwerbung in der Onleihe zum Beispiel schwer möglich... und es ist eben auch gängige Praxis nur das ebook dann eben regelmäßig neu aufzulegen, was ohne Änderung des Inhalts halt irgendwie wirklich sinnbefreit ist. Denn ein eBook hat ja keine begrenzte Stückzahl die irgendwann ausverkauft ist...

    Das meine ich ja eben. Welchen Sinn hat es ein e-book, mit dem gleichen Inhalt aber mit einem anderen Cover, womöglich noch mit einem anderen Titel "aufzulegen", wenn nicht den, den Kunden im Unklaren zu lassen respektive zu täuschen!

    Ich habe festgestellt, dass die web-site von "Belletristik"- bzw. "Krimicouch" immer sehr zuverlässige Infos diesbezüglich anzeigt. Dort lese ich auch häufig die Rezensionen, die in der Regel doch etwas niveauvoller sind, als bspw. bei Amazon.

    Dass das Problem bei Sachbüchern bzw. Wissenschaftsliteratur noch brisanter ist, glaube ich gern.

  • Hallo Lieber Sascha


    Die Erfindung von E-Books ist eine tolle Sache und hat viele Vorteile. Der Nachteil aber ist, dass du das Buch nicht weitergeben darfst. Im vergleich zu den klassischen Büchern hast du bei E-Books nur eine Berechtigung zu lesen, aber nicht zum weitergeben oder weiterverkaufen.

    Bei einem Verstoss kann das E-Book entzogen werden.


    :D

    In meinem Bekanntenkreis liest kaum noch jemand ein Buch ( Klassiker, Sachbücher, Fotobände etc.) ausgenommen. Weil es eben so bequem ist, lesen in meinem Umfeld alle digital. Und man kann selbstverständlich bei Thalia z.B. Geschenkgutscheine auch für e-books erwerben, was ich ohnehin sinnvoller finde, denn die Geschmäcker bei Büchern sind ja so verschieden, wie bei kaum einer anderen Sache.

    Das mit der Weitergabe bzw. dem Verleihen von gekauften e-books würde mich auch interessieren. Weist Du da Näheres ?

  • Hinsichtlich der Nutzung hast Du sicher recht. Ich war auch nicht der e-book-Leser der ersten Stunden. Mittlerweile liest in meinem Bekannten- und Freundeskreis niemand mehr Papierbücher ( Sachbücher und "Lieblingsbücher" als gebundene Exemplare ausgenommen ), Hinsichtlich des Weitergebens denke ich, dass da über kurz oder lang auch eine Veränderung auftreten wird. Das war, als die CDs die Kassetten ablösten doch auch am Anfang sehr eingeschränkt und hat sich nach einiger Zeit auch einfacher und variabler gestaltet.

    Was das Verkaufen von gebrauchten Büchern angeht, lockst Du damit glaube ich auch niemanden mehr "hinterm Ofen hervor ", allenfalls mit brandaktuellen Bestsellern zum niedrigen Preis. Wer einmal die Vorteile des e-books genossen hat, wird - ausser den zuvor geschilderten Ausnahmen - nicht ohne Not zum Papierbuch zurückkehren. Dafür sind die Vorteile zu mannigfaltig.

  • Hinsichtlich der Nutzung hast Du sicher recht. Ich war auch nicht der e-book-Leser der ersten Stunden. Mittlerweile liest in meinem Bekannten- und Freundeskreis niemand mehr Papierbücher ( Sachbücher und "Lieblingsbücher" als gebundene Exemplare ausgenommen ), Hinsichtlich des Weitergebens denke ich, dass da über kurz oder lang auch eine Veränderung auftreten wird. Das war, als die CDs die Kassetten ablösten doch auch am Anfang sehr eingeschränkt und hat sich nach einiger Zeit auch einfacher und variabler gestaltet.

    Was das Verkaufen von gebrauchten Büchern angeht, lockst Du damit glaube ich auch niemanden mehr "hinterm Ofen hervor ", allenfalls mit brandaktuellen Bestsellern zum niedrigen Preis. Wer einmal die Vorteile des e-books genossen hat, wird - ausser den zuvor geschilderten Ausnahmen - nicht ohne Not zum Papierbuch zurückkehren. Dafür sind die Vorteile zu mannigfaltig.

    Ich hatte auch lange, bis ich mich mit den E-books angefreundet habe. In Bezug zum Weitergeben denke ich auch, dass sich das sicher mal regeln wird und es dann keine Hindernisse mehr geben wird. Bleiben wir gespannt :D

  • Im vergleich zu den klassischen Büchern hast du bei E-Books nur eine Berechtigung zu lesen, aber nicht zum weitergeben oder weiterverkaufen.

