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03.12.2019 | Geänderte Eingabe für das DRM im Tolino
Die CARE- Authentifizierung am Tolino wurde angepasst. Einen ausführlichen Beitrag dazu finden Sie auch auf unsere Hilfeseite oder öffnen Sie es direkt HIER.

Das bisherige Verfahren wurde geändert, um den offenen Standard LCP zukünftig auch in "externen Apps" wie z.B. Aldiko, Bluefire, etc. ermöglichen zu können.
Das gewohnte Anmeldeverfahren zu Eurer Onleihe-Bibliothek ist davon völlig unberührt.

05.12.2019 | Die Onleihe zieht um
Weitere und aktuelle Informationen gibt es HIER.

  • @charliebrown, du unterstellst da von einem anderen Forumsmitglied, @mikewm, gleich mehrere Dinge: Nein, er schreibt nicht, dass er den Status Quo kennt. Nein, es ist aus seinem Post auch nicht herauszulesen, dass er einseitig nur eine - womöglich vorgefasste - Meinung bestätigt haben will. Ohne mich auf dein Niveau ("Quatsch") zu begeben: Du irrst.



    Nun zum Thema:


    Wie die divibib selber verlautet, verzichtet sie aufgrund ihrer eigenen Abschätzung der künftigen Entwicklung bei Adobe schon jetzt auf die Lesbarkeit von Zeitungen per pdf-Format: "Damit reagiert die Onleihe vorausschauend auf Entwicklungen bei Adobe: Das Unternehmen entwickelt den Acrobat Reader nicht weiter, vor allem nicht hinsichtlich der Verwendung verschlüsselter, ausleihfähiger PDFs." Komplett nachzulesen hier.


    Die einzige derzeit sinnvolle Möglichkeit für mich und andere, per Onleihe Zeitung am PC zu lesen, hat also die divibib aus Gründen der Eigenwirtschaftlichkeit schon jetzt zunichte gemacht! Dis gilt umso mehr, als die Software von divibib und die aktuelle DRM-Version nicht kompatibel sind.


    Nur wenige Moderatoren und Forumsmitglieder werden die Verträge zwischen den Bibliothekten und der divibib kennen. Ich auch nicht. Aber die einseitige "Abschaltung" von diesen Bibliothekskunden durch die divibib ist schon ein sehr beachtenswerter Vorgang.


    _____

    Dass es anders geht, also die Tageszeitungen nach wie vor gut am großen Bildschirm eines PCs lesbar sind, zeigt mir die FAZ - ohne divibib:

    Als Abonnent der Sonntagszeitung FAS (nur die bekomme ich rechtzeitig zum Frühstück ins Haus) bekomme ich für kleines Geld die Werktagsausgaben in digitaler Form. Prima lesbar. Nachdem die divibib seit einem Monat nicht mehr liefert, habe ich bei der FAZ ein digitales Abo abgeschlossen. Da wird meine Bibliothek wohl mit Ablauf des Ausweises nächstes Jahr einen Kunden weniger haben. Danke divibib?

  • Als Abonnent der Sonntagszeitung FAS (nur die bekomme ich rechtzeitig zum Frühstück ins Haus) bekomme ich für kleines Geld die Werktagsausgaben in digitaler Form. Prima lesbar. Nachdem die divibib seit einem Monat nicht mehr liefert, habe ich bei der FAZ ein digitales Abo abgeschlossen.

    Klar, dass die Verlage möchten, dass möglichst viele Leute Abos für ihre Zeitungen abschließen.Und darum glaube ich nicht, dass die ein besonderes Interesse daran haben, dass die Bibliothekskunden, dass auch in dieser Form bekommen.

  • Klar, dass die Verlage möchten, dass möglichst viele Leute Abos für ihre Zeitungen abschließen.Und darum glaube ich nicht, dass die ein besonderes Interesse daran haben, dass die Bibliothekskunden, dass auch in dieser Form bekommen.

    meisje , da magst du so schon richtig liegen, für die Zeitungs- und Zeitschriftenverlage. Aber wir reden hier über die Onleihe:


    Aus meiner persönlichen Sicht als Bibliothekskunde ist das, was ich bei meiner Bibliothek seit einen Monat bekomme - keine Zeitungen und Zeitschriften mehr auf dem PC - , ein riesen Rückschritt. Genauer: Mein einziger Grund, mich dort anzumelden, ist entfallen -> weil die divibib das Angebot ohne vorherige Ankündigung reduziert hat.


