Welcher eReader ist im Moment empfehlenswert?

16.10.2018 | Nutzung von eAudio in der Onleihe-App und im Web-Browser
Neuigkeiten zu diesem Thema findet ihr HIER.

12.10.2018 | Das Ausrollen der beta-Version verschiebt sich.
Eine ausführlichen Kommentar gibt es HIER.

16.10.2018 | Aktuelle Schwierigkeiten bei der Nutzung von eBooks
Mehr Informationen sind HIER zu finden.

  • Tageszeitungen aus der Onleihe? Geht gar nicht gut mit einem e-Ink-Gerät...


    Und was sagt der Hersteller zum künftigen DRM der Onleihe oder die Divibib zu Zusammenarbeit bzw. Verständigung mit ihm? Ich fand bisher nur unverbindlich-vage klingende Andeutungen...

    Niemand beabsichtigt, in Berlin einen neuen Flughafen zu errichten! - Niemand beabsichtigt, eine fehlerlose Software zu programmieren! - Niemand beabsichtigt, ein langfristig störungsfrei nutzbares Gerät auf den Markt zu bringen!

  • Guten Morgen,


    danke schon mal für eure Antworten.


    Ja, ich weiß auch nicht, wie ich drauf kam Zeitungen am eReader lesen zu wollen. FAZ & Co. haben natürlich ziemlich viel Fließtext. Der ließe sich ja mit einem eReader noch gut darstellen. Aber ich lese normal auch als PDF am Rechner. Da ich Linux verwende, arbeite ich noch daran Adobe Digital zum Laufen zu bekommen, um auf die Inhalte in Onleihe zugreifen zu können.


    Hinsichtlich DRM kann es also durchaus passieren, dass ich mir heute einen eReader kaufe, der dann in 1-2 Jahren ausgesperrt wird?


    Grüße

    freihandfluffer

  • Wie hier im Forum dargestellt wurde, sind die ePapers in der Onleihe nicht mit denen eines regulären Abos vergleichbar. Hier sind die Seiten "wie gedruckt" in der PDF, also kein Fließtext. Das bedeutet ziemlich viel Geschiebe in alle Richtumgen in normalerweise vergrößerter (Teil-) Ansicht. Zudem kann das Umblättern zur Geduldsprobe werden. Auf einem Reader wage ich zu bezweifeln, dass man da in der Stunde Leihdauer überhaupt ein Mal ganz durchkommt - ohne dabei viel zu lesen... Gemeinerweise werden vielfach Anzeigen in Magazinen auch noch in Höchstauflösung eingebettet, was zu Stolperfallen führt (ich vermute, die PDFs werden aus der Druckvorstufe abgezweigt).

    _______________


    Ja klar, es könnte passieren, dass ein neu erworbener Reader nicht in den Genuss des neuen DRMs kommt. Reader sind aus Preisgründen im Grunde kastrierte Hardware: Im Vergleich zu Smartphones und Tablets wenig Speicher (Arbeits- und Datenspeicher) und Prozessorleistung - und nach meiner Erfahrung bedeutet "neu" immer gleichzeitig "ressourcenfressend". Optimierten Code gibt es m. E. nur noch in Hobbyprojekten, die aus guten Gründen eine bestimmte Hardware zum Ziel haben - ansonsten wird "Dank" neuer Entwicklungsumgebungen und Codebibliotheken und gleichzeitiger Funktionserweiterungen geast, was das Zeug hält (oder eben nicht mehr hält).


    Gemein ist, dass da, wo es dem Laien weniger auffällt, trotzdem noch veraltete Hardware mit veralteten Betriebssystemen als neu verkauft wird. Zum Beispiel bei Readern, anderer dedizierter Hardware und etlichen namenlosen Gadgets. Aber nicht nur: Letzte Woche hatte ein bestimmtes Samsung-Tablet (Galaxy Tab E 9.6 - SM-T560) "real" erreicht. Klar, sonstwo noch billiger. Aber nur Samsung auf seiner eigenen Website schreibt dazu (ganz unten im "Kleingedruckten"), dass es jetzt schon veraltet ist, wenn auch mit zarteren Worten: "Gerät unterstützt ausschließlich Android 4.4 (KitKat). Es folgen keine weiteren Upgrades des Betriebssystems. Bestimmte Apps können mit dieser Software inkompatibel sein." Ich betone: Jetzt schon! Und dafür ist der Preis im Vergleich zu neueren Samsungs lächerlich hoch...


