Wie zufrieden seid Ihr mit dem Angebot Eurer Onleihe ?

  • Ich finde es gut und richtig, dass auf derartiges Vorgehen hingewiesen wird. Mit meinen Steuergeldern bezahle ich die Infrastruktur, die solche Splitter-Gruppierungen nutzen, ihre abstrusen Botschaften zu verbreiten. Ok, sie haben die Lücken erkannt und eiskalt ausgenutzt, um wirklich seltsame Publikationen in die Onleihe einzubringen. (Die zitierten Textstellen würde ich eher in die Rubrik "schwülstig religiös-verbrämte Pornographie" einordnen denn als seriöse Werke, die sich mit Religion auseinandersetzen.) Das sollte jedem, der sich mit Literatur auseinandersetzt auffallen.


    Und das sollte geschulten Bib-Mitarbeitern auffallen, deren Job es ist, über die Medien informiert zu sein, die da angeschafft und ausgeliehen werden.

    Meine Lösung wäre, zweckgebundene Spenden einer besonderen Prüfung zu unterziehen oder diese ganz abzulehnen. Wenn Spende, dann entscheidet die Bib wofür sie verwendet wird. Aber zweckgebundene Spenden, die in eine bestimmte Richtung investiert werden sollen, sollten abgelehnt werden.

    Entweder die Bib entscheidet nach eigenen möglichst neutralen Kriterien oder vielen Dank für die Spende, aber danke nein!

    Besser ein Buch als ein Brett vor dem Kopf! 8)

    :!:Gegen Murks und Userverdummung:!:

  • Meine Lösung wäre, zweckgebundene Spenden einer besonderen Prüfung zu unterziehen oder diese ganz abzulehnen. Wenn Spende, dann entscheidet die Bib wofür sie verwendet wird. Aber zweckgebundene Spenden, die in eine bestimmte Richtung investiert werden sollen, sollten abgelehnt werden.

    Entweder die Bib entscheidet nach eigenen möglichst neutralen Kriterien oder vielen Dank für die Spende, aber danke nein!

    Ich denke, das wäre in diesem Fall nicht besser. Die auffällige Bibliothek würde das Material auch ohne Zweckbindung anschaffen, weil sie religiöse Fanatiker sind.

  • Ich denke, das wäre in diesem Fall nicht besser. Die auffällige Bibliothek würde das Material auch ohne Zweckbindung anschaffen, weil sie religiöse Fanatiker sind.

    Ja, und deshalb sollte die nächsthöhere Instanz so etwas ausschalten/verhindern. Die Lücke ist jetzt bekannt und sollte schleunigst geschlossen werden!

    Wie bereits geschrieben: von meinen Steuergeldern sollte das nicht befördert werden!

    Oder ich müsste eine zweckgebundene Spende gegen diesen religiösen Schmarrn in Aussicht stellen! ;)

    Besser ein Buch als ein Brett vor dem Kopf! 8)

    :!:Gegen Murks und Userverdummung:!:

  • Die auffällige Bibliothek würde das Material auch ohne Zweckbindung anschaffen, weil sie religiöse Fanatiker sind.

    Ja, aber der Verbund müsste dann ein Veto-Recht haben für Titel die nicht einem verbindlich festgelegtem Konzept entsprechen. Und SCM-Verlage sollten wie Antaios usw. geBlackListet werden.


    (Hat sich jetzt mit Notofu überschnitten)

  • Ich habe jetzt auch an meine Heimatbibliothek geschrieben, wie Bibliothekarin empfohlen hat, mit der Bitte um Weiterleitung an den Onleiheverbund.


    Mit meinen Steuergeldern bezahle ich die Infrastruktur, die solche Splitter-Gruppierungen nutzen, ihre abstrusen Botschaften zu verbreiten.

