epaper mit mac lesen

03.12.2019 | Geänderte Eingabe für das DRM im Tolino
Die CARE- Authentifizierung am Tolino wurde angepasst. Einen ausführlichen Beitrag dazu finden Sie auch auf unsere Hilfeseite oder öffnen Sie es direkt HIER.

Das bisherige Verfahren wurde geändert, um den offenen Standard LCP zukünftig auch in "externen Apps" wie z.B. Aldiko, Bluefire, etc. ermöglichen zu können.
Das gewohnte Anmeldeverfahren zu Eurer Onleihe-Bibliothek ist davon völlig unberührt.

05.12.2019 | Die Onleihe zieht um
Weitere und aktuelle Informationen gibt es HIER.

  • hallo,

    an alle Macuser: Habe es heute Morgen geschafft die Süddeutsche zu lesen und zwar mit ADE for mac 1.7.2 und nicht! ADE3.0.

    Man kann es auf der Seite: /www.epubsoft.com/soft/adobe-digital-editions-for-mac.html herunterladen.

    Uff

    Grüße:)

    Arbeite mit einem Macbook pro, OSX el capitan

  • Lieber Support,


    was wir hier erleben, ist, gelinde gesagt, ein Armutszeugnis, denn die Aufforderung, zum Downgrade von Adobe Digital Editions führt zu unvertretbaren Sicherheitslücken auf dem eigenen Rechner.


    Das ist unverantwortlich, und ich gehe davon aus, dass Sie das auch wissen, es den Benutzern gegenüber aber verschweigen.


    Schon die Beharrlichkeit, mit der Sie in Ihren Beiträgen von „Acrobat Reader“ schreiben, zeigt, dass Sie noch nicht einmal soweit mitgegangen sind, dass das Programm schon seit 2015 gar nicht mehr so heißt, sondern eben „Adobe Reader“. Außer, natürlich, Sie arbeiteten auch intern auf solchen Software-Museen? Das kann man nicht ausschließen.


    Faktisch ist die Onleihe damit auf vielen Rechnern gar nicht mehr zu benutzen. Auch die Behauptung, Adobe entwickele den Reader nicht mehr weiter, trägt nicht, denn die immensen und schwerwiegenden technischen Probleme, die die Benutzer sowohl auf dem Mac als auch auf Windows haben, stellen eine unvertretbar hohe technische Hürde zur Nutzung der Onleihe dar.


    Ich kann das sehr gut beurteilen, denn ich führe seit fast zehn Jahren IT-Schulungen durch, an denen Benutzer aller gesellschaftlichen Schichten, Altersgruppen und Kenntnis-Niveaus teilnehmen. Die meisten Menschen in Deutschland werden ganz klar durch diese technischen Unzulänglichkeiten von der Nutzung der Onleihe ausgeschlossen. Und das nehmen Sie durch Ihre Festlegung auf den schon immer miserablen Dienst von Adobe, für den Sie und unsere Bibliotheken geradezu fürstlich zahlen, inkauf.


    Mit dem aktuellen Stand bin ich nicht zufrieden und fordere Sie auf, sobald wie möglich von Adobe Abstand zu nehmen.


    Wir brauchen keine Adobe-Leihe, sondern eine wirklich funktionierende Lösung für das digitale Lesen, die auf wirklich allen Plattformen und Clients funktioniert. Alles andere führt immer noch weiter in die Sackgasse hinein und behindert das digitale Lesen.


    Ich kann mir schon gut vorstellen, wie Sie und die anderen Benutzer in diesem Forum auf meinen Beitrag reagieren werden. Ich hätte das falsche Endgerät, ich hätte die falsche Plattform. Nö, habe ich nicht. Es ist nicht meine Aufgabe, mich an die proprietäre Onleihe anzupassen. Wenn unsere Steuergelder ausgegeben werden, sollten sie bitte in freie Standards investiert werden und nicht in eine proprietäre Lösung, die seit vielen Jahren schon nicht proper funktioniert. Und es wird immer schlimmer.


    Peinlich, peinlich, peinlich ist das. Und sehr, sehr ärgerlich.

  • sobald wie möglich von Adobe Abstand zu nehmen.

    Du bellst den falschen Baum an. Es sind die Verlage, die auf Adobe-DRM bestehen. Dagegen kann man entweder die Verlage anpieseln, oder eine gesetzliche Lösung verlangen.

  • Mit dem aktuellen Stand bin ich nicht zufrieden und fordere Sie auf, sobald wie möglich von Adobe Abstand zu nehmen.