    Bis August 2018 (!) läuft mein Jahresabo bei der Bibliothek noch. Wer weiß, vielleicht bekommt bis dahin die divibib ihre Entscheidung, die Nutzbarkeit des pfd-Format einseitig einzustellen und gleichzeitig keine Lösung für die aktuelle DRM-Version zu haben, noch in Griff und es gibt eine Lösung?

  • @charliebrown, .........

    ..........Ohne mich auf dein Niveau ("Quatsch") zu begeben...

    ...Dass es anders geht, also die Tageszeitungen nach wie vor gut am großen Bildschirm eines PCs lesbar sind, zeigt mir die FAZ - ohne divibib:

    Als Abonnent der Sonntagszeitung FAS (nur die bekomme ich rechtzeitig zum Frühstück ins Haus) bekomme ich für kleines Geld die Werktagsausgaben in digitaler Form. Prima lesbar.

    Das zu vergleichen: Den Jahresbeitrag deiner Vorort-Bibliothek, mit einem Zeitschriften-Abo bei einem Verlag, ist in der Tat ein anderes Niveau :S

  • Es gibt eben verschiedene Sichtweisen und Menschen, die nur ihre eigenen gelten lassen.


    HansH ist hier kein Unbekannter, seine Beiträge beschweren sich, so gut wie immer, vor allem über die divibib, das Userforum und die Mitarbeiter der Bibliothek, die ihm den Onleihe-Zugang ermöglicht.

    Das beste wird sein, zu erkennen, dass sich daran nichts mehr ändert.

  • Ein digitales Jahresabo der FAZ kostet € 562,80. Was denkt ihr: wie groß ist wohl die Bereitschaft der Verlage, ihre Zeitung der Onleihe genau so lesefreundlich zur Verfügung zu stellen wie sie sie selber verkaufen? Klingelt es?

  • Der Administrator der Plattform divibib schreibt im Dez. 2017:


    >>Damit reagiert die Onleihe vorausschauend auf Entwicklungen bei Adobe:

    Das Unternehmen entwickelt den Acrobat Reader nicht weiter,

    vor allem nicht hinsichtlich der Verwendung verschlüsselter, ausleihfähiger PDFs.<<


    ---


    Kann mir bitte jemand folgende Fragen beantworten:


    1. Wo kann ich eine verifizierte Quelle nachlesen, in welcher konkret steht, dass die Firma Adobe den Acrobat (PDF) Reader (für Windows und Mac) nicht weiterentwickelt und ab wann es hier einen Stichtag gibt ?


    2. Gibt es auch eine verifizierte Quelle, wo die Nichtweiterentwicklung hinsichtlich der Verwendung verschlüsselter, ausleihfähiger PDFs von Adobe selber erwähnt ist.


    ---


    Es ist gleich, ob es eine deutsche oder US-Quelle ist. Wichtig wäre nur, dass ich diese Info möglichst noch am Montag, 18.12.2017 erhalten könnte.


    Für Eure Mühe bedanke ich mich jetzt schon !


    Mit freundlichen Grüßen

    chrnie

  • @Ingo, ich stichele nicht, ich stelle fest.



    Ein digitales Jahresabo der FAZ kostet € 562,80. Was denkt ihr: wie groß ist wohl die Bereitschaft der Verlage, ihre Zeitung der Onleihe genau so lesefreundlich zur Verfügung zu stellen wie sie sie selber verkaufen? Klingelt es?

    @Kakaokau, deine Preise spielen hier in der Diskussion keine Rolle.



    Bisher hat die FAZ die gut lesbare pdf-Version zum Verleih freigegeben. Und es ist einzig und allein Sache der divibib, dass sie nun die pdf-Versionen nicht mehr bereitstellt (Zitate dazu s.o.). Klar spart das Kosten bei der divibib und Probleme scheint es dort auch so noch über Gebühr zu geben. Das Argument, es seien ja nur wenige Tausend Leser betroffen, kam auch schon.