    Nein das möchte ich auch nicht. Nicht nur für Splittergruppen sondern für alle Religionsgemeinschaften und lebensanschauliche Vereine. Der Staat soll keine Steuergelder verschwenden für irgendwelche ;Lebensanschauungen zu werben (Neutralitätsgebot). Und groß ist ja auch nicht automatisch gleichbedeutend mit gut.


    Und die betroffene Bereiche sind mehrere, nicht nur einfach die Bücher über Religion, sondern auch Belletristik und Kinderbächer. Hat eigentlich mal jemand bei Pädagogik nachgeschaut?

    Mir ist durchaus klar, dass im Grunde genommen fast jedes Buch ein Stück weit die Lebensanschauung wiederspiegelt vom AutorIn. Aber da erwarte ich in einer öffentliche Bücherei wenigstens eine möglichst breite Palette von Anschauungen und vor allem keine verkappte Missionierung und Werbung.


    Ich denke, das wäre in diesem Fall nicht besser. Die auffällige Bibliothek würde das Material auch ohne Zweckbindung anschaffen, weil sie religiöse Fanatiker sind.

    Ja, und deshalb sollte die nächsthöhere Instanz so etwas ausschalten/verhindern.

    Was mich in dem Fall diesem Fall verwundert: Sicherlich gibt es bei Onleiheverbunde irgendeine schriftliche Vereinbarung, Vertrag o.ä. worin technische Abläufe, Finanzen usw. geregelt sind und hoffentlich auch so Sachen wie das mit den Anschaffungen und Spenden geregelt ist. Im Falle des OVH entnehme ich deren Stellungnahme, dass das 'Konzept' für Neuanschaffungen darin besteht, dass jeder macht wie er woll und alle anderen sich damit bitte sehr abzufinden haben. Das erscheint mir persönlich doch sehr naiv.

    Oder ich müsste eine zweckgebundene Spende gegen diesen religiösen Schmarrn in Aussicht stellen!

    Sorry, Smiley ist nicht mitgekommen.

    Und dann wäre ich seeehr gespannt, ob die Spende nicht wegen mangelnde Neutralität o.ä. abgelehnt würde.;)

  • Mich würde interessieren, ob die Bücherei je Bücher angeschafft hat, die keine Werbung für ihren Verein machen. Denn das würde zeigen, ob sie überhaupt am Gemeinwohl interessiert sind, oder eben doch nur an ihrem eigenen Vorteil.


    Und andersherum finde ich die Frage spannend, wer die Bücher aus den einschlägigen Verlagen überhaupt bestellt hat; und zwar über alle Genre hinweg. Daran ließe sich das wirkliche Interesse für den Kram ablesen.

  • Ich hab' nochmal den OVH nach Büchern aus evangelikalen Verlagen (SCM, Gerth, Brunnen, adeo, ...) geflöht:


    - In den Jahren 2013 bis 2015 wurden jährlich zwischen 19 und 23 Titel aus diesen Verlagen beschafft,

    - Im Jahr 2016, dem Jahr des Beitritts der Schulmediothek des Schulzentrums Marienhöhe, vervierfachte sich diese Anzahl auf 93,

    - 2017 waren es nur 63 neue Titel aus evangelikalen Verlagen

    - und dieses Jahr – 2018 – sind es bereits seit Ende Januar 136 neue Titel evangelikaler Verlage.


    Seltsame Erfahrungen kann man manchmal im OVH machen. Neulich lieh ich mir ein Buch über Gender-Mainstreaming – wie überrascht war ich, als ich das Inhaltsverzeichnis las! Wo so merkwürdige Kapitel wie "Als Gottes Kinder leben – Leib Christi sein" oder "Dialogische Polarität der Geschlechter als Gabe Gottes" standen. Weder aus dem Titel, noch aus der Leseprobe ging hervor, dass dieses Buch das Thema unter evangelikaler Perspektive behandelt. Jetzt weiß ich's: "Brunnen Verlag Gießen" – aha!