    Wenn es schnell realisierbare Lösungen dafür gäbe, dann hätte man das sicherlich schon längst gemacht. Aber die gibt es halt nicht - zumindest nicht "schnell".


    Ein bisschen Nähkästchen: es gibt durchaus Überlegungen zur Veränderung (und nein ich kenne keine weiteren Details), bis dieser aber umsetzbar sein werden wird definitiv noch manches an Zeit ins Land gehen. Weil wenn man eine andere Form des DRMs realisiert, dann müssen auch die Geräte damit umgehen können. Und bei den eReader wäre dann auch da die ganzen Hersteller mit ins Boot zu nehmen, genau so wie man Software für die Endgeräte braucht, die dann ein anderes DRM öffnen kann - nur Lesen über den Browser wird nämlich vermutlich auch nicht jedem gefallen. Der Rattenschwanz der dranhängt ist also ziemlich lang!


    Da Adobe und Apple nicht bereit sind etwas zu tun um die Nutzung der Onleihe unter macOS zu verbessern tut sich da leider nix. Das ist auch für die Onleihe nicht befriedigend aber wenn man auf Unterstützung angewiesen ist und diese nicht bekommt wird es eben schwierig.

  • Über das Thema wurde schon viel diskutiert:


    1. Die Sicherheitslücke ist minimal und betrifft laut Divibib nur das ADE, das heisst, dein Rechner und die anderen Daten darauf sind nicht in Gefahr. Divibib hat das ganz klar kommuniziert und rät den Nutzern auch nicht zu der veralteten Version.

    2. Wenn Adobe den neuen Reader Adobe Acrobat Reader DC nicht hinsichtlich des DRM weiterentwickelt, ist der neue Reader für die Onleihe wertlos. Ich bin sowieso froh, sucht Divibib nach anderen Lösungen alternativ zu Adobe. Dieser Verein ist mir sehr suspekt.


    Bitte suche nach Stichwörtern in diesem Forum, all das wurde schon diskutiert und auch schon Stellung dazu genommen.

  • 1. Die Sicherheitslücke ist minimal und betrifft laut Divibib nur das ADE, das heisst, dein Rechner und die anderen Daten darauf sind nicht in Gefahr. Divibib hat das ganz klar kommuniziert und rät den Nutzern auch nicht zu der veralteten Version.

    2. Wenn Adobe den neuen Reader Adobe Acrobat Reader DC nicht hinsichtlich des DRM weiterentwickelt, ist der neue Reader für die Onleihe wertlos. Ich bin sowieso froh, sucht Divibib nach anderen Lösungen alternativ zu Adobe. Dieser Verein ist mir sehr suspekt.

    Pardon, aber:


    ad 1: Es gibt keine minimalen Sicherheitslücken. Es gibt nur Sicherheitslücken. Punkt.


    ad 2: Nicht der Reader ist wertlos für die Onleihe, sondern die Onleihe kann den Dienst, für den wir bezahlen, nicht mehr erbringen. Und das war von Anfang an absehbar. Das ganze Projekt Onleihe ist kaputt, und das sollte man dann doch einmal sehr deutlich sagen.


    Die Vorbehalte gegenüber EKZ etc. bleiben hier völlig außen vor. Es geht einfach darum, einen funktionierenden Service anzubieten.


    Der heutige Stand war auch schon lange absehbar, weil die Adobe-Lösung von Anfang an auf tönernen Füßen stand.


    Es wird ein eigenes DRM benötigt.

  • Nicht der Reader ist wertlos für die Onleihe, sondern die Onleihe kann den Dienst, für den wir bezahlen, nicht mehr erbringen. Und das war von Anfang an absehbar. Das ganze Projekt Onleihe ist kaputt, und das sollte man dann doch einmal sehr deutlich sagen.

    Das stimmt so nicht. Dass die Verlage gewisse Zeitschriften und Zeitungen als pdf angeboten haben, war von Anfang an deren Entscheidung. Ohne DRM wollen die Verlage nichts anbieten. Dass der Adobe Reader in Zukunft mit diesem DRM nicht mehr umgehen kann, liegt nicht an Divibib, sondern an Adobe! Klar ist, dass ohne DRM nichts geht, also müssen die Verlage die Zeitschriften 6 Zeitungen in einem anderen Format liefern. Lesen kannst du die Zeitung trotzdem, also ist die Aussage, dass die ganze Onleihe kaputt ist so was von übertrieben, sorry, aber das kann ich echt nicht ernst nehmen.