    Hardware killt Software und Software killt Hardware. Ausbleibende Sicherheitsupdates tun ein Übriges. Mir graut vor dem "Internet of Things". Zurück zum Selbstverständnis der Tageszeitung : Nichts ist so alt wie Hardware "von gestern"...

    Niemand beabsichtigt, in Berlin einen neuen Flughafen zu errichten! - Niemand beabsichtigt, eine fehlerlose Software zu programmieren! - Niemand beabsichtigt, ein langfristig störungsfrei nutzbares Gerät auf den Markt zu bringen!

  • Hm, da stellt sich mir schon die Frage, ob es nicht sogar besser wäre ein einigermaßen aktuelles Tablet zu wählen.

    Klar, mit eInk liest es sich besser. Aber zuletzt habe ich auch viel am Computer, auch ganze Bücher gelesen. Und im Hinblick auf die Mobiltät ließe sich so dann ja ein vielfältigeres Gerät (Tablet über eReader) auch besser an...

    eReader war im Grunde für mich vor allem so lange spannend, wie sie sehr viel günstiger als Tablets waren.

    Hinzu kommt natürlich der Sicherheitsaspekt, dass so ein eReader deutlich weniger attraktiv ist als die meiste andere Hardware.

  • Aber es ist doch in allen Bereichen des Lebens so, dass es die "eierlegende Wollmilchsau" nicht gibt, sondern sie nur innerhalb skurriler Werbeversprechen zum Kauf lockt und erst nach dem Kauf wird der Geräte-Nutzer schlauer.

    Findet heutzutage im Zeichen von Internet-Foren meist weniger statt, weil Mensch sich informiert, aber eben immer noch aus einer Flut von Informationen das "für ihn" richtige rausfischen muss.


    Ich lese gerne e-Magazine auf dem Tablet, auf einem e-Reader fände ich das unattraktiv.

    E-Paper lese ich normalerweise die "abonnierte Tageszeitung", die reicht mir, auch die ist deutlich attraktiver auf einem Tablet.

    Wer überwiegend Zeitungen und lllustriertes lesen möchte kommt eigentlich an einem Tablet nicht vorbei.

    Wer das Gerät nur zum Bücherlesen braucht, wird auch mit einem e-Reader glücklich werden.

    Wer beides will, könnte sich zwei Geräte anschaffen, muss das aber nicht.

    Ich finde die Lesbarkeit eines ebooks auf "meinem Tablet" sehr gut.

    Mag sein, dass e-ink noch augenfreundlicher ist.

    Am kostengünstigsten ist am Ende der Gang in die Bibliothek, da benötigt man nur Zeit und keine Geräte;)

  • test.de hat mal ein Tablets und eReader verglichen. eInk bietet einen deutlich höheren Kontrast und das Lesen hat subjektiv weniger die Augen ermüdet.


    Tablets müssen deutlich öfter geladen werden und vor allem werde ich schnell abgelenkt, also weiß ich es schon zu schätzen, dass ich am eReader gar nicht die Möglichkeit habe gewisse Dinge zu tun.


    Für Zeitungen und Zeitschriften kann der Bildschirm meiner Meinung nach gar nicht groß genug sein. :)


    Tja, ich werde mal schauen. Wie es aussieht, sind iPads von der Preis-Leistungs-Ratio gar nicht so mies, wie die iFöns.

  • Wenn du gerne auch Hörbücher hören möchtest, solltest du die Anschaffung eines Ei-wasauchimmer nochmal überdenken oder zumindest abwarten, ob sich die Probleme im Zusammenspiel der Onleihe-App mit iOS mit der Veröffentlichung des Updates erledigt haben.

  • Wenn du gerne auch Hörbücher hören möchtest, solltest du die Anschaffung eines Ei-wasauchimmer nochmal überdenken oder zumindest abwarten, ob sich die Probleme im Zusammenspiel der Onleihe-App mit iOS mit der Veröffentlichung des Updates erledigt haben.

    aktuell lediglich "beta version", aber korrekt.


    Wenn die Nutzung der Onleihe bei einem Gerät kaufentscheidend ist, dann sollten dergleichen Entwicklungen natürlich berücksichtigt werden.