    Nicht immer fällt das gleich auf! – wieviele Leute mögen vermeintliche Sachbücher lesen und nicht bemerken, dass sie nicht objektiv informiert, sondern indoktriniert werden?

  • Man merkt zwar wenn man die ganze Beschreibung genau durchliest, dass die Sache irgendwie aus christlicher Sicht besprochen wird, aber dann muß man das Ganze wirklich genau durchlesen.

    Und von diesem Buch hat mann dann gleich 3 Exemplare gekauft. Da wäre es m.E. doch wesentlich sinnvoller gewesen für das Geld 3 verschiedene Bücher zu kaufen, die das Thema aus 3 verschiedene Gesichtspunkten beleuchten.

    Natürlich geht man dann das Risiko ein, dass irgendwelche Leute anfangen die Sache mit dem Gender aus nicht-christlicher Sicht zu betrachten; O jeh.

  • - In den Jahren 2013 bis 2015 wurden jährlich zwischen 19 und 23 Titel aus diesen Verlagen beschafft,

    - Im Jahr 2016, dem Jahr des Beitritts der Schulmediothek des Schulzentrums Marienhöhe, vervierfachte sich diese Anzahl auf 93,

    - 2017 waren es nur 63 neue Titel aus evangelikalen Verlagen

    - und dieses Jahr – 2018 – sind es bereits seit Ende Januar 136 neue Titel evangelikaler Verlage.

    Postuliert, daß über die Jahre der echte Bestand (ohne UBoot) um durchschnittlich 21 Titel wachsen würde, bleiben damit trotzdem noch 229 Bücher, die explizit als Propaganda angeschafft wurden. Davon 139 - 21 / 12 = 137,5 allein Januar 2018. Sportlich.

    Seltsame Erfahrungen kann man manchmal im OVH machen. Neulich lieh ich mir ein Buch über Gender-Mainstreaming – wie überrascht war ich, als ich das Inhaltsverzeichnis las! Wo so merkwürdige Kapitel wie "Als Gottes Kinder leben – Leib Christi sein" oder "Dialogische Polarität der Geschlechter als Gabe Gottes" standen. Weder aus dem Titel, noch aus der Leseprobe ging hervor, dass dieses Buch das Thema unter evangelikaler Perspektive behandelt. Jetzt weiß ich's: "Brunnen Verlag Gießen" – aha!

    Nota bene: Der Autor legt Wert auf den Titel "Prof Dr" und lehrt an der "FTH Gießen". Die ist zwar staatlich anerkannt, ist aber eine evangelikale Uni die ausschließlich evangelische Theologen ausbildet. Wer da hin geht, ist bereits weltanschaulich gefestigt.


    Was da in dem von ThomasK erwähnten Buch steht, paßt zu Raedels sonstigem Zeug. Er bezeichnet nämlich Gender-Mainstreaming als "Angriff auf die Familie". Dazu paßt dann auch, daß er der "Lebensrecht-Bewegung" nahe steht. Und wer jetzt an diese unsäglichen "Demo für alle" oder "Marsch für das Leben" denkt, weiß, in welchen Kreisen man sich da bewegt.

    Natürlich geht man dann das Risiko ein, dass irgendwelche Leute anfangen die Sache mit dem Gender aus nicht-christlicher Sicht zu betrachten; O jeh.

    Schrecklicher Gedanke. Frauen die nicht als Brutmaschinen zwischen Waschmaschine und Herd pendeln und ihrem Herrn und Meister die Pantoffeln bringen wollen. <X<X<X

  • Der Autor [...] lehrt an der "FTH Gießen". Die ist zwar staatlich anerkannt, ist aber eine evangelikale Uni die ausschließlich evangelische Theologen ausbildet.

    Laut Wikipedia werden "Nach Beschluss des evangelisch-theologischen Fakultätentages [...] Studienleistungen an akkreditierten Hochschulen in freikirchlicher oder freier Trägerschaft für den Studiengang zum Ersten Theologischen Examen/Magister Theologiae grundsätzlich und in der Regel nicht anerkannt". Also selbst unter evangelischen Theologen scheint diese evangelikale Einrichtung mit Skepsis betrachtet zu werden.