    Ich habe durch Hören-Sagen von Bekannten von Leuten erfahren, die ihren (Zweit-)Reader versehentlich bei Freunden vergessen haben und den erst Wochen später zurück bekommen konnten. Echt, wie kann man nur so dusselig sein....? :rolleyes: ;)

    Besser ein Buch als ein Brett vor dem Kopf! 8)

    :!:Gegen Murks und Userverdummung:!:

  • Ich habe durch Hören-Sagen von Bekannten von Leuten erfahren, die ihren (Zweit-)Reader versehentlich bei Freunden vergessen haben und den erst Wochen später zurück bekommen konnten

    Ich würde mal sagen der Verleih von Hardware ist unkritisch. Wenn man seine Adobe-ID oder so weitergibt ist das was anderes aber den eReader mal ausleihen finde ich ne recht saubere Lösung.

  • Gestern hat meine Bib-Köln wieder neue Bücher eingestellt. Darunter der Titel "Gefährliches Widersehen " (!)

    Ich weiss ja nicht, wie die Onleihen an die Cover-Bilder kommen, aber dieser Titel geht ja nun überhaupt nicht und ist für eine

    Bibliothek super peinlich ! Ich glaube ja nicht, dass jede Bib ihr eigenes Cover-Bild kreiert, sondern es wird wohl so von irgendwo übernommen worden sein. Wer immer dafür zuständig ist, sollte das dringend korrigieren !

  • Die Coverbilder werden vom Verlag geliefert. Auch dieses. Peinlich für den Verlag, klar. Du erwartest jetzt aber nicht, dass die Onleihe oder die Bibliotheken das Lektorat für die Verlage übernehmen, oder?

  • Ich glaube ja nicht, dass jede Bib ihr eigenes Cover-Bild kreiert, sondern es wird wohl so von irgendwo übernommen worden sein. Wer immer dafür zuständig ist, sollte das dringend korrigieren !

    Nur zur Info:

    Ich hab's dem Aufbau-Verlag geschrieben und folgende Antwort erhalten (übrigens sehr schnell nach nur einer halben Stunde :thumbup:)


    Sehr geehrte Frau MeinName

    da haben Sie wirklich recht. Was für ein bedauerlicher Fehler, der sogleich geändert wird.

    Vielen Dank für Ihren Hinweis.


    Ob und wann die Änderung kommt, weiß man natürlich nicht und auch nicht, ob ein geändertes Cover in die Onleihe kommt.

    Einmal editiert, zuletzt von spitzefeder ()

  • Nein ! Das erwarte ich nicht. Deshalb habe ich jetzt sofort auf Verlagsseite nachgeschaut, und siehe da, auch da ist es falsch geschrieben.

    Das ist natürlich noch viiiel peinlicher !

  • Nein ! Das erwarte ich nicht. Deshalb habe ich jetzt sofort auf Verlagsseite nachgeschaut, und siehe da, auch da ist es falsch geschrieben.

    Das ist natürlich noch viiiel peinlicher !

    1. Der Verlag ist informiert und wird korrigieren.

    2. Shit happens (auch den Besten)

    3. Du hast vergessen dich darüber zu echauffieren, dass der Titel 2009 erstmalig erschienen ist.

  • 3. Du hast vergessen dich darüber zu echauffieren, dass der Titel 2009 erstmalig erschienen ist.

    Nö, brauchte ich nicht, da auf der Info-Seite keine diesbezügliche Angabe gemacht wurde. Ich habe mich nur echauffiert ( wie Du es nennst ), weil eine, in meinen Augen, völlig falsche, zumindest aber missverständliche Angabe hinsichtlich des Erscheinungsjahres gemacht wurde.

    Wenn keine gemacht wird und ich im Zweifel bin, ob ich das Buch kenne, liegt es an mir das zu recherchieren. Wenn aber eine Angabe gemacht wird, gehe ich davon aus, dass es sich tatsächlich um das Erscheinungsjahr DIESES Titels handelt, ob das die x-te Auflage, egal, ob mit diesem oder einem anderen Cover, interessiert mich dabei nicht.

  • Na, siehst Du !

    Hast Du für heute schon Deine gute Tat vollbracht.

  • Ich hatte irgendwie mit einem total anrüchigen Cover gerechnet und war regelrecht enttäuscht, dass es "nur" um einen Rechtschreibfehler geht. Wobei ein Fehler im Titel wohl tatsächlich so ziemlich das peinlichste ist, das einem Verlag unterlaufen kann =O