  • Darauf gibt es wahrscheinlich ganz viele Antworten:). Mein billiges China Handy (HOMTOM HT3 mit Android 5.1) macht seit 2 Jahren überhaupt keine Probleme...ich hatte es mir damals als Ersatz für meinen MP3 Player angeschafft und höre damit fast täglich Hörbücher, dank des Sleeptimers der App gern auch zum Einschlafen...

  • Ich hab noch eine etwas gemeine Antwort:


    In der Bib als CD leihen und selber auf einem PC rippen (64kBit, mono). Das kann man dann sogar auf einem MP3-Player abspielen. Ist halt nur mühsamer...

    Und am besten darauf achten, dass die Tracks von mehreren CDs im Namen fortlaufend nummeriert werden (Track001, Track002...Track999), sonst gibt's später beim Abspielen Chaos oder die Tracks überschreiben sich gar...

    Man kann sich natürlich auch die Mühe machen, KapitelxxTrackyy als Namen zu vergeben - aber so viel Mühe für ein einmaliges Hören? Noch besser, man findet vorher heraus, ob die verwendete Software einen bequemen Automatismus der Track-Benamung anbietet, den das Abspielprogramm/-gerät richtig interpretiert. Ansonsten helfen da nach dem Rippen auch Programme wie z.B. MP3tag.

    Niemand beabsichtigt, in Berlin einen neuen Flughafen zu errichten! - Niemand beabsichtigt, eine fehlerlose Software zu programmieren! - Niemand beabsichtigt, ein langfristig störungsfrei nutzbares Gerät auf den Markt zu bringen!

  • Darauf gibt es wahrscheinlich ganz viele Antworten:). Mein billiges China Handy (HOMTOM HT3 mit Android 5.1) macht seit 2 Jahren überhaupt keine Probleme...ich hatte es mir damals als Ersatz für meinen MP3 Player angeschafft und höre damit fast täglich Hörbücher, dank des Sleeptimers der App gern auch zum Einschlafen...

    Danke für den Tipp.

    Ich hab noch eine etwas gemeine Antwort:


    In der Bib als CD leihen und selber auf einem PC rippen (64kBit, mono). Das kann man dann sogar auf einem MP3-Player abspielen. Ist halt nur mühsamer...

    Und am besten darauf achten, dass die Tracks von mehreren CDs im Namen fortlaufend nummeriert werden (Track001, Track002...Track999), sonst gibt's später beim Abspielen Chaos oder die Tracks überschreiben sich gar...

    Man kann sich natürlich auch die Mühe machen, KapitelxxTrackyy als Namen zu vergeben - aber so viel Mühe für ein einmaliges Hören? Noch besser, man findet vorher heraus, ob die verwendete Software einen bequemen Automatismus der Track-Benamung anbietet, den das Abspielprogramm/-gerät richtig interpretiert. Ansonsten helfen da nach dem Rippen auch Programme wie z.B. MP3tag.

    Interessant, wenn man ein Buch eben doch etwas länger benötigt. Nicht alles ist ja online auch verfügbar. Ein Titel der mich interessierte ist etwa bis Mitte 2019 vorgemerkt. Dann wäre die Leihe vor Ort evtl. auch eine Alternative.

  • könnte jemand erfahrungen beisteuern zum thema: wie unterscheidet sich die funktion am eReader von DRM-geschützten inhalten (aus der onleihe) und freien inhalten (ohne DRM).

    In der Onleihe App auf Android ist es ja schon recht hakelig. Und Adobe Digital Editions am Desktop finde ich auch gruselig.

  • wie unterscheidet sich die funktion am eReader von DRM-geschützten inhalten (aus der onleihe) und freien inhalten (ohne DRM).

    Grundsätzlich unterscheidet sich die Handhabung nur dadurch, dass bei DRM-geschützten eBooks einmal die Eingabe einer Adobe ID am Reader erforderlich ist. Wenn diese hinterlegt wurde (und der Reader sie nicht vergisst, was v.a. bei älteren Geräten ab und an vorkommt), dann kann man DRM-frei und -geschützte Inhalte gleichermaßen einfach öffnen, ohne weitere Zwischenschritte.


    Zu unterscheiden ist noch zwischen den Readern von Amazon und solchen, die epub-Dateien öffnen können - denn Amazon hat ein eigenes Dateiformat und ihre Reader können nur dieses öffnen: also u.a. keine Onleihe-eBooks!