  • ... Hochschulen in freikirchlicher oder freier Trägerschaft ...

    Okay. Trotzdem ich Herrn Raedels U-Boot-artigen Beitrag zur Genderdebatte ärgerlich fand – es gilt dennoch: Auch wenn Studienleistungen der Hochschule, an der er lehrt, außerhalb des evangelikalen Universums nicht anerkannt werden, dürfen Evangelikale auf ihren Instituten lehren und lernen was sie wollen. Man könnte bestenfalls einwenden, dass der Name dieser Einrichtung "Freie Theologische Hochschule" irreführend ist, da es auf Grund der "bibeltreuen" Festlegung der FTH dort schon rein definitionsgemäß keine freie Forschung und Lehre, wie an einer Hochschule oder Universität sonst üblich, geben kann. Aber das "F" aus "FTH" bezieht sich wohl sowieso eher auf "freikirchlich".

  • Trotzdem ich Herrn Raedels U-Boot-artigen Beitrag zur Genderdebatte ärgerlich

    Hast Du einen Untertreibungsfrosch gefrühstückt?

    fand – es gilt dennoch: Auch wenn Studienleistungen der Hochschule, an der er lehrt, außerhalb des evangelikalen Universums nicht anerkannt werden, dürfen Evangelikale auf ihren Instituten lehren und lernen was sie wollen.

    Nein, können und dürfen sie nicht. Auch für sie gelten die Grenzen des GG.


    Aber das führt uns vom Thema weg. Es geht darum, daß diese Typen andere nicht in Frieden leben lassen wollen, daß sie jeden Anstand vermissen lassen und sich schlicht nicht integrieren wollen.


    Wenn Muslime hier das gleiche täten, wäre ordentlich Geschrei. Es ist dieses Messen mit zweierlei Maß, das mich so richtig wütend macht. Wenn man diese AgitProp duldet, dann muß man auch die Salafisten ihr Ding machen lassen. Da das BVerfG es bei den Salafisten unterbunden hat, muß man es folgerichtig auch bei den christlichen Fundamentalisten machen. Und dann wundern wir uns, daß Menschen am Rechtsstaat zweifeln.

  • Aber um beim ursprünglichen Thema zu bleiben. Der OVH Hessen hat mit 3(!) Exemplaren ein Buch im Bestand, dass offensichtlich in Sachen Gender Identity eine sehr extreme Meinung vertritt unter dem Deckmantel einer bestimmten Religion.

    Wichtig im Zusammenhang mit dem Diskussionsthema ist jetzt m.E. die Frage ob zu diesem Thema im OVH Hessen auch noch andere Bücher angeboten werden und inwieweit die gesamte Gruppe der zum Thema Gender Identity hier angebotene Bücher auch zahlenbmäßig ein ausgewogenes Meinungsspektrum ergeben und insgesamt zur Meinungsbildung und Information geeignet sind, wie man es von öffentliche Bibliotheken erwarten darf.

  • Hallo zusammen,


    es dauert nicht mehr lange, dann schließe ich dieses Thema. Die Argumente sind alle genannt, unmittelbar kann zumindest HIER nichts unternommen werden, egal in welche Richtung. Inzwischen wird die Diskussion auch hitziger, führt aber zu keinem Ergebnis.


    Benehmt euch bitte, BEIDE Seiten! Egal, wie der Standpunkt ist, es gibt keiner Seite das Recht zu unschönen Formulierungen.


    Wie bereits erwähnt, obliegt der Bestandsaufbau einzig und allein den Bibliotheken und ob diese nun aus jeweiliger Überzeugung heraus diese Medien bestellt haben oder als Darstellung unterschiedlicher Meinungen oder sogar lediglich aus Versehen, ist für die divibib nicht von Belang.