  • Bitte nicht vergessen:


    1. Ade 4.5.7 ist für ePaper unbrauchbar, für Bücher im ePub Format (m.E. das Kerngeschäft der Onleihe) funktioniert es nach meinen Erfahrungen problemlos.
    2. Die Verlage bestehen auf DRM, Adobe kocht sein eigenes Süppchen und die Benutzer haben viele verschiedene Endgeräte mit verschiedene Betriebssysteme in verschiedene Versionen. Da kann man nach meiner Meinung froh sein, wenn die meiste Sachen auf der Mehrzahl der Geräte funktionieren.
  • Die fehlende Berücksichtigung des MacOS seitens Adobe und Onleihe für Adobe Digital Editions ist seit Jahren bekannt. Hier für einmal ein Auszug aus einem einschlägigen Adobe-Forum: https://forums.adobe.com/thread/2047525

    "19. Re: digital editions 4.5/3.0 hängt sich auf/iMac, MacBook
    leoleu 20.02.2016 03:4
    3

    [...] hier das gleiche Problem, wie in allen Antworten hier beschrieben. ADE deinstalliert, neu installiert, wieder deinstalliert, ältere Version (3.0) probiert, deinstalliert und alles was mit ADE zu tun von der Festplatte gelöscht --- keine Änderung. Nach dem Laden eines Buches von der Onleihe bleibt die Box, die den Ladefortgang angibt einfach geöffnet. ADE kann jetzt nur über die Funktion "sofort beenden" beendet werden. Das Buch befindet sich jetzt im Verzeichnis "Dokumente/Digital Editions/" und kann per drag and drop in ADE gezogen werden.Anscheindend sind doch mehr User betroffen. Ach ja, ADE hat jahrelang prima funktioniert, seit Ende letzten Jahres plötzlich nicht mehr.Dieser Fehler kann auf allen vorhandenen Mac Rechnern reproduziert werden. Zusätzlich tauchen bereits gelöschte (zurückgebene) e-pubs in ADE als graue Icons auf. Werden sie gelöscht, sind sie beim nächsten Start wieder vorhanden. Werden sie auf der Festplatte (Ordner Digital Editions) gelöscht, tauchen sie trotzdem wieder auf. Ziemlich nervig.Ich hoffe Adobe erbarmt sich und nimmt sich des Fehlers an.Falls doch jemand einen Workaround kennt oder vielleicht sogar eine Lösung gefunden hat, wäre ich sehr dankbar[...]"


    Auch damals wurde behelfsweise auf nicht mehr aktuelle Versionen des ADE verwiesen.


    Und das soll die einzige (und funktionierende!) Technik sein, mit der Divibib ab März 2018 (in vier Monaten) die Tageszeitungen nur noch anbieten will?

  • ADE hat jahrelang prima funktioniert, seit Ende letzten Jahres plötzlich nicht mehr.

    Das geschilderte "Plötzlich" war schlicht und ergreifend ein Update von OSX bzw macOS.


    Und das soll die einzige (und funktionierende!) Technik sein, mit der Divibib ab März 2018 (in vier Monaten) die Tageszeitungen nur noch anbieten will?

    Wenn Adobe die DRM-Unterstützung bei Adobe Reader einstellt, dann bleibt (bis ein anderes DRM gefunden wird das auf allen Geräten inkl. eReader funktionier) aktuell wohl nur ADE und dann sollte Adobe da wohl mal nachbessern aber die schieben ja mit Apple die Schuld hin und her...

  • Es gibt keine minimalen Sicherheitslücken. Es gibt nur Sicherheitslücken. Punkt.

    Quatsch. Punkt.


    Und für diejenigen, deren Horizont weiter reicht, geht's nach dem Punkt weiter: Es gibt im Grunde nur Risikoabschätzung und die alte Programmiererweisheit "there always is another bug". Selbstverständlich gibt es mehr oder minder schwere Lücken und die Schwere der Lücke hängt immer von der Benutzersituation ab.


    Zum Vergleich: Beim Auto ist das Licht kaputt. Nachts ist das eine sehr schwere Lücke, die das System Auto komplett lahm legt. Tagsüber ist das beherrschbar. Jeder Autofahrer nimmt also eine Risikoabschätzung vor und fährt bei Tageslicht in die Werkstatt.


    Jeder USB-Port ist ein Sicherheitsloch. Im Atomkraftwerk führt das zu sofortiger Stillegung, bei mir daheim ist das normal.


    Eine Software hat ein Loch, das es Fremden erlaubt, den Rechner zu übernehmen, wenn sie physischen Zugriff bekommen. Wenn nur ich physischen Zugriff habe, ist mir das egal. Im Internetcafe wachsen mir darüber graue Haare.

  • die Onleihe kann den Dienst, für den wir bezahlen, nicht mehr erbringen. Und das war von Anfang an absehbar. Das ganze Projekt Onleihe ist kaputt, und das sollte man dann doch einmal sehr deutlich sagen.

    Du bezahlst einen extra Beitrag für Onleihe-Zeitungen? :/

    Und zum "Projekt Onleihe": So sehr ich deinen Ärger auch nachvollziehen kann, wenn du die Onleihe ausschließlich für Zeitungen nutzt; die Zeitungen/Zeitschriften machen nur einen winzigen Teil der Onleihe aus. Es gibt nämlich auch noch eBooks, Hörbücher und Videos.

  • schneeschmelze schrieb:

    Es wird ein eigenes DRM benötigt.


    Bitte beachtet, dass die Akzeptanz eines DRMs auch immer abhängig von den Verlagen ist. Wir haben hier im Forum und in Tickets an die Bibliotheken mehrfach erklärt, dass nicht alles was technisch möglich ist, auch von Verlagen akzeptiert wird.


    Sofern aber nicht alle Verlage mitziehen - oder zumindest der "Löwenanteil" - ist ein "neues DRM" schlicht nicht sinnvoll.

    Soll es teilweise umgesetzt werden? Für das eine ePaper so, für das andere eMagazine so? Sicher nicht, die Rückmeldungen der Nutzer möchte ich nicht sehen.


    Bitte bedenkt bei allem, was Ihr euch wünscht, vorschlagt und durchdenkt, dass es hier nicht einzig allein darum geht, was die divibib leisten kann oder nicht kann.

    Das Dreieck Verlage / Bibliotheken / divibib ist entscheidend, keiner davon für sich alleine.


    Freundliche Grüße

    Euer divibib-Support

  • Und das soll die einzige (und funktionierende!) Technik sein, mit der Divibib ab März 2018 (in vier Monaten) die Tageszeitungen nur noch anbieten will?

    Nein, das ist heute schon so. Es gibt seit etwa vier Wochen schon nur noch PDFs, die nur noch mit veralteten Versionen von ADE geöffnet werden können. Und dieses Problem betrifft nicht nur macOS, sondern alle Plattformen. Für macOS kommt erschwerend hinzu (PDF und EPUB), dass damit alle Dateien schon seit Yosemite (2014) nur mit einem Workaround geöffnet werden können (Datei mit ADE laden, dann den ADE-Prozess abschießen, dann die Datei wieder aus dem ADE-File-Verzeichnis direkt öffnen). Aber das funktioniert für die meisten E-Papers gar nicht. Sie können daher auf dem Mac schon heute nicht mehr mit einem aktuellen System genutzt werden. Und, ja, ich würde sagen, das Verfahren ist ziemlich kaputt. Was denn sonst, bitte?

  • noch ein Nachtrag, weil ich eben sowieso hier unterwegs bin ...


    Wir haben ganz bewusst die Bezeichnung "Acrobat Reader" verwendet.

    Aus zahlreichen Rückmeldungen und Anfragen wissen wir de facto, dass viele Nutzer selbst noch Adobe Reader und Adober Digital Editions verwechseln.


    Ansonsten hatte ich mich zur Frage "Sicherheit" und ADE 4.5.7 vs ADE 4.5.6 und dem Unternehmen Adobe bereits mehrfach geäußert.

    Die Situation ist nicht befriedigend, das steht außer Frage, bedeutet aber nicht, dass die divibib aktuell etwas daran ändern kann.


    Übrigens:

    Wir hatten ernsthaft mal einen Nutzer, der meinte, dass ein DRM ja wohl von jedem halbwegs fähigen Entwickler mit wenig Aufwand zusammenprogrammiert werden könne und wo denn da die Schwierigkeit sei.


    Falls das so ist und falls der Nutzer das dann auch "g'schwind" umgesetzt hat ... laufen die Verhandlungen mit den Verlagen wohl noch ...


    Freundliche Grüße und ein schönes Wochenende

    divibib-Support


    ein persönliches PS

    Zumindest in Reutlingen schneit es ... ich finde das herrlich!