    -> Aber richtig ist, dass die bisherige Leistung der Onleihe durch diesen Schritt der divibib eingeschränkt - für Nutzer wie mich drastisch eingeschränkt - ist.



    _______

    Nur am Rande: Mich kostet mit das digitale Werktagsabo zum Printabo der Sonntagszeitung nur 10,- €/Mon. Kann ich PC-Nutzern, die jetzt von der Onleihe abgehängt wurden, sehr empfehlen.

  • Ein digitales Jahresabo der FAZ kostet € 562,80. Was denkt ihr: wie groß ist wohl die Bereitschaft der Verlage, ihre Zeitung der Onleihe genau so lesefreundlich zur Verfügung zu stellen wie sie sie selber verkaufen? Klingelt es?

    Meine Rede...

    Stadt- und Schulbücherei
    buecherei.gunzenhausen.de

  • Meine Preise sind das nicht. Aber sie spielen sehr wohl eine Rolle, denn logischerweise verkaufen die Verlage ihre Abos lieber an die Endnutzer als an die Onleihe.


    Wohl deshalb ist es schlicht und ergreifend so, dass die Verlage der Onleihe keinesfalls die komfortabel lesbare Abo-Version ihrer Zeitung zur Verfügung stellen. Dazu kommt noch das von den Verlagen geforderte DRM, das momentan nur mit Hilfe von Adobe umgesetzt werden kann. Wir haben hier also drei Beteiligte: Verlage, Onleihe und Adobe. Deshalb sehe ich den schwarzen Peter nicht nur bei einem Beteiligten.


    Das Digital-Upgrade der Print-FAS kostet laut FAZ-Aboshop übrigens € 28,- pro Monat, das für die Print-FAZ € 10,00 pro Monat. Zusätzlich zu den Kosten für das Print-Abo von € 24,90 bzw. € 64,90 pro Monat. Auch wenn es nichts zur Sache tut.

  • Die Bibliotheken stellen den Kunden verschiedene Medien kostengünstig zur Verfügung. Nach ursprünglich nur Printmedien hat es sich jetzt technisch ermöglicht, den Kunden dadurch Wege und Zeitaufwand zu ersparen, indem die Bibliotheken ihre Printmedien seit geraumer Zeit auch digital online anbieten. Diesen technischen Fortschritt sollten die Bibliotheken für alle Medien gleichermaßen anbieten, also neben eBooks auch als eMagazine und ePapers, Bei den ePapers aber nicht nur den App-Anwendern, sondern auch den PC-Nutzern unter Windows mit Adobe PDF-Reader. Hierfür boten die Bibliotheken bisher ein komfortables Angebot und dies sollte es auch in Zukunft geben, darum sollten sich die Bibliotheken bemühen und sich somit auch für diese Nutzergruppe kundenfreundlich zeigen! Der jetzt seit bereits ca. 2 Monaten vollzogene technische Rückschritt trifft eine Nutzergruppe doch ins Mark und wirft sie als Nutzer aus dem System der öffentlichen Medienversorgung. Ich bitte, den jetzt eingeschlagenen Weg schnellstens wieder zu verlassen!

  • darum sollten sich die Bibliotheken bemühen und sich somit auch für diese Nutzergruppe kundenfreundlich zeigen!


    Wir haben hier also drei Beteiligte: Verlage, Onleihe und Adobe.

    Die Verlage möchten möglichst viele Abo-Kunden und Adobe dürfte das Ganze egal sein. Warum sollen da jetzt ausgerechnet die Bibliotheken/Onleihen an der jetztige Situation schuldig sein? Die möchten doch wohl im Rahmen des Möglichen einen guten Service bieten.:)

  • Ich möchte gerne noch eine Sache klarstellen, auch wenn das Posting schon älter ist:

    Was ist, wenn Leo ein Unternehmen wäre.

    Die Divibib ist das Unternehmen, das die Onleihe betreibt und nicht Leo. Leo ist ein Zusammenschluss aus Bibliotheken, die die Onleihe gemeinsam anbieten.