    Es kommt hinzu, dass Begriffe wie z.B. "Gewaltverherrlichung" SEHR dehnbar sind und sich kulturell auch ändern. Ist "50 Shades of Grey" schon "Gewaltverherrlichung"? "Sexistisch"?

    Das kann jeder für sich beantworten, klar ist aber, dass das Ergebnis vor 50 Jahren sicher anders ausgesehen hätte - nur so als Beispiel.


    Ich betone nochmals, dass die divibib nichts mit dem Bestandsaufbau bei Bibliotheken zu tun hat und sich daher in diese Diskussion nicht einmischen wird, solange sie sachlich geführt wird.


    Eure unterschiedlichen Meinungen sind genau das - unterschiedliche Meinungen. Respektiert das oder das Thema ist zu!


    Freundliche Grüße

    divibib-Support und Foren-Administration.

  • Es kommt hinzu, dass Begriffe wie z.B. "Gewaltverherrlichung" SEHR dehnbar sind ...

    Ich verstehe den Support nicht – jetzt ehrlich – ganze zweimal war davon die Rede, (z.B. vinbib: "Klar, rassistische und Gewaltverherrlichende Themen sind out, das ist einfach". Gewaltverherrlichung wurde bisher gar nicht thematisiert (obwohl man manche Inhalte evangelikaler Bücher durchaus in diesem Sinne verstehen könnte).

    Benehmt euch bitte, BEIDE Seiten! Egal, wie der Standpunkt ist, es gibt keiner Seite das Recht zu unschönen Formulierungen.

    Unschöne Formulierungen gab es bisher nur sehr wenige. Auch wurden bisher nur ganz, ganz wenige Beiträge gelöscht. Das ist für mich ein Indiz, dass diese Diskussion nicht überhitzt und unsachlich geworden ist. Wenn sich hier jemand nicht benimmt, dann sollte er verwarnt werden – aber bitte nicht solche Pauschalvorwürfe. Auch wenn divibib-support mehrfach darauf hingewiesen hat, "nichts mit dem Bestandsaufbau bei Bibliotheken zu tun" zu haben, bekomme ich jetzt doch den Eindruck, dass dieses Thema dort irgendwie als unangenehm empfunden wird.

  • Auch wenn divibib-support mehrfach darauf hingewiesen hat, "nichts mit dem Bestandsaufbau bei Bibliotheken zu tun" zu haben, bekomme ich jetzt doch den Eindruck, dass dieses Thema dort irgendwie als unangenehm empfunden wird.

    Es besteht aber keine andere Möglichkeit, das öffentlich zu diskutieren. Der OVH hat kein eigenes Forum und es betrifft auch alle anderen Bibliotheken/Verbünde.

    Eure unterschiedlichen Meinungen sind genau das - unterschiedliche Meinungen.

    Über Grundrechte kann man nicht unterschiedlicher Meinung sein. Meine werden systematisch und sogar mit Ansage verletzt. Das lasse ich nicht als "andere Meinung" auf sich beruhen.

  • Ich bin mit der Ausleihe sehr zufrieden, eine Ausnahme bildet mein PC iMac, auf dem ich seit der letzten Umstellung keine Zeitschriften mehr lesen kann. Adobe Digital Editions lässt sich einfach nicht laden. Auch Beschwerden bei Adobe bzw. Mac haben bisher nichts gebracht. Das Lesen auf dem iPad ist nicht ganz so komfortabel wie auf dem PC.


    Mit dem Leseangebot Bücher und Zeitschriften bin ich zufrieden, ich habe mich mittlerweile daran gewöhnt, dass Neuangebote erst nach einigen Monaten gelesen werden können. Wenn ich ein Buch unbedingt sofort lesen möchte, kaufe ich es im Internet. Das Filmangebot ist noch sehr mager, doch das wird sich sicher mit der Zeit ändern. Hörbücher habe ich noch nicht ausprobiert, da ich durch Mitgliedschaft bei Audible noch einiges zu hören habe.


    Sehr unzufrieden bin ich mit dem Tolino und der onleihe. Der Tolino kommuniziert sehr schlecht mit der onleihe, doch das ist von Tolino gewünscht. Als ich mich einmal bei der Hotline beschwert habe, erhielt ich als Antwort: "Der Tolino sei für den Kauf von Büchern konzipiert worden und man habe kein Interesse an der onleihe." Wenn man bedenkt, dass er beworben wird mit der Möglichkeit Bücher auszuleihen, ist das einfach unverschämt. Doch bei Tolino hält man es sowieso mit der Wahrheit nicht so genau. Ich habe meinen Tolino Vision nach fast 2 Jahren durch den neuen Tolino Epos ersetzt bekommen (natürlich mit Aufzahlung), da der Akku nach einer Woche schon wieder aufgeladen werden mußte. Mittlerweile habe ich innerhalb von drei Monaten den dritten Tolino Epos und auch bei dem dritten hält der Akku höchstens 10 Tage, auch wenn ich WLAN ausschalte. Man hat mir eingeredet, dass ich den Tolino an der Steckdose nur mit einem Originaladapter laden könnte, sonst könnte der Akku Schaden nehmen. Ich habe den Originaladapter gekauft und lade darüber auf, der Akku ist weiterhin nach 10 Tagen entladen. Eine Recherche im Internet ergab, dass der neue Tolino Epos allerhand Neuerungen hat (die ich ausser der Grösse noch nicht gefunden habe), doch man hat ihm keinen größeren Akku spendiert. Nach diesen Erfahrungen mit Tolino kann ich es verstehen, dass die IT von Onleihe keine besseren Ergebnisse in der Handhabung erzielen kann - man will bei Tolino einfach nicht.

  • Sehr unzufrieden bin ich mit dem Tolino und der onleihe.

    Welche Probleme hast du denn mit dem Tolino in Bezug auf die Onleihe. Die meisten Kunden von mir sind mit ihren Tolinos in Bezug auf die Onleihe sehr zufrieden.

    Bezüglich des Akkus ist vor allem relevant, wie viele Seiten man in den 10 Tagen liest und auch ob die Beleuchtung genutzt wird. Wenn es jeden Tag 500 Seiten mit Beleuchtung sind, dann ist das schon ganz amtlich, wenn es jeden Tag nur 50 Seiten sind verstehe ich die Enttäuschung.

  • Leider ist das Aufrufen sehr umständlich. Wenn ich das Lesezeichen hinterlegt habe, muss ich jedes Mal die Bibliothek und die Ausweisnummer neu eingeben (ist auf dem iPad und PC via Firefox hinterlegt). Trotz ausgezeichneter WLAN-Verbindung ist das Laden sehr instabil und wird oft abgebrochen. Auch die Schrift ist auf dem Epos kleiner geworden und muss durch Ziehen sehr unkomfortabel vergrössert werden. Reiseführer oder Kochbücher können auch auf dem größeren Epos nur sehr umständlich gelesen werden (oft anderes Format), das geht nur auf dem iPad. Beim Lesen der Bücher wird oft das Weitertippen nicht angenommen und bei erneutem Antippen dann sogleich um zwei Seiten weiter geblättert. Diese Probleme habe ich bei gekauften Büchern nicht.


    Vielleicht können nur die Leser mit den Tolinos zufrieden sein, die über ein sehr schnelles Internet verfügen. Das haben wir hier leider nicht. Auch die Buchhandlung Thalia in Limburg kämpft mit den gleichen Problemen.


    Auf dem alten Vision hatte ich nur mit den WLAN-Netzen im Urlaub Probleme. In manchen WLAN-Netzen hat der Tolino überhaupt nicht funktioniert - iPhone und iPad oder PC waren mit der onleihe überhaupt kein Problem.