    1. Wo kann ich eine verifizierte Quelle nachlesen, in welcher konkret steht, dass die Firma Adobe den Acrobat (PDF) Reader (für Windows und Mac) nicht weiterentwickelt und ab wann es hier einen Stichtag gibt ?

    Auf die Schnelle habe ich im Netz nix gefunden, aber ich halte es auch für möglich, dass diese Information von Adobe einfach an ihre Kunden verschickt wurde. Administrator kannst du dazu was sagen? Ansonsten selber mal eine Suchmaschine bemühen und nachschauen.



    Ich bitte, den jetzt eingeschlagenen Weg schnellstens wieder zu verlassen!

    Das setzt voraus, dass der alte Weg ober Adobe Reader weiterhin möglich ist. Wenn aber das Format mittel- oder langfristig mangels technischer Unterstützung durch Adobe nicht mehr angeboten werden kann - dann bleibt halt nur der Weg über ADE.

  • Es wird hier immer darauf hingewiesen, dass Adobe die technische Unterstützung mittel- bis langfristig einstellen will. Ich kritisiere, dass aber schon jetzt -ohne Not- die Möglichkeit der Nutzung mit PC und Adobe Reader von der DIVIBIB eingestellt wurde; das ist doch "vorauseilender Gehorsam" zum Schaden der Nutzer!! Man könnte doch stattdessen das bisherige Formatauswahlsystem solange weiterführen, bis Adobe mit der Unterstützung tatsächlich Schluß gemacht hat! Die jetzt durchgeführte Änderung kommt doch unnötig zu früh und schafft unnötigen Verdruss bei den PC-Nutzern mit nur Adobe Reader Möglichkeit eines komfortablen Lesens mit Scrollen etc.

  • ...

    Das setzt voraus, dass der alte Weg ober Adobe Reader weiterhin möglich ist. Wenn aber das Format mittel- oder langfristig mangels technischer Unterstützung durch Adobe nicht mehr angeboten werden kann - dann bleibt halt nur der Weg über ADE.

    Zumindest aber könnte die divibib solange, wie "der alte Weg über Adobe Reader" seitens Adobe noch möglich ist, diesen Weg auch anbieten.


    Das Drama ist ja, dass divibib ihrerseits (!) die pdf-Lösung vorzeitig abgeschaltet hat und gleichzeitig die aktuelle DRM-Lösung zwischen divibib und Adobe nicht funktioniert.



    Zumindest - als schwacher Trost an die divibib - ist sie nicht allein, wenn man an die aktuelle Blamage der Bahn oder das Desaster am Berliner Flughafen denkt.

  • Hallo HansH,


    meines Wissens ist der Flughafen Berlin noch überhaupt nicht einsatzfähig.

    Du vergleichst hier also Äpfel und Birnen. Im Ansatz wäre es maximal vergleichbar, wenn ein bestimmter Bereich des Flughafens nicht funktioniert. Du sagst indirekt, dass die "gesamte Onleihe" nicht klappt. Das ist einfach nicht einmal im Ansatz korrekt.

    Auch wenn ich Deinen Unmut bzgl. der PDF-Asuleihe mit dem Acrobat Adobe Reader nachvollziehen kann, hinkt der Vergleich auf allen Beinen, die da sind.

    Polemik ist hier nicht hilfreich.



    @ all

    Wir haben im entsprechenden Thema eine hoffentlich hilfreiche Ergänzung eingetragen und ausnahmsweise(!) auch eine ausführbare Datei (executable = exe)angehängt.

    Bald alle PDFs mit Adobe Digital Editions nutzbar – Lesen auf PCs und Laptops weiter möglich


    Freundliche Grüße

    divibib-Support

  • Hallo,

    ich möchte nur darauf hineisen, dass für die Veränderungen NICHT - wie von der Onleihe behauptet - die Fokusverschiebung auf die mobilen Geräte entscheidend sein kann. Ich habe in den letzten Jahren für epaper sehr komfortabel den Adobe Reader auf einem Windows8.1-Tablett genutzt. Leider Ende ohne Aussicht auf Abhilfe.

    Geuss